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07.07.2024 10:34

Pause.

So, jetzt mache ich doch mal eine Pause vom Sport. Hab wieder sechs Wochen Vollgas gegeben, jetzt mal Pause. Voriges Jahr habe ich ja mal monatelang durchtrainiert, aber das ist zwar für den Willen, den Geist echt gut und man lernt, egal was ist, es zu machen, aber es ermüdet eben auch und man wird anfälliger für Verletzungen.

Vor einigen Monaten hatte ich ja eine Begegnung in unserem Fitnesskeller, wo ein Erik auftauchte, den ich da noch nie gesehen hatte. Er trainiere nur selten da. Na Ok. Er war aber fit und meinte, die meisten Fortschritte hätte er gemacht, als er immer mal eine Woche Pause eingeschoben hat. Das Nervensystem müsse sich erholen, sonst wirds zuviel.

Und das merke ich auch gerade. So instinktive Sperre... Klar, man kann auch leicht weitertrainieren, aber der Bumms ist gerade echt weg.

Also dann...

Auch betreffs Früchte habe ich instinktiv wieder eine Pause einlegen müssen. Sowie ich da die Grenze erreiche, bekomme ich kurz über dem Bauchnabel eine Stelle, die sich unangenehm anfühlt. Körpergefühle sind immer schwer zu beschreiben, aber es ist das Zeichen, so habe ich das mittlerweile rausgefunden, welches anzeigt, dass es mal wieder genug ist mit dem Zuckerzeug. Und dabei esse ich ja nun wirkich nicht mehr viel... Himbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, was wirklich süßes ist da nicht mal dabei. Aber selbst da sagt der Körper: Es reicht! Lieber Gurken, Eier, Fleisch... Und dann geht dieses unangenehme Gefühl über dem Bauchnabel auch schnell wieder weg.

Jetzt liegen ein paar schöne Aprikosen in der Küche, die müssen zwar noch nachreifen... aber Lust habe ich keine drauf.

Wie gesagt, Gurken gehen gerade super!

Und eigene Ernte ist einfach eigene Ernte. Das ist von der Frische und auch geschmacklich, ganz zu schweigen vom Körpergefühl, nochmal eine ganz andere Welt als selbst Biogurken.

Pause mache ich auch seit zwei Wochen beim Konsum von Nachrichten. Ich habe sämtliche Kanäle mal gemieden und habe nichts in dieser Hinsicht geschaut. Dafür mal wieder meine geliebten Science Fiction Romane gelesen. Sehr erholsam. Wobei, selbst wenn man alles meidet, irgendwie erreichen einen doch die Sachen. Deutschland ist bei der Europameisterschaft ausgeschieden. Mutti kam gleich rüber und hats erzählt. Die ganze Aufregung also umsonst...lol.

So... Ich habe Hunger.

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04.07.2024 14:14

Die armen Jungs.

Gestern war ich wieder zum Sport. Lust hatte ich wenig, aber wie sagte Gurney Halleck in Dune 2:

Mood? What does it have to do with mood? You fight when the necessity arises.

Ein bisschen was kann man immer machen. Also Rücken - Schultern trainiert. Auf einmal klopft es an der Tür. Na nu, hat da wer den Schlüssel vergessen? Draußen standen zwei Jungs. Beide 16 und wollten mitmachen. Ok, dann kommt mal rein. Da könnt ihr gleichmal 20 Liegestütze machen.. Oh.. Boah.. Schwer...

Na komm, noch ne Runde... stöhn ... jammer ... hysterisches Gelache.

Zuviel Computer gespielt?

Na dann mal ran und 20 Kniebeugen, aber richtig...

Hm... Also meinen Segen habt ihr, hier mitzumachen. Warum? Ihr habt es bitter nötig!

Schwarze Klamotten, weichgespülte, zucker-fettige Figur, gebeugte Haltung. Immerhin hatten sie den Impuls, zum Sport zu gehen.

Andere Story: Ich lese gerade wieder ein richtig cooles Buch. Science Fiction natürlich. "Die Scherben der Erde" von Adrian Tchaikovsky. Und vorgestern habe ich noch einen recht guten Film auf Amazon Prime geschaut: Mortal Engines: Krieg der Städte.

Was mir aufgefallen ist: Egal, was man heute schaut, liest oder sich anhört, die Jungs von heute haben keine Vorbilder mehr!!!

Die Helden, die männliche Energie wird von Frauen und Mädchen gespielt. Die können alles, verprügeln jeden Mann, gewinnen am Ende. Femal Empowerment heisst das auf Fachchinesisch. Der Bösewicht ein heterosexueller weißer Mann natürlich.

Die Männer? Waschlappen. Im Buch genauso wie im Film. 

Das, was mal Männer gespielt haben, weil es die männliche Energie ausdrückt, spielen heute Frauen. Oft mit offener oder angespielter lesbischer Ader. Die Männer Nebenrolle, Prügelknabe, Bösewicht oder Hängeohr.

Jungs brauchen aber Helden!

Deswegen sind sie alle von Fussball fasziniert. Das sind die Helden der Moderne. Oder eben Figuren in Filmen und Videospielen.

Mal ehrlich: Als ich Teenager war, fiel die Mauer und wir sind erstmal in die Videotheken gerannt. Schwarzenegger, Stallon, Van Damme.

Training, niemals aufgeben, I´ll be back!

Was haben wir gemacht? Trainiert! Niemals aufgegeben! Immer zurückgekommen.

Die Fussballer? Echte Typen! Mario Basler, Matthias Sammer, Markus Effenberger... großes Maul, die Dinge beim Namen benannt. Rudi Völlers Ausraster nach dem Färoerspiel. Das waren echte Typen!

Heute? Weichgeleckte, frisierte und medienkompetente Millionäre ohne Ecken und Kanten... dazu im rosa Trikot.

Langweilig bis zum Erbrechen.

Und da die Jungs keine echten Vorbilder mehr haben, werden sie auch nix.

Aber es ist ja nicht nur, dass man die Helden nun verweiblicht, man zerstört auch noch die alte Garde. Rocky, der niemals aufgab, wurde zum verbitterten alten Mann, Neo in der Matrix 4 zum Psycho (habe ich nach der Hälte ausgeschalten - sinnloser Film). Ach, die Liste ist lang...

Und die Mädels? Na was für Lügen erzählt man denen denn?

Das Männliche wird gerade massiv unterdrückt, negiert, wegeplasteweichmacht, Handy am Sack, vegan am besten...

Was wäre aus uns ohne Stallone, oder van Damme, ohne Schwarzenegger, oder den Fussballertypen geworden?

Das waren unsere Vorbilder und die haben ganze Generationen ins Fitnessstudio getrieben und es gibt tausende Studien, die die Vorteile eines moderaten Gewichtsstraining herausstellen. Nicht übertreiben, Hände weg von Steroiden, aber ansonsten Vollgas!

Fühlt man sich doch gut mit!

Der Testospiegel geht hoch, das Leben wird angepackt, man erledigt seine Aufgaben, Depressionen und Misslaune verfliegt, das Selbstbewusstsein geht hoch.. Was will man mehr?

Und seine Meinung mal zu sagen, ist auch kein Verbrechen... Sondern gehört zu einer gesunden Demokratie dazu.

Aber gut...

Am Ende haben wir nur noch unglückliche Menschen.. Jungs, die nicht in ihre Kraft kommen, Mädchen, die keine richtigen Jungs mehr finden... Was bedeutet das? Mehr natürlicher Dopaminmangel... also wieder mehr kunstdopaminausschüttende Kaufakte. Dem Antrieb des Systems.

Shoppen statt Gemeinschaft.

Am Ende hat man dann verweibliche Jungs und vermännlichte Frauen... also die große Gleichmacherei. Das Abflachen der Pole, das Abnehmen der Spannungen, also der ausbleibenden Energieschöpfung ganz am Schluss.

Sieht man ja schon an den Klamotten.. jungs wie Mädels sind überwiegend gleich gekleidet: Schwarz.

Dahin gehts nämlich, wenn in einer plaren Welt alles gleich gemacht wird. Das ist dann das Ende.

Deswegen braucht es männliche Männer und weibliche Frauen.

Und Männer haben eben ihre Eigenheiten, typischen Verhaltensweisen und Stärken, und die Frauen dito. Und damit hat der Mensch viele HUNDERTTAUSEND Jahre überlebt. Und gut gelebt!

Und Jungs wollen ihre Helden.. ganz früher eben der erfolgreiche Jäger im Stamm... um sich an ihnen zu orientieren, bevor sie in ihre eigene Kraft kommen und ihr eigenes Leben angehen.

Jetzt können sie einem nur noch leid tun.

Schon im Mutterleib mit Weichmachern aus Plaste und Elaste drangsaliert, dann oft ohne Vater aufgewachsen, in der Schule zum Stillsitzen verdammt und dann als Ausweg nirgends mal ein Held, dem es nachzueifern lohnt.

Hilfe!

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01.07.2024 17:36

Gurken, Feigen, Erbsen...

Heute habe ich Gurken abgelesen.

Tolle Ernte schon jetzt Anfang Juli.

Ansonsten gibt es auch richtig gute Erbsen, da habe ich gerade gut gefuttert, die ersten Tomaten und die Feigen reifen nach und nach aus. Da der Strauch aber noch klein ist, ist die Ernte übersichtlich, was gut ist, denn so gibt es kein Überfressen.

Stachelbeeren und schwarze Johannisbeeren sind auch reif. Aber da geht aufgrund der Säure nicht so viel.

Heute war ich noch beim Gärtner und habe Blumen- und Weißkohl für den Herbstanbau geholt. Das ist besser, als schon im Frühling zu pflanzen. Im Sommer hat man viele andere Sachen, da passt es im Herbst besser. Auch hat man im Herbst nicht mehr so diese Hitze, was für Blumenkohl auch nachteilig ist.

Sportlich war ich im Juni vor allem auf dem Laufband unterwegs. Ich setze mir da immer so Ziele, bzw. erfinde meine eigenen Herausforderungen. 13 mal 13 zum Beispiel. Also 13 mal 13km. Jeden zweiten Tag 90 Minuten Laufband und da eben 13 plus Kilometer. Zuletzt waren es sogar 15 km. Wenn das Wetter besser wird, gehts aber auch mal wieder raus auf die Piste, aber wie gesagt, da muss man aufpassen, dass man die Gelenke nicht überfordert. Heute ist man mittels der Technik als wirklich auch in der priviligierten Situation, gelenkschonend laufen zu können.

So, mal sehen, wie das Wetter morgen ist, derzeit ja eher kühl, was auch mal entspannend sein kann. Der Garten ist zumindest mal gut wasserversorgt.

Es ist doch ja unter der Heiden Götzen keiner, der Regen könnte geben; auch der Himmel kann nicht regnen. Du bist doch ja der HERR, unser Gott, auf den wir hoffen; denn du kannst solches alles tun.Jeremia 14.22

Ein tiefenherziges DANKE dafür!

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28.06.2024 21:01

Rohkosttreffen in Südfrankreich.

Jörg hat mich informiert, dass es auch in diesem Jahr ein Rohkosttreffen in Südfrankreich auf Mas Despres geben wird.

Wer nicht weiß, wo das ist:

Wenigstens einer, der die Fackel noch hochhält, aber mir fehlt seit einiger Zeit der Impuls, der Antrieb, die Motivation, was zu organisieren. Keine Ahnung, was es ist, aber ab und an kommt da so eine Strohfeuer-Energie hoch, die aber nicht lange vorhält. 

Also wer Lust hat:

Ihr könnt euch direkt bei Jörg anmelden: jorguy007@yahoo.com

Oder euch über diesen Link einschreiben: https://framaforms.org/rencontre-crudivore-au-mas-despres-ete-2024-inscription-1622587655

Wer kein Französisch kann, der kann die Seite auch recht komfortabel mit deepl.com übersetzen lassen oder eine andere Übersetzungssoftware nutzen, die gleich die ganze Seite übersetzt.

Wie es geht: https://www.netzwelt.de/anleitung/178580-webseiten-browser-automatisch-uebersetzen-so-gehts.html

Aber es sollte eigentlich selbsterklärend sein, wenn nicht, eben einfach Email an Jörg schicken und gut ist.

Die Location ist recht cool. Ein großes Anwesen nicht weit vom Meer, was sehr sauber ist. Es gibt dort auch einen FKK-Bereich, wer das präferiert. Etwas weiter weg gibt es in einer kleinen Bucht auch echte Taucherparadiese für den kleinen Mann. Ich bin da 2021 mit einem riesigen Fischschwarm getaucht, das war saucool.

Also wer Lust hat, einfach anmelden!

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28.06.2024 20:40

Scheiße!

Und davon reichlich habe ich heute gekarrt. Acht Autoanhänger voll Pferdescheisse für den Garten. Sechs Stunden war ich hin und her unterwegs. Aber was für ein fantastischer Sommertag! Der Himmel strahlend blau mit wundervollen Cumuluswolken, perfekte 28°C, alles blüht an den Wegesrändern und der Weg führte mich jedesmal durchs Landschaftsschutzgebiet "Wulfener Bruch".

Wulfener Bruch Panorama.jpg
Von BennyBriard - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Der Wulfener Bruch ist ein Feuchtwiesengebiet im Landkreis Anhalt-Bitterfeld westlich der Stadt Dessau. Teile des Areals werden durch das Naturschutzgebiet Wulfener Bruchwiesen geschützt. Das Schutzgebiet beherbergt seltene Tierarten und wird zum Erhalt der Landschaft mit Heckrindern und Pferden beweidet.

Meine Großeltern haben da unten noch Heu gemacht. Als Kind war ich da unten oft zum Angeln oder zum Pilze sammeln. Da gab es im Herbst immer viele Champingongs und Lila Stiele. Damals standen da auch noch normale Rinder auf den Wiesen.

Seit vielen Jahren nun die Heckrinder und die Przewalski-Pferde.

Beschreibung

Das Gebiet liegt westlich der Stadt Dessau im Altkreis Köthen. Die Fläche umfasst über 800 ha und ist Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe. Kernstück ist das Naturschutzgebiet Wulfener Bruchwiesen, das aus zwei räumlich voneinander getrennten Flächen besteht, die zusammen 430 ha umfassen. Die Landschaft ist von Feuchtwiesen geprägt, die mit Gehölzen durchsetzt sind.

Derzeit ist schon alles gemäht, aber im Frühling und Herbst steht da die Kuckucks-Lichtnelke in Massen. Schon nett.

Man ist ja oft überrascht, was für schöne Natur gleich um die Ecke existiert, wenn man sich die Mühe macht, es zu entdecken.

Tierwelt

Zur Tierwelt des Feuchtgebietes gehören seltene Arten wie Kiebitz und Bekassine, die in Einzelpaaren auch brüten.[1] Weitere Brutvögel sind Braun- und Schwarzkehlchen, Rotmilan, Schwarzmilan, Schafstelze, Feldlerche, Grauammer und Wachtel.[2] Das Gebiet bildet zudem die südwestlichste Verbreitungsgrenze der Rotbauchunke. Zum Erhalt der Landschaft wird das Gebiet mit Heckrindern beweidet. Inzwischen leben auf 80 ha Fläche etwa 50 Heckrinder und wenige Przewalski-Pferde. Zur Gewinnung von Winterfutter stehen zudem 12 ha Vergleichsfläche zur Verfügung.[1]

Ich habe heute ein Mauswiesel gesehen, dass sich geeilt hat, über die Straße zu kommen. Dazu eben Rotmilane und viele Falter.

Und eben diese wundervoll blühenden Saumbereiche neben der kleinen LPG-Straße.

Wie gesagt, ein wundervoller Sommertag.

Da kann man schonmal barfuss bis zu den Knöcheln in Pferdescheiße stehen! lol

Ansonsten... siehe nächster Beitrag.

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26.06.2024 14:44

Und Action!

Was für ein fantastischer Sommertag. Also raus in den Garten, alles schön bewässern, Melonen anbinden, Gurken ausgeizen (nach zwei Jahren üben habe ich es nun so einigermaßen raus, wie man es mit den Gurken macht) und dann die Korkenzieherweide etwas ausdünnen.

Also Leiter angestellt und losgelegt.

Und es wurde immer höher.. und höher.. und dann war ich so auf sieben Metern und habe da rumhantiert. Die Leiter hatte ich an den oberen dicken Ast angelegt (es waren zwei Dicke übereinander und die hatten mit ihrem Laub alles dicht gemacht, so dass meine Brombeere kein Licht mehr bekam).

Durch das Schneiden wurde der obere Ast, an dem die Leiter angelehnt stand, plötzlich leichter und schnellte nach oben. Shit!

Die Leiter ist dann an den unteren gerutscht, fand aber keinen Halt. Ok, da gings Adrenalin schon mal durch den Körper. Was nu? Das Scheißding immer weiter nach links gerutscht, die Leiter wurde langsam wackelig, Ok, da kommste nicht mehr sicher runter! Und ich da auf sieben Metern auch noch die Säge in der Hand. Ok, die Säge weggeworfen und dann wurden die vielen Klimmzüge doch noch nützlich!

Abstieg war zu gefährlich, das Ding stand nicht mehr richtig.

Ich mich also an den Ast gehängt und erstmal runtergehangelt. 

Gottseidank hatte ich Handschuhe an. Am Ende bin ich wie ein Affe den Baum runter.

Loslassen durfte ich auf keinen Fall... sieben Meter sind nicht ohne. Also Arschbacken zusammenkneifen und runterkrabbeln.

Unten musste ich erstmal lachen.

Aber wie gesagt, zum Glück konnte ich da so runterhangeln wie der Schimpanse im Bild.

Der Ast sah auch fast genau so aus, nur leicht dicker.

Gut, wenn man immer schön fleissig Klimmziehen geübt hat, dann kriegt man sowas mal hin, ansonsten ist die Kraft weg und man fällt.

Aber das ist keine Option.

Übrigens: die Himbeeren neigen sich nun dem Ende zu. Die waren in diesem Jahr echt gut. Erdbeeren sind durch. Aber was überhaupt nicht ging, waren Felsenbirnen. Keine Ahnung, wieso. Himbeeren gingen gut weg, aber Felsenbirnen nur absolute Minimengen. Stachelbeeren und Johannisbeere werden nun reif, aber da gehen auch nur kleine Mengen aufgrund der Fruchtsäure. Die esse ich aber ab und an wirklich gerne.

Gurken sind viele dran, die ersten haben wir schon geerntet. Tomaten werden bei solchem Wetter auch schon langsam reif. Es soll sich aber wieder abkühlen. Na ja, deutscher Sommer... Ich habe nichts dagegen.

Ach, und bevor ich es vergesse:

Ich bekomme immer wieder Umfragen zugesandt. Heute ging es um vegane Ernährung:

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ihre Bewertung zur veganen Ernährungsweise aktualisiert. Bisher hatte sie laut noz vor möglichen Mangelerscheinungen durch eine rein pflanzliche Ernährung gewarnt. Für ihre Neubewertung wurden weitere Gesundheitsparameter wie ernährungsbedingte Krankheiten einbezogen. Neue Dimensionen waren zudem Tierwohl, Soziales und Umwelt. Dabei kam die DGE zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung für Erwachsene bei guter Planung und mithilfe von Supplementen „eine gesundheitsfördernde Ernährung” sei.

Haben die einen totalen DACHSCHADEN? Was kiffen die? Was hat Tierwohl, Soziales und Umwelt mit GESUNDER ERNÄHRUNG zu tun?

Merkt ihr das? Die vermischen da alles zusammen, dabei hat das eine erstmal nichts mit dem anderen zu tun.

Zu den gesundheitlichen Vorteile einer veganen Ernährung zählen für Erwachsene eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit, ein niedrigerer BMI und geringere Cholesterinwerte. Auch bei der Gesamtsterblichkeit oder Krebshäufigkeit liegen der DGA nach Hinweise für Vorteile einer pflanzlichen Ernährung vor. Zudem betont das DGE das hohe Potential zur Senkung von Treibhausgasemissionen. Zugleich empfiehlt sie eine deutliche Reduktion tierischer Lebensmittel. Eine vegane Ernährung sei deutlich umweltverträglicher.

Schwachsinn!!!

Sport, ausgewogene Ernährung und wenig Industrieessen führt zu einem niedrigen BMI und normaler Gesundheit! Das hat mit vegan rein garnichts zu tun. Diese DGE ist doch der hässliche Stiefbruder vom Robert Koch Institutut, die während der Coronageschichte mit ähnlichem Unsinn glänzten.

Hier gehts doch nicht mehr um gesunde Ernährung. Das ist Politik.

Zugleich verweist die DGE auf mögliche Herausforderungen für landwirtschaftliche Produktionssysteme, sollten sich weite Teile der Bevölkerung vegan ernähren. Eine schlechtere Knochenstabilität wird als mögliches gesundheitliches Risiko genannt. Zudem müssten Veganer:innen verstärkt auf eine ausgewogene Nährstoffzufuhr achten. Konkret empfiehlt die DGE die Einnahme eines Vitamin-B12-Präparats und eine bedarfsdeckende Zufuhr der potenziell kritischen Nährstoffe – bspw. Jod, Protein oder Omega-3-Fettsäuren. Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und Senior:innen schließt die DGE aufgrund der ungenügenden Datenlage bei den Empfehlungen aus.

Dazu passend:

Diese Unsinn geht jetzt in vielen Ländern an den Start.

Was genau willste eigentlich essen als Veganer? Welche Proteinquellen? Linsen? Erbsen? Nüsse? Soja? Sonnenblumenkerne?

Diese ganzen Lektinbomben?

Also ich habe immer mehr den Eindruck, dass man heute genau hinhören muss, was sie einem erzählen. Und dann macht man genau das Gegenteil und ist auf der sicheren Seite.

The new food guidelines are not based on what is best for you. They are based on what is - supposedly - good for the environment. But WHO and your government is trying to sell it to you as healthy for you as well. It is important that we understand that those are two different things. In fact, the new guidelines have the potential to make people very sick.

In der Tat.

Mir geht diese links-grüne Politik, dieses Gutmenschengetue nur noch auf den Sack. Die sind mir mit ihrem Kram einfach zu penetrant, gleichzeitig haben sie anscheinend keine Ahnung, wovon sie reden.

Das hat alles, wohin man auch schaut, schon etwas von einem Büßer- und Opferkult.

Leiden für das höhere Ziel. Veganes Aushungern für die Umwelt. Blähungen für die Natur. Dabei bin ich froh, dass ich Hühner habe, die die Überschüsse aus dem Garten wegfuttern und dafür gute Eier geben.

Aber mit gesundem Menschenverstand biste da eh falsch... Früher gab es die Selbstgeißelung für das Seelenheil, da haben sie sich selber die Lederpeitschen über den Wanst gezogen, heute machen sie es mit veganer Mangelkost.

Es gibt KEIN EINZIGES vernünftiges Argument, wieso vegane Ernährung für den Naturschutz auch nur einen Nutzen haben sollte. Ganz im Gegenteil! Alle Naturschutzbehören suchen Schäfer, die die Halbtrockenrasen, Trockenrasen, Feuchtwiesen und was es noch alles an artenreichen Kulturlebensräumen gibt, offen halten, um so den Lebensraum mit all den Faltern, Heuschrecken, Wildbienen und Laufkäfern zu erhalten!!!

Hier in der Nähe werden große Wiesenflächen mittels Heckrindern offen gehalten. Naturschutzprojekte. Und da muss immer mal ein Rind geschlachtet werden, weil die sich ja auch vermehren. Und dann sind die froh, dass das jemand aufisst.

Aber gut... Der Schwachsinn hat Methode.

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23.06.2024 12:32

Sport.

Bin recht gut drin im Training.

Letztes Jahr habe ich ja mal, inspiriert durch David Goggins, sieben Monate durchtrainiert. Jetzt mache ich aber immer mal eine Woche Pause. Sechs, sieben Wochen Training, dann eine Woche mal nichts machen. Das ist besser.

Derzeit bin ich viel auf dem Laufband "unterwegs". Instinktiv.. macht Spaß und ich laufe immer so 90 Minuten. Ich laufe eh gerne. Liege aber auch gerne auf der Couch und lese.

Ansonsten Liegestütze, Beugestütze, Klimmziehen, Rückenheben und Beinheben für Brust, Rücken, Bauch und unterer Rücken (zum Teil mit Zusatzgewicht, jetzt im Sommer also vor allem Calisthenics), sowie vieles mit Kurzhanteln für die kleineren Muskeln. 

Zumeist im Split Brust, Arme, Bauch, nächster Tag Laufen, dann Rücken, Schultern, dann wieder Laufen, dann wieder von vorne. 

Diese Trainingseinheiten dauern zumeist zwischen 40 - 60 Minuten. Sowie man etwas zu lange macht, geht der Effekt flöhten. 45 Minuten intensiv ist wohl optimal. Dann schon aushängen an der Stange, damit wieder alles schön gedehnt wird, und gut essen.

Ich versuche kurz und knackig zu trainieren, die Zeit optimal zu nutzen. Den Tag habe ich auch ein Video gesehen, wo der Trainer genau das empfiehlt, auf das ich schon selber instinktiv gekommen bin.

Also zum Beispiel Seitheben 10 Wiederholungen, dann 10 Sekunden Pause, dann noch welche, 10 Sekunden Pause, dann noch welche ... bis man am Ende 20 oder 30 hat. Dann eine Minute Pause. Nächster Satz. So trainiert man, genau das sagt der auch, in kurzer Zeit recht intensiv.

Dazu Eier, Fleisch, Gurken, Gemüse, ab und an Nüsse oder Früchte. Viel Wasser, ausreichend Schlaf und zur Entspannung Musik machen und Meditation.

Ich finde es faszinierend, was selbst mit 50 Jahren noch möglich ist. Aber wie wir gelernt haben, verändert sich der Stoffwechsel ja von 20 bis 60 nicht wirklich, also von daher. Und das starke Reduzieren von Zucker (aus Früchten eben) hat eben auch viel gebracht.

Aber derzeit sind die Himbeeren reif und da sage ich auch nicht nein. Die verdauen sich erstaunlich gut und es ist eben eine europäische Frucht, an die wir genetisch wohl recht gut angepasst sind. Aber ich lasse auch mal ein, zwei oder gar drei Tage Platz zwischen den Mahlzeiten. Instinktiv halt. Der Körper sagt einem schon, was er haben möchte und wann.

Und jetzt nach dem Sport möchte ich lieber Eier als Früchte...

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22.06.2024 16:30

Hm...?

Es sind nun Ferien in Sachsen-Anhalt. Und ich hatte ja nun eine vierte Klasse, die nun auch die Grundschule abgeschlossen hat und nun in die nächst höhere Schulstufe aufsteigt. Manche gehen auf die Sekundarschule, andere aufs Gymnasium.

Gestern war Abschlussprogramm (Ich mit der Gitarre bei zwei Songs dabei und meine Kids haben echt gut gesungen), dann noch Abschlußparty am Abend.

Und das wars.

Jetzt weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll.

Man hat gesehen, wie sie eingeschult wurden und hatte sie dann vier Jahre vor sich. Zum Teil als Fachlehrer, oder auch als Klassenlehrer. Und dann gibts Zeugnisse, einen Handschlag, Alles Gute! Und das wars. Wahrscheinlich sieht man sich nicht wieder, und wenn, ist eh alles anders.

Irgendwie finde ich das komisch. Also ich bin da weder froh, dass sie weg sind, obwohl sie in dem Alter schon extrem nerven können, noch irgendwie traurig. Es ist eher.. Hm!?

Und das wars?

Zwei Kolleginnen, die als Integrationshelferinnen gearbeitet haben, sind auch weg...

Na klar, das Leben ist Veränderung.

Aber es erinnert mich schon etwas an die große Kritik von Hans Joachim Maaz, der ja sagt, es geht im Endeffekt um Beziehung, nicht Erziehung. Beziehung ist etwas zwischen Mensch und Mensch, wobei der Erwachsene aufgrund seines Erfahrungsvorsprunges natürlich eine andere Rolle hat, aber natürlich auch vom Kind lernt.

Während es bei der Er-Ziehung (er zieht vs. beide ziehen zusammen) um eine (patriachale?) Subjekt-Objekt Stellung geht. Und in der Schule wird das Kind ja zum Objekt gemacht. Das Objekt der Beschulung.

Und da passt dieses Abrupte ins Bild. Die Autos verlassen die Fertigungshalle. Die Produkte gehen in die nächste Produktionshalle. Die Teile haben den Grundschliff drin und werden jetzt in der nächsten Fertigungshalle weiter bearbeitet.

So, kurze Pause, da kommen schon die nächste Charge. Mit Zuckertüte.

Und wie soll man als Lehrer da überhaupt Interesse haben, in Beziehung zu kommen, also zu fragen: Wer bist Du? Was sind deine Stärken? Deine Schwächen? Wie kann ich deine Talente und Interessen fördern? Und was kann ich von DIR lernen?

Wieso überhaupt Emotionen zu investieren, Energie, wenn dann auf einmal Ende und Schluss ist? Wenn da etwas einfach, nach Zeitplan, abgebrochen wird?

In der Natur waren ja die Menschen zum Teil ihr Leben lang zusammen. Da hat man als 40 Jähriger Jäger noch Tricks und Kniffe von den ganz Alten gelernt. Elefanten bleiben in matriachalen Gruppen ihr Leben lang verbunden und bei aussergewöhnlichsten Dürren weiß die älteste Kuh immernoch, wo es noch Wasser gibt, weil sie es vor 40 Jahren schon erlebt hat. Bonobos dito. Und lernen ihr ganzes Leben von der Ältesten und Erfahrensten in der Gruppe.

Also ich bin mir da gerade wirklich nicht sicher, was ich davon halten soll.

Ehrlich gesagt komme ich mir wie ein Fabrikarbeiter, der da wirklich was empfangen, bearbeitet und dann weitergeschoben hat. Ohne je große Bindungen aufzubauen. Warum auch? Das ist ja ein Durchlauferhitzer.

Und nur mal angenommen, einigen fanden, ich bin ein guter Lehrer und wollen gerne weiter von mir unterrichtet werden. Oder überhaupt in Kontakt bleiben, weil es ja noch mehr gibt als nur Mathe, Deutsch und Kram.. sondern auch das, was S.T.S im Song Großvater besungen haben:

Du worst ka Übermensch, host a nie so tan
G'rod deswegn wor da irgendwie a Kroft
Und durch die Art, wie Du dei Lebn glebt host
Hob i a Ahnung kriagt, wia ma's vielleicht schofft

Dei Grundsatz wor: Zerst überlegn, a Meinung hob'n, dahinter stehn
Niemois Gewolt, olles beredn, ober a ka Angst vor irgendwem

So, alles Gute! Tschüß!!

Irgendwas stimmt da nicht.

Aber es ist ja nicht nur das. Einige gehen nun auf die Sekundarschule, andere aufs Gymnasium. Auch da werden ja nun Freundschaften auseinandergerissen.

Mir erscheint das fast etwas traumatisch zu sein.

Mir scheint das auch absolut unnatürlich zu sein. Eher so Fabrikdenken. Objektbearbeitung. Produktionsplan.

Ich kritisiere ja schon lange, dass man die Prinzipien der Industrialisierung auch auf Lebenwesen angewendet hat. Es macht einfach Sinn, auf Maschinen, Massenproduktion, Optimierung, Effizienz und Effektivität zu setzen, wenn es um Schrauben, Autos und generell unbelebte Teile geht. Da kann man mit wenig Einsatz billig in Masse produzieren.

Aber man behandelt alle Nutztiere nach den gleichen Prinzipien, deswegen ja die auf maximale Effizienz getrimmte Massentierhaltung (und Massenpflanzenanbau), die das Lebens wie Schrauben oder Autos betrachtet. Das Leben den gleichen Nutzungsparadigmen unterwirft. Eier maschinell ausbrüten, Hähne schreddern, Hühner auf Eierproduktion trimmen, mit genau ausgeforschten Futter nach Zeitplan füttern, dazu impfen, Antibiotika nach Zeitplan, dann nach genau festgelegter Zeit Kopf ab und endverwerten.

Extrem effizient und effektiv, um billig Nahrungsmittel zu produzieren, aber vollkommen krank.

Und schlussendlich werden auch die Menschen selber dem unterworfen. Große Klassen, Subjekt-Objekt-Beziehung, Lehrplan, jetzt noch die große Digitalisierung.

Irgendwie regen sich da bei mir Zweifel, dass das so OK ist. Sollte man nicht ein Leben lang verbunden bleiben, wenn man gut miteinander auskommt? Sollte das nicht eher so eine natürliche Art und Weise des Lernens sein?

Jetzt habe ich das mal erlebt, wie es ist, wenn man wen einschult, vier Jahre beschult und dann: Zeugnis in die Hand und Machts gut!

Das Zeugnis ist dann wie so eine Art Produktionsbericht für den Nächsten in Fertigungshalle 3. 

Aber eine Industriegesellschaft erfindet eben auch ein Industrieschulsystem. Und sowie man das aufweicht, menschlicher gestaltet, hat das Auswirkungen auf die Industriegesellschaft. Die funktioniert dann nämlich so nicht mehr, was auch erklärt, wieso eben viele alternativen Schulformen nie wirklich zum Durchbruch gelangten. Wahrscheinlich sind die Digitalisierung und die Robotertechnik sogar die einzigen Auswege, weil man dann die Menschen nicht mehr zu effizienten Humanrobotern machen muss, die 5 Tage die Woche 40 Stunden, egal wie es ihnen geht, welche Impulse sie haben, was sie an lebendiger Entfaltung dafür unterdrücken müssen, ihren Kram machen müssen, damit alles am Laufen gehalten wird.

Also wie ich schon schrieb, so richtig weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll.

Es scheint mir aber irgendwie ... unnatürlich zu sein.

Keine Ahnung, vielleicht irre ich mich auch.

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18.06.2024 17:40

Himbeeren.

Ich habe gestern gar nicht geschaut, was Lehrer für eine Selbstmordrate haben. :-D

Scheint nicht so hoch zu sein, habe gerade nichts gefunden. Na Gott sei dank!

Aber stressig ist es schon. Und heute waren wir wieder im Schwimmbad. Sommerliche 27 Grad, wundervoller Sonnenschein und die ganzen Schulen da und haben Beachparty gefeiert.

Und jedes Jahr wieder: Mensch, die jungen Leute werden immer größer und immer massiger. Wie immer kaum mal Jungs mit Muskeln, durchtrainiert, so ästhetisch. Und bei den Mädels gerade mal drei, die mir positiv aufgefallen sind. Zwei davon Zwillingsschwestern, wie es aussah. Du kommst einfach nicht raus aus dieser Ernährungsgeschichte und wenn man sich mit Chips, Takis und Zucker, Döner, Pizza und Kram mästet, wirkt sich das eben auch auf den Körper aus.

Dazu schwarze Klamotten zuhauf. Das war keine Beachparty, das war eine Trauerfeier!

Schwarze Klamotten, Kopf gesenkt... wahrscheinlich kommts daher, von dieser Trauerhaltung. 

Der trauert... könnte aber auch aufs Smartphone glotzen.

Und jedesmal, wenn ich so unter Menschen bin, denke ich dann, or nee... das geht so nicht. Und zuhause dann gleich nochmal 10km auf dem Laufband abgerissen. Und im Schwimmbad 100+ Klimmzüge gemacht. Manchmal machen da welche mit, das ist dann cool. Wenn Kids sich da animiert fühlen und auch mal was probieren. Da hat man sofort so eine kleine Interessengemeinschaft.

Aber die meisten sind da eher ... zu schwer.

Ich muss dann immer aufpassen, dass ich nicht zum Pendel werde, dass dann auf die andere Seite ausschlägt. Da muss ich mich echt etwas bremsen. Aber man merkt dann echt auch, wie diese Welt funktioniert. Man wird zum Ausgleich, zum Gegenpol, zum Pendel, dass wieder in die andere Richtung ausschlägt. Als ob das große Ganze versucht, da wieder etwas auszugleichen.

Man sieht es, und ... bekommt den Impuls irgendwoher, dass so nicht auch zu machen.

Bei mir gabs da vor Ort 12 Eier, Kopfsalat und Kohlrabies. Damit bin ich die Sensation. Für mich ist es einfach normal. Was soll ich denn sonst essen?

Zuhause dann Himbeeren... händeweise. Die sind gerade so gut. Ein echtes Highlight! Und kurioserweise bekomme ich da kein Völlegefühl und die anderen Fruchtzuckerprobleme.

Hier: www.fructosefrei.de/20-obstsorten-mit-wenig-fruchtzucker/ sind 20 fruktosearme Früchte aufgelistet, die auch (instinktiv?) zu meinen Lieblingen gehören (nicht alle, aber viele). Himbeeren sind an fünfter Stelle. Ich liebe auch Heidelbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Pfirsiche, Grapefruit.

Wenn auch sehr viel viel weniger als früher, aber instinktiv hat der Körper da schon gesagt: Schau mal bei den fruktosearmen Sachen.

Und nach den Himbeeren und der Sonne bin ich aufs Laufband, obwohl ich gestern schon 90 Minuten war und bin nochmal ne Stunde Vollgas gegangen.

Ich denke, die Sonne macht da auch einiges aus. Und wenn die Früchte direkt vom Strauch gegessen werden. Also voller Sonnenenergie sind. Pflücken, ab in die Kühlung und dann kaufen... da geht irgendetwas Westentliches verloren.

Ach... fast vergessen, aber heute habe ich ein paar Jungs getroffen, die jetzt schon ein Jahr raus sind aus der Grundschule. Da haben wir gleich mal Tauchwettbewerb gemacht. Und ich habe mal versucht, 25 Meter zu tauchen, also eine ganze Bahn. Und habs geschafft. Zweimal hintereinander. Ich konnte schon immer lange und weit tauchen (Tatsächlich fühle ich mich schon seit Kindesbeinen unter Wasser sehr viel wohler als über Wasser. Diese Ruhe, die Schwerelosigkeit, das Hingleiten.. fantastisch), aber 25 Meter habe ich zuletzt vor 100 Jahren mal versucht. Mit 10 Jahren zum Schwimmunterricht habe ich mal 25 Meter hin und 5 Meter zurück geschafft. Zwischenzeitlich habe ich das in einem Becken nie wieder versucht. Nur in Seen und im Meer, aber da hat man keine Ahnung, wie weit man nun wirklich getaucht ist.

Aber heute dachte ich: Man muss es immer wieder versuchen und in jedem Alter mal so Sachen machen. Dranbleiben. Was machen, was man sich vielleicht nicht mehr zutraut. Also Wette angenommen und das Ding zweimal hintereinander durchgezogen. Da haben die Lungen gebrannt. Aber ich habs geschafft.

Wären wir länger geblieben, hätte ich wahrscheinlich auch noch den Salto vom 1m Meter-Brett versucht und Kopfsprung vom 3er ist eh kein Problem. Man darf sich da einfach nicht vor seinen ganzen Gedanken ängstigen lassen. Je älter man wird, desto mehr denkt man ja, was passieren könnte.. das muss man regelmäßig durchbrechen.

Aber zurück zur Sonne.

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist Man of Steel.

Und der tankt seine Kraft, seine Energie auch direkt von der Sonne.

Gerade als Nordmensch merkt man das ja besonders, dass die Sonne Kraft und Energie gibt! Und wenn die Himbeeren direkt vom Strauch gegessen werden, oder eigentlich jede Frucht, dann stecken die ja voller Sonnenenergie und das ist dann nochmal was anderes als gekaufte Sachen, die vorher bei fast 0°C in der Kühlung lagen.

Deswegen habe ich Tomaten auch nicht im Gewächshaus, sondern das Tomatenzelt ist nach süden hin offen, so dass sie im sommer die Sonne tanken können und erst dann sind sie auch wirklich gut! Ein Tomate Ende September ist auch reif, aber es fehlt diese Juli / Augustsonne, die es besonders macht.

Sechs Pfirsiche habe ich heute noch entdeckt...lol

So, der Regen ist durch. Hat heute nochmal schön geregnet. Man hat ja wieder die ganzen Leute 24 Stunden vorher in angst und Panik versetzt. Starregen, Hagel, Tornados!!!

Südlich von uns Richtung Leipzig gab es wohl heftigere Gewitter, aber wohl nichts, was ungewöhnlich wäre.

Meine Mutter wurde aber wieder 24 Stunden in Angst und Schrecken versetzt. Die ist ja für sowas empfänglich.

Na ja... Jetzt habe ich Hunger.

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17.06.2024 19:13

Fruchtlawine

Die Himbeeren sind reif. Und was für schöne Früchte es in diesem Jahr sind. Riesengroß und ziemlich lecker. Das Jahr feiert sich damit selber. Pünktlich zur Sommersonnenwende in vier Tagen sind nun die Him (hmmmmmmmmm) Beeren reif. Dann ist ja in der Natur erstmal wieder Flaute, bis zur Herbsttag- und Nachtgleiche Mitte September, wo dann normalerweise Wein, Äpfel und Birnen reifen.

Im Juli ist in der Natur relativ wenig los. Ein paar saure Beeren, das wars. Tomaten noch, klar. Im August gibts, heuer nicht, aber ansonsten, die ersten Äpfel.

Felsenbirnen sind jetzt auch richtig reif.

Aber wie schon geschrieben, in diesem Jahr siehts früchtemäßig ziemlich mau aus.

Sechs Pfirsiche habe ich gezählt, die Feigen ... keine Ahnung, aber der Strauch hängt jedes Jahr voll, reift aber nie aus. Am anderen Strauch hängt eine. Aprikosen? Wenns hoch kommt, sinds 10 in diesem Jahr. Das meiste ist erfroren und runtergefallen. Bei den Pflaumen siehts auch trüb aus.

Äpfel habe ich einen gesehen, Birnen auch eine. Die eine Frostnacht war echt verheerend.

Maulbeeren null ... zehn Kirschen... na ja.

Dann eben nicht.

Ansonsten habe ich mal ein Video kommentiert, wo sich die Leute auch über die Bildung ausgelassen haben.

Ich habe mir erlaubt, das Thema Ernährung ins Spiel zu bringen und dass es schwierig ist, gute und konstante Leistungen auf einer Diät, bestehend aus Chips, Toastbrot, Nutella, Süßigkeiten, Takis, Zuckerwasser (Wasser, Zucker, Citronensäure), Billigwurst gepaart mit Smartphone, Fortnite und Kram, zu bringen.

Eine (von mehrere) hat erboost geantwortet, dass ihre Tochter Tierärztin geworden ist und sie zeitweise Hartz 4 bezogen hatte und nach meiner Definition sie ja eine sehr gute Ernährung gehabt hatte.

Ich habe mir erlaubt zu antworten, dass Tierarzt keine wirkliche Auszeichnung ´, geschweige denn schlaue Berufswahl ist, denn die haben das höchste Selbstmordrisiko überhaupt. Deren Alltag besteht aus Impfen, Sterilisieren, einschläfern oder halbtote Viecher am Leben erhalten, weil sie Besitzer zu schwach sind, loszulassen.

Henryk hatte mich das schonmal näher gebracht und ich habs auch nochmal online für alle Interessierten zum Nachlesen gefunden:

www.nzz.ch/gesellschaft/tieraerzte-hoechste-suizid-rate-in-diesem-berufsfeld-ld.1455507

Tierärzte nehmen sich von allen Berufsleuten am häufigsten das Leben. Ihre Ohnmacht hat mit dem Tier zu tun – und mit dem Menschen.

Ansonsten ist auch das bezeichnend:

Ein erhöhtes Suizidrisiko weisen Berufe wie Mediziner (besonders Zahnärzte), Manager, Metzger, Dachdecker, Maler und Land- und Forstwirte auf. Ein Grund für die erhöhte Suizidrate unter Medizinern könnte möglicherweise der leichte Zugang zu giftigen Substanzen sein. Auch Land- und Forstwirte haben in der Regel einen leichten Zugriff zu Giften.

www.daswissensblog.de/welche-berufsgruppe-hat-die-hoechste-selbstmordrate/


(...)

In der Regel geht dem Selbstmord ein langer Leidensweg voraus. Studien zufolge erkranken bereits 23 bis 31% der Assistenzärzte an Depressionen. Unter der gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung leiden nur 15% an depressiven Störungen. Ärzte sind einer großen körperlichen sowie seelischen Belastung ausgesetzt, bedingt durch die langen Arbeitszeiten. Zudem sei in den Kliniken die Ausbeutung sehr groß und Ärzte müssen heute etwa doppelt so viele Patienten behandeln wie noch vor 20 Jahren. Bei niedergelassenen Ärzten sind 55-Stunden-Wochen keine Seltenheit.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Mediziner eine hohe Verantwortung, lange Arbeitszeiten und wenig Freizeit haben. All diese Faktoren führen zu einer physischen und psychischen Beeinträchtigung der Gesundheit. Zudem sind sie sehr oft mit großem Leid konfrontiert. Die Folge können Depressionen sein, die mitunter zum Suizid führen können.

Nicht gerade vertrauenserweckend. Die, die helfen, heilen und gesund machen sollen, sind auch die, die das höchste Selbstmordrisiko haben, weil sie einen vollkommen ungesunden Lebensstil haben. 

Auf der anderen Seite auch verständlich, wenn man permanent mit dem Elend der Welt konfrontiert wird.

Also wirklich: Augen auf bei der Berufswahl!

Vorstellung und Realität sind da oft zwei paar Schuhe.

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