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15.06.2024 17:28

Mal wieder unangenehm überrascht...

Heute, eigentlich gerade eben, habe ich noch den Flammenbooster bestellt, der sich sehr bewert hat im Kampf gegen die rote Vogelmilbe, den mit Abstand größten Feind der Hühner. Das habe ich über Amazon gemacht, eine Plattform, die, das muss ich beschämt zugeben, ich öfters nutze. Gerade bei so kleinen Sachen.

Ich surfe also auf Amazon, gehe meine Bestellungen durch, finde den Artikel, den ich auf Anraten eines erfahrenen Hühnerzüchters schon einmal kaufte, und das wars. Zurück zur Startseite.

Was ist das denn???

Es wurden mir ein Haufen Sachbücher vorgeschlagen. Aber seht selbst:

Als erstes die Angstmache, was nun passiert, wenn die Rechten die Macht übernehmen. Dann wie gefährlich die AfD ist. Dann gehts um Fake News. Dann ...

... Klimawandel. Männer, die die Welt verbrennen. Als ob die Weiber nicht auch einen warmen Hintern haben wollen und die Männer überhaupt erst dazu antreiben, sich wirtschaftlich so zu verausgaben, um entsprechend einen Status aufzubauen. Aber gut.. die Männer sind schuld. lol

Der AfD-Komplex.-.. erinnert an den RAF-Komplex.

Aber es geht weiter...

Die Angst vor Populisten... und wie, die Guten natürlich, das wieder in den Griff bekommen. Der Deutsche und sein Rassismus...

Der Untergang der Demokratie, die USA und Donald Trump ...

Unter Nazis, die Afd...

Holy Shit! Die Welt geht unter, morgen marschieren wieder die braunen Horden durchs Land, alles ganz ganz schlimm!!! Untergang!!

Also für mich ist das fast schon penetrant, was da selbst auf einer Einkaufsplattform wie Amazon abgeht.

Dabei sollte man sich immer vor Augen halten, was Dr. Hans Joachim Maaz hier ganz klar herausgearbeitet hat (boah, jetzt habe ich lange gesucht):

youtu.be/_jF67V9ZH5E?t=4249

Aus diesem Video:

Er spricht hier als Gruppentherapeut. Und zeigt dann auch auf, wie es laufen müsste, damit wir diese unsäglichen Spaltungen und spannungsgeladenen Zustände in der Gesellschaft überwinden. Denn was passiert denn jetzt? Die AFD hat vor allem im Osten massiv dazugewonnen. Warum? Na weil die Ostdeutschen, warum auch immer, eine Fehlentwicklung sehen, die aber nicht behoben wird. Ob das Bildung ist, Migration, Wirtschaft, Energiepolitik... Auf vielen Ebenen gibt es Menschen, die es anders sehen, sich aber nirgends gehört fühlen.

Aber statt das nun wirklich mal aufzunehmen, so wie Hans Joachim Maaz das im Video skizziert, wird noch mehr draufgeschlagen.

Jetzt, sieht man ja auf Amazon, wird die Angstkeule ausgepackt.

Dabei geht es schlicht und ergreifend nur darum, dass Menschen zu relevanten Themen eine andere Meinung, eine andere Sichtweise haben, die aber nicht aufgenommen wird, sondern unterdrückt, als Quatsch, Schwurbelei, Verschwörungsttheorie, Rassismus .. was weiß ich noch alles... hingestellt wird.

Und jetzt haben wir die Situation, dass keiner mehr sein wahres Gesicht zeigt! Aus Angst, wie zu DDR-Zeiten, als genau das hingestellt zu werden. Schwurbler, Verschwörungstheoretiker, alter weißer Mann, Nazi, Rassist, Dummkopf. Jetzt haben wir die Situation, dass die Menschen nicht mehr zugeben, wen sie gewählt haben, aus Angst vor Repressalien, aber dann in der Wahlkabine zuhauf ihr Kreuz bei der Partei machen, auf die am meisten eingeprügelt wird.

Und daran wird dieses Land, diese Demokratie zerbrechen.

Wenn Meinungen immer mehr unterdrückt werden und es keine Diskussion mehr gibt, dann ist die Demokratie im Grunde am Ende.

Im Westen hat man nun flächendeckend die CDU gewählt. So tickt der Westen. Sie wechseln sich ab zwischen SPD und CDU plus Koalitionspartner. Der Ostdeutsche hat aber nicht vergessen, dass viele der derzeitigen Probleme, sichtbar wurde es zuletzt in Mannheim, eben durch die Politik der CDU hervorgerufen wurde und das weiland Angela Merkel ob ihres Migrationsstunts minutenlang beklatscht wurde damals auf dem Parteitag. Länger als Honnecker, wohlgemerkt. Irgendwer hatte das damals ausgekramt und recherchiert.

Also fallen die als gestaltende Kraft auch weg. Was bleibt? Sahra Wagenknecht hat viele Stimmen bekommen, und die Linken im Grunde beerdigt, und dann eben die AfD.

Davon kann man halten, was man will, aber wenn die Minderheiten, oder vielleicht sogar die Mehrheit, was weiß ich, nicht mehr gehört werden und in ihren Bedürfnissen nicht mehr ernst genommen wird, dann gehts den Bach runter.

Dann geht nur noch eines: Parteien verbieten, sie vom Wahlzettel verschwinden lassen, noch mehr mit Jauche und Gülle überkippen, und damit einen Großteil der Menschen schlicht verlieren, aber nur so kann man die Illusion der "funktionierenden und wehrhaften Demokratie" noch etwas länger aufrecht erhalten.

Und genau daran wird ja gearbeitet.

Aber dann dauert es auch nicht mehr lange, bis der Laden zusammenbricht.

Hier nochmal Hans Joachim Maaz zum Thema Rechtsradikale, Nazis und ob die wirklich die Gefahr darstellen:

youtu.be/CF32CpEqwkE?t=3530

Was soll man noch sagen? Das Land ist in einer großen Krise.

Es gibt so viele Probleme, die entweder nicht gelöst, oder sogar noch verschlimmert werden.

Das Thema, was mich am direktesten betrifft, ist eben die Bildung (die jetzt digitalisiert werden soll, was der absoluteste Schwachsinn ist, das sind Kinder, was sollen die am Laptop in WLAN verstrahlten Räumen hocken? Wie wäre es denn damit:

?)

Und eben die Ernährung der Kinder, die wertloser fast nicht mehr sein kann.

Ich meine, ich überlege auch schon 10 mal, ob ich solche Beiträge überhaupt noch schreibe oder lieber das Maul halte. Frei nach Uwe Steimle: 

Wir haben ja jetzt Demokratie! Da halte ich mal lieber meinen Mund!

Dabei wird spätestens in 10 Jahren die KI im Grunde alles übernehmen. Gestern habe ich dieses Video gesehen:

Die KI schreibt bessere Songs als die Menschen, schreibt bessere Texte, generiert bessere Ergebnisse in allen Mathetests... usw usw...

Das wird die Gesellschaft vollkommen umkrempeln und wenn ich hier stundenlang hocke, um auf der Gitarre besser zu werden, über Jahre, dann macht die KI das:

Die Zukunft wurde ja gerade in solchen Serien schon lange vorweggenommen.

Oder hier:

The role of Diva Plavalaguna was played by the French actress Maiwenn, who at the time of the production of the film was in a civil marriage with Luc Besson .The aria "Il dolce suono" from the opera "Lucia di Lammermoor" by composer Gaetano Donizetti in Italian was performed behind the scenes by the opera singer Inva Mula. Part of the aria of Lucia de Lamermoor Plavalaguna is performed with synthetic vocals (that is, voice, but without the use of words and together with music), sung not with a human voice, but created on a computer, since the human voice is not able to master such a range, characteristic of the legend of the film for Voices of Plavalaguna (at the time of filming, no person was found with the ability to perform in such a voice, but later this was refuted when the part was performed by Kazakh singer Dimash Kudaibergen). Luc Besson wanted to shoot the stage on which Diva performed the aria in France, but could not find a suitable scene, and the shooting had to be moved to London in Royal Covent Garden, as well as to 007 Stage studio. For some time in various publications it was believed that the voice of the opera diva was the voice of the singer of Inca origin Ima Sumak.

Man wird das überall einsetzen. Wahrscheinlich zuerst in den Callcentern. Dann spricht man mit Computern, KIs, und die sind sachkundiger, relaxter, geduldiger und freunlicher als Menschen...

Anwälte, Ärzte, Architekten, Planer... alles kann die KI besser. Hat Zugriff auf riesige Datenbanken, auf ALLE Gesetze, Gesetzestexte, Interpretationen, Kommentare, Präzedenzfälle, auf alle medizinischen Akten, Forschungsergebnisse und pharmazeutischen Forschungen.

Da kann kein Arzt mithalten.

Das Zeitalter der KIs kündigt sich gerade an, so, wie die ersten Sonnenstrahlen am Morgen, die hinter dem Horizont hervorscheinen, kaum erahnen lassen, was für ein gewaltiges Licht da aufgehen wird.

Ein Buch geht zumindest mal in diese Richtung:

Drei technologische und mediale Megatrends bestimmten die frühen 2010er-Jahre: Smartphones, Social-Media-Plattformen und die Selfie-Kultur. Das Ergebnis: Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen verwendete mehrere Stunden am Tag darauf, durch die Beiträge von Influencer:innen und mehr oder weniger fremden Nutzer:innen zu scrollen, statt sich mit Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld auseinanderzusetzen, mit ihnen zu spielen, zu sprechen oder auch nur Blickkontakt aufzunehmen. Die Mitglieder der Generation Z, die als Erste ihre Pubertät mit den neuen Medien in der Tasche durchlebten, wurden so zu Testpersonen für das Aufwachsen in einer radikal umgestalteten, zunehmend digitalen Umgebung.

Die Folgen dieses Experiments waren, wie Jonathan Haidt auf Grundlage umfangreichen Datenmaterials zeigt, katastrophal – und sie betreffen auch die heute Heranwachsenden. Die schnellste und allumfassendste Neuverdrahtung menschlicher Beziehungen führte dazu, dass sich die mentale Gesundheit der Kinder und Jugendlichen rapide und dauerhaft verschlechtert hat. Dieser Entwicklung müssen wir jetzt entgegentreten: Haidt erklärt, was Regierungen, Schulen und Eltern tun können, um Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

Schmeisst das Ding weg und geht zusammen raus spielen!

Geht aber nicht, weil es süchtig macht und es nun alle haben. Dann wird man Aussenseiter.

Wenn wir es nicht schaffen, diese ganzen Probleme offen und frei zu diskutieren, wenn wir es nicht schaffen, die zu ehren, die eine Meinung haben, die ich nicht hören möchte (Danisch zum Beispiel.. oh, an dem habe ich mich wirklich gerieben!!), gehts den Bach runter.

Theodor Kaczynski, der Unabomber, hat in seiner Analyse der Zukunft der industriellen Gesellschaft das geschrieben:

Wenn Maschinen ihre eigenen Entscheidungen treffen können, dann ist das Ergebnis nicht voraussehbar, weil es unvorstellbar ist , wie Maschinen sich verhalten werden. Wir können lediglich feststellen, daß das Schicksal der Menschheit dann von den Maschinen abhängen würde. Man könnte entgegnen, daß die Menschheit niemals so wahnsinnig wäre, ihre Macht an Maschinen abzugeben. Wir behaupten weder , daß die Menschheit das freiwillig tun würde, noch daß die Maschinen sich willentlich die Macht aneignen würden. Was wir behaupten ist, daß die Menschheit einfach in die Situation solcher Abhängigkeit von Maschinen geraten kann, so daß sie keine andere Wahl hat, als alle Entscheidungen der Maschinen zu akzeptieren. Da die Gesellschaft und ihre Probleme immer komplexer und Maschinen immer intelligenter werden, werden die Menschen den Maschinen immer mehr Entscheidungen überlassen, einfach deshalb, weil sie zu besseren Ergebnissen führen als menschliche Entscheidungen. Möglicherweise wird man eine Stufe erreichen, auf der System-erhaltende notwendige Entscheidungen so komplex werden, daß Menschen dann wegen ihrer begrenzten Intelligenz gar nicht mehr in der Lage sein würden, diese Entscheidungen zu treffen. Wenn diese Stufe erreicht ist, werden die Maschinen die Kontrolle erlangt haben. Der Mensch wird dann nicht fähig sein, die Maschinen einfach abzuschalten, weil er so abhängig geworden ist, daß ein Abschalten kollektiver Selbstmord bedeuten würde. 

174.

Es ist aber auch möglich, daß der Mensch die Kontrolle über die Maschinen behält. In diesem Fall wird der Durchschnittsbürger Kontrolle über bestimmte Maschinen in seinem Privatbesitz haben, wie über sein Auto oder seinen Computer, aber die Kontrolle über große Maschinensysteme wird in der Hand einer kleinen Elite sein, wie heute auch, jedoch mit zwei Unterschieden: wegen der fortgeschrittenen Technik wird die Elite eine umfassendere Kontrolle über die Massen ausüben, und da keine menschliche Arbeit mehr notwendig ist, sind die Massen überflüssig, eine unnütze Bürde für das System. Wenn die Elite unbarmherzig ist, wird sie einfach die Entscheidung zur Ausrottung der Menschenmasse treffen. Ist sie human, dann wird sie mit Hilfe von Propaganda und anderen psychologischen oder biologischen Techniken die Geburtenrate soweit senken, bis die Menschheit ausstirbt und die Welt der Elite überlassen bleibt. Sollte die Elite aus weichherzigen Liberalen bestehen, dann könnte sie sich für die Rolle des guten Hirten entscheiden, der über die Menschheit wacht. Dann wird sie versuchen, die natürlichen Bedürfnisse aller zu befriedigen und die Aufzucht der Kinder unter psychologisch hygienischen Bedingungen überwachen. Jeder wird irgendein Hobby haben, das ihn beschäftigt und wer unzufrieden ist, muß sich einer "Behandlung" unterziehen, um sein "Problem" zu lösen. Natürlich wird das Leben so sinnlos sein, daß die Menschen biologisch oder psychologisch manipuliert werden müssen, um das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung zu ersetzen und durch ein harmloses Hobby zu sublimieren. Diese manipulierten Menschen mögen sich vielleicht in einer solchen Gesellschaft glücklich fühlen, ihre Freiheit haben sie aber gänzlich verloren. Ihr Zustand hat sich auf die Ebene von Haustieren reduziert.

www.psychiatrie-erfahrene-schweiz.org/wp-content/uploads/2017/07/Das%20UNA-Bomber%20Manifest%20deutsch.pdf

Die technische Entwicklung geht zumeist exponentiell, also beschleunigt, vor sich. Der erste Computer war noch eine riesige Maschine ohne große Leistung und es dauerte, bis die nächste Stufe erreicht wurde. Aber es ging schon schneller und dann gings rasant vorwärts.

Heute hat man den halben Mediamarkt in seiner Hosentasche.

Und die KI beginnt gerade, das Licht der Welt zu erblicken...

Wie geht man damit um?

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13.06.2024 21:28

Das hätte ich nie und nimmer erwartet!

Ich bin echt überrascht!!

Das bedeutet, dass der Planet grüner wird und sogar die Wüstenbildung verringert wird, einfach weil die Pflanzen bei höheren CO2-Werten ihre Blattöffnungen (Stoma) weniger öffnen müssen, was die Gefahr der Austrocknung verringert.

Wenn das stimmt, wäre es der Hammer und wir hätten mit unseren CO2-Emissionen den Planeten grüner gemacht und die Wüsten zusätzlich gegrünt.

Ok, ich habe die Daten nicht, auf die er sich bezieht, aber da steht ja auch eine Reputation dahinter, also wieso sollte Jordan Peterson lügen?

Wenn das stimmt, dann bricht das ganze Klimawandelgebäude in sich zusammen. Zumindest vorerst. Denn man weiß nicht, was passiert, wenn der CO2 Gehalt noch höher wird. Vielleicht gibt es dann auch gegenteilige Effekte. Derzeit aber wird das Pflanzenwachstum wohl angeregt, die Pflanzen werden trockenresistenter, weil sie ihre Spaltöffnung nicht mehr so weit aufmachen müssen, was der Wüstenbildung entgegenwirkt.

Schauen wir mal, wie sich das noch entwickelt, aber ehrlich, dass es sogar Pflanzen dürreresistenter machen würde, damit habe ich nicht gerechnet! Grüner ja, aber dass es noch weitere Effekte gibt... Schauen wir mal, was daraus wird.

Aber das sind wirklich spannende Neuigkeiten!

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12.06.2024 22:05

Das Jahr der / des ...

Egal, wie der Sommer wird, man wird wohl wieder melden: Der heißeste xxx seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Aber es ist eben wieder ein Schaltjahr. Und vor vier Jahren war es schon einmal so kalt im Juni und unser Hausmeister sagte damals: Schaltjahr ist Kaltjahr. Zumindest scheint es in diesem Sommer wieder zu stimmen. Im Juni Nachttemperaturen von knapp über Null Grad, was jede Tomate und vor allem Gurke übel bekommt.

Und so sehen die Freiland Einlegegurken auch aus: Kleine und mickrige Pflanzen, für die es einfach zu kalt ist.

Nun haben wir seit 2020 eben wieder eine ausgeprägte Schafskälte, die einen ziemlich zittern lässt selbst am Tage bei windig-kühlen 18°C.

Sei es drum.

Wenn die alten Bauernregeln noch greifen, kann es mit dem Klimawandel noch nicht so schlimm sein.

Anscheinend sind die ganzen Zyklen noch relativ intakt.

Apropos Zyklen. Der Peter Denk hat auf Youtube mal ein Video veröffentlicht, indem er mal schaute, was alles in den jeweiligen Jahren des chinesischen Horoskopes passierte und er wollte da bestimmte Muster erkannt haben.

Derzeit ist ja das Jahr des Drachen, was zumeist eher ruhig ist.

Dem folgt 2025 das Jahr der Schlange, was oft einhergeht mit bestimmten Großereigenissen, die für ausgeprägten Wandel steht.

Kann sein. Es trifft bei mir aber auch persönlicher Ebene duchaus zu.

1989 - Zusammenbruch der DDR, dramatische Veränderungen für alle DDR- Bürger.

2001 - Da gings mit der Rohkost so richtig los. Wieder eine fundamentale Veränderung.

2013 - Auf nach Costa Rica. Job gekündigt, ganz neues Abenteuer angepackt.

Also zumindest bei mir stimmt es, dass sich immer wieder im Jahr der Schlange etwas deutlich ändert.

Vielleicht ist es ja bei anderen auch so. Ich weiß zumindest von vielen, die so 2000, 2001 mit der Rohkost loslegten und sich eben auf diesen Wandel einließen.

Was ich auch bemerkt habe: Das Jahr des Tigers ist immer recht anstrengend für mich.

1998 - Zivildienst mit unbarmherzigen Schichtdiensten. Jedes Wochenende 12Stunden Dienste. Frühschichten - Nachtschichten im Wechsel. Die Hölle. Dazu eine Freundin, die ziemlich stressig war, viel Training und alles musste zeitlich unter einen Hut gebracht werden. Sehr anstrengend und stressig.

2010 - Neuer Job, viele Projekte, das erste Mal das Treffen zusammen mit Tanja organisiert, Beziehungschaos oben drauf... Ich war 2010 echt platt. Sehr sehr stressiges Jahr.

2022 - neuer Job, auch da Vollgas, dazu Garten usw usw...

Jahr des Hasen ist dann zumeist wieder entspannter.

1999 Job in Hamburg, der war recht entspannt und wenig stressig.

2011 - neue Kollegen, das Arbeitspensum nahm stark ab, Entspannung, viel weniger Überstunden, dafür viel Sport.

2023 - Job auch relativ entspannt, wieder alles eher ruhig, viel Sport.

Was in den 80ern los war... Ja gut, daran kann ich mich nicht so gut erinnern.

Fällt mir noch etwas auf?

Jahr des Schweins waren recht coole Jahre.

1995 - Total cooler Sommer mit vielen Partys, Feiern, Feten, Baden, war sehr entspannt. Die Lehre abgeschlossen. 21 Jahre alt... Urlaub auf Gran Canaria... Das war recht cool alles. Das Dynamo Open Air. Insgesamt viele Konzerte und viel Spaß.

2007 - dito. Studium war vorbei, Diplomarbeit in Arbeit, viiieeel Freizeit, und im Sommer jeden Tag im Freibad gewesen mit meinem Kumpel. Das war auch recht relaxed und harmonisch.

2019 - dito. Das geniale Sommertreffen in Treffort, "freiberuflich" den Garten bewirtschaftet, mehr war nicht los, also auch da wars recht ... urlaubsmäßig alles.

Jahr der Ratte? Hm...

1996 - da habe ich keine speziellen Erinnerungen, wie es energetisch war, aber es war nicht mehr so cool wie 1995.

2008 - Ab nach Österreich zum Arbeiten. Ein großer Schritt, eine große Veränderung, recht stressig.

2020 - Corona. Auch hier: ziemlich stressig alles.

Also es zeichnen sich da schon energetische Muster ab.

Aber wie gesagt, man müsste da noch mehr ins Detail gehen und mal analysieren, aber so anhand der ersten Betrachtung sieht man schon gewissen energetische Muster, die da wirken.

Der Wagandt hat ja auch gerade das Thema Zyklen und wirkende Energien.

Vielleicht ist da was dran. Im Job habe ich es gerade mit vielen Menschen zu tun, die im Jahr des Pferdes geboren wurden und das passt super zum Tiger und so fühlt es sich auch an. Einfach entspannter und harmonischer als sonst. Weniger Konflikte (eigentlich gar keine, fällt mir gerade auf!!!), mehr Respekt voreinander, man kommt einfach miteinander gut aus.

Da wirken, obwohl alles unterschiedliche Menschen sind, anscheinend doch dieselben Energien im Hintergrund.

Ja spannend...

So, ich muss nach die Milben im Hühnerstall bekämpfen. Da muss man einfach dranbleiben.

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07.06.2024 20:24

Tool.

Ich muss zugeben, ich halte diese Art von Musik (Pommes Burger) nicht aus. Da kriege ich einen zuviel..

Sofort muss ich da was hören, was mich irgendwie wieder ... ich weiß nicht ... zeigt, dass es noch etwas anderes gibt. Sowas zum Beispiel:

Die Band Tool gibts schon seit 1993, aber die habe ich erst bewusst vor ein paar Jahren wahrgenommen. Aber die Truppe ist wirklich gut.

Wenn man normalerweise Musik hört, ist ja fast alles im 4-viertel-Takt. Und die haben alle möglichen Rhythmen, was wirklich bemerkenswert und interessant ist.

Ich bin ja eh schon seit ewig ein großer Fan von so schweren, tiefergestimmten Gitarren. Und die machen das richtig gut.

Keine Ahnung, welche Botschaften man da wieder untergeschoben bekommt, aber musikalisch wirklich gut...

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07.06.2024 18:44

Das Lebensgefühl der Jungen.

Bald sind ja Ferien und für die vierten Klassen bedeutet dies das Ende der Grundschule. Da gibt es auch ein kleines Programm und neulich haben wir da etwas geprobt und ich wollte noch ein drittes Lied einüben.

"BURGER POMMES!!!", scholl es mir entgegen. Also mal geschaut, was das ist und angespielt. Die ganze Klasse ausgeflippt. Mitgesungen, mitgerappt, mitgetanzt.

Und da wurde mir bewusst: Kein Lied fängt das Lebensgefühl der ganz Jungen so ein, wie dieses Lied. Pommes, Burger, Takis, Süßkram und Smartphonezocken. Kein Wunder, dass der 12 Millionen Aufrufe hat.

Dieser Song bringt es auf den Punkt.

Wer wissen will, was diese Generation bewegt, was ihnen wichtig ist, wie sie sich ernähren: BurgerPommes-Song, dann weißt du alles.

Ansonsten ist jetzt Kirsche- und Felsenbirnensaison. Und nachdem alles schon nach höchstens drei oder vier Früchten sperrte die letzten Tage, oder ich überhaupt keine Lust drauf hatte, ging heute echt viel bei den Felsenbirnen. Die Kirschen hatte ich schon komplett aufgefressen, was aber keine Kunst war, es hingen höchstens 12 reife Früchte an fünf Bäumen und die Hälfte war schon weggefuttert. Die sind ja noch jung und viel angesetz haben sie heuer nicht. Mittlerweile frage ich mich aber, wieso ich eigentlich nicht eine Maulbeere gepflanzt habe. Na ja, egal...

Heute gab es also einiges an Felsenbirnen. War auch gut, sehr marzipanig. Aber es ist schon mühsam, da auf relevante Mengen zu kommen, da die Früchte sehr unterschiedlich reif sind und auch nur vereinzelt hängen.

Erdbeeren gingen auch gut. Mehr Früchte wirds in diesem Jahr fast nicht geben, da nicht viel angesetzt hat. Mal schauen, was es am Ende wird.

Kopfsalate sind derzeit auch absolut genial.

Burger-Pommes... Und wenn sie es aufgefressen haben, fliegt es in den Straßengraben. Erst heute wieder gesehen. Aber die Kids können ja nichts dafür, wir Erwachsene füttern ihnen diesen Schrott... Und besingen es und geben dem noch Kultstatus.

Mahlzeit.

Na ich mach noch ne Runde Sport.

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02.06.2024 15:19

Gartenimpressionen Anfang Juni 2024.

Danke an Henryk, der mir eine Digitalkamera geschenkt hat, mit der ich nun endlich auch wieder mal ein paar Fotos machen kann. So Angeberfotos! lol

Im Ernst: Das Problem ist derzeit, dass der Markt für Digitalkameras ziemlich zusammengebrochen ist, seitdem man mit dem Smartphone Fotos in ähnlicher Qualität machen kann.

Ich hatte eine Sony DSC-HX60 (oder so), deren Nachfolgemodelle allerdings ziemlich teuer geworden sind. Die DSC-HX60 ist auch eine Fehlkonstruktion, da die Linse beim Zugehen sehr leicht verschrammt. Deswegen haben viele Fotos hier im Blog so einen ganz leichten milchigen Fleck in der Mitte. Und das ist mir mit dem Originalmodell und der Ersatzlinse passiert.

Die gibt es auch nur noch gebraucht, aber auch zu teuer. Dennoch überlege ich, mir noch einmal so ein Ding zu kaufen, einfach weil ich mich damit gut auskenne.

Mal sehen, wie ich es mache. Bisher habe ich noch immer keinen Impuls, oder nur ab und an mal ein paar kleine, Videos aufzunehmen. Wobei das Thema Low-Carb-Rohkost eigentlich recht interessant ist.

Aber mich da hinzusetzen und in eine Kamera zu labern ist irgendwie öde. Oder man kauft sich wirklich mal ein Smartphone mit Stange und dann geht man mal spazieren und bespricht das, was einem gerade wichtig erscheint. Ich habe nämlich auch keinen geeigneten Platz, wo ich da mal loslegen könnte. Schauen wir mal...

Man muss ja dem Umstand Rechnung tragen, dass die Fähigkeit, zu lesen, relativ rasch degeneriert.

Na, einfach mal instinktiv an die Sache rangehen...

So, also gestern bin ich mal durch den Garten gegangen und habe Fotos gemacht.

Blick vom Haus in den Garten.

Die Säulenkirsche. Ist eine frühe Sorte, die jetzt reift. Das Problem: Ich kann nur noch Minimengen an Früchten essen. Beim ersten Mal gingen 4 oder 5, beim zweiten Mal gestern 3 oder so. Sperre. Aber dann verdaut es sich auch gut. Heute habe ich hingegen überhaupt keine Lust drauf. Walderdbeeren haben wir auch. Da gabs gestern so einen Fingerhut voll und eine normale Erdbeere, die ich aber wieder ausgespuckt habe. War nichts. Und eine Felsenbirne!

Henryk hat mir genau das vorausgesagt: Wenn die Candidas erstmal weg sind und der Körper aus der Zuckersucht raus ist, geht nicht mehr viel. Und genau so sieht es auch aus. Früher habe ich Kiloweise Kirschen gefressen. Jetzt gehen eben mal ein paar zum Naschen.

Es ist eben keine Ernährung, sondern mal ein Leckerlie. Auch das hat Henryk so gesagt und Recht behalten.

Selbst jetzt nach dem Sport, ich habe das Laufband wieder repariert und heute die ersten 70 Minuten absolviert, liegt der Bedarf nach saftigen Sachen wie Kirschen oder Erdbeeren bei Null. Gurken gingen, und acht Eier.

Schauen wir mal, was passiert, wenn die anderen Sachen reif geworden sind. Himbeeren, Brombeeren, Melonen, Tomaten etc...

Apropos: Wir haben wieder ein paar Wildtomaten welche am Haus.

Der Rest ist im Tomatenmzelt und im Gewächshaus. Aber erstmal meine zwei Kübelfeigen. Die haben sich gut entwickelt. Eine trägt immens viele Früchte. Na schauen wir mal, ob sie ausreifen und wann... Bisher hat die immer erst im Sommer angesetzt und die Früchte sind im Herbst nie reif geworden. Jetzt hängt die schon ab März voller Früchte. Schauen wir mal, wann die nun reif werden. Und wie sie schmecken. An der vorne ist genau eine Feige! :-)

Vor dem Gewächshaus wieder Süßkartoffeln in Kübeln und Freilandgurken.

Bei den Tomaten in Kübeln habe ich mich sehr zurückgehalten. Dort standen alleine immer zehn Eimer. Jetzt vier.

Im Gewächshaus gibt es viele Melonen, Gurken, Paprika, ein paar Tomaten. Tomaten und Gurken vertragen sich, aber die Gurke will es eher tropisch warm-feucht, die Tomate heiß-trocken. Solche Details kann man mit der geschickten Wahl des Pflanzplatzes umsetzen. Deswegen stehen die Tomaten vorne luftig-offen und die Gurken eher im Inneren.

Schauen wir mal, was man am Ende ernten kann. Aber im Grunde gar nicht so wichtig. Alleine das Pflanzen, alles vorbereiten, das Umsetzen ist erfüllend und eine befriedigende Beschäftigung. Jetzt gieße ich die auch komplett selber, weil meine Mutter und ihr Partner damit immer irgendwie überfordert waren. Sie wollten es aber jahrelang machen. Aber sie haben nicht so ein Gefühl für Pflanzen und da gabs dann manchmal Ärger, weil nicht richtig gegossen wurde. Jetzt stehe ich etwas eher auf und mache das früh und weiß somit auch, was gemacht wurde.

Das ist weniger Stress für alle. Aber sie waren da auch immer sehr drängend: Wir machen das! Du musst nicht früher aufstehen, aber das Wasserschleppen war dann doch irgendwann zuviel, während es für mich einfach sportliche Bewegungen sind. Und wenn jetzt was eingeht oder die Tomaten Blütenendfäule bekommen, war ichs eben selber... lol.

Ich habe noch viele Gurkenpflanzen. Mal sehen, was ich damit mache...

So ein Garten ist für mich auch eine Art Kunstwerk. Eine Möglichkeit, kreativ und gestalterisch tätig zu werden. Etwas zu tun, zu arbeiten, zu erstellen, was man anfassen und nutzen kann und dem eine eigene Schönheit innewohnt.

Und so hatte ich im März die Idee, alles noch einmal umzugestalten und habe die Beete nun quer, nicht mehr verlängs. Auch sind sie nun alle 1,20m breit, was eine ideale Breite zum Bearbeiten ist. Es hat 9 Jahre gebraucht, das jetzt anzugehen und es umzusetzen, was schon länger immer mal so als Idee rumgeisterte. Also Grabegabel gegriffen und alles neu gemacht.

Es war zwar viel Arbeit, aber so ist es einfach besser... übersichtlicher, geordneter, perfekter.

Bei den Tomaten habe ich mich auch sehr zurückgehalten. Statt 99 wie im letzten Jahr nun 60 Pflanzen insgesamt. Dafür mehr Melonen und Gurken. Da habe ich ALLE Sorten gekauft, die es bei Dreschflegel und Jeebel gab. Jetzt schauen wir mal, was schmeckt und die kann man dann weiter anbauen. Bei den Tomaten habe ich es auch so gemacht und nur noch die 30 von uns bevorzugten Sorten genommen. Weniger ist mehr.

Nochmal ein Blick über das Ganze...

Himbeeren und die verschwundenen Erdbeeren...lol

Als ich 2015 angefange habe, waren die Hochbeete das Erste, was ich gebaut hatte. Mittlerweile überlege ich, die wieder wegzunehmen. Man muss jedes Jahr viel Material nachschütten. Und sie verroten eben auch so langsam.

Im Beete: Kürbisse... Die Hühner fressen die immer mal ganz gerne, wenn sie gerieben werden.

Salate für den Sommer. Die habe ich pikiert. Hat gut geklappt, aber bei einigen Sachen habe ich wohl das Unkraut erwischt! lol Wie Salat sieht das nämlich nicht aus, was da wächst.

Den anderen Garten habe ich noch in Bearbeitung. Mal sehen, was ich da anbaue. Süßkartoffeln sollen noch kommen. Ansonsten wirds wohl eine Bienenweide mit Phacelia. Jetzt sind die Hühner ganz begeistert und scharren da gerne rum.

Vorne der Kräutergarten.

Die Aprikosen am Haus kühlen die Zimmer auf der Südseite mittlerweile wunderbar runter.

Eine nachgepflanzte Kirsche... Sieht irgendwie komisch aus. Zusammen mit Erdbeeren. Und Tobinambur, der mit dem Kompost da hingekommen ist. Der schmeckt mir fast nie, deswegen haben wir ihn wieder stark reduziert.

Ein Blumenbeet gehört auch in jeden Garten! :-)

Und die Feige treibt wieder aus, nachdem sie die Frostnacht im April nicht unbeschadet überstanden hatte.

Der Hühnerauslauf. Zum Teil gemäht, sodass immer mal frisches Gras nachwachsen kann.

Wie gesagt, die Hühner fühlen sich wohl. Derzeit wichtig: Milben bekämpfen! Gestern bin ich nach der Familienfeier noch raus und habe den Stall ausgeflammt. Das geht recht gut. Sehr effektiv. Hühner kurz raussetzen, mal mit der Flamme die Milben abkokeln , warten, bis noch welche aus den Ritzen gekrochen kommen, nochmal drüber, Hühner wieder rein.

Jetzt vermehren die sich ja exponential. Da muss man echt dranbleiben.

Nochmal ein Blick in den hinteren Garten. Man sieht Rote Rüben, Mais und Yacon (nur noch ein Beet). Das meiste kriegen eh die Hühner. Und ich bekomme dafür gute Eier. Vorne Möhren, die gerade aufgehen.

Ich lasse immer mal Stellen stehen, wo das Gras wachsen darf. Nur die Bäume schneide ich großzügig frei, der Rest kommt dann irgendwann im Juni mal. Wäre noch ein Platz für Geflügel...

Hier bin ich schon einmal mit dem Freischneider drüber gegangen. Das ist ein Eldorado für Eidechsen. Da habe ich schon einige gesehen.

Die Hecke hinten wird nun auch langsam dichter. Das hat aufgrund der trockenen Jahre und der Wühlmausschäden doch etwas gedauert... Da bin ich auch schonmal mit dem Rausenmäher durch. Aber ohne Fangkorb. Das kann gleich als Mulch liegenbleiben.

Hinterm Gartenhäuschen noch Gurken... Keine Ahnung, wieso ich so viele angesetzt habe... Na schauen wir mal, was wird.

So Wildkräuter wie den Beifuß lasse ich stehen.

Die Felsenbirnen. Nicht so üppig in diesem Jahr. Aber bisher haben sie mich auch noch nicht wirklich angesprochen. Mal sehen, eine habe ich schon probiert, ob sich der Bedarf noch meldet. Sind ja auch noch nicht ganz reif.

Voriges Jahr hatte ich an dieser Stelle (links) noch einige Wildtomaten, die kein Mensch gegessen hat. War eh alles zuviel. Dann hat sich da die Taybeery ausgebreitet und nun darf die da weiterwachsen. Passt eh besser. Diese Früchte finde ich wirklich super. Und jetzt habe ich zwei Pflanzen. Cool. Vielleicht breitet sie sich noch weiter aus...Darf sie gerne. Noch ist Platz.

Knoblauch und Dill. Sperre beim Dill: Zu süß! Krass, oder?

Ich hatte letztes Jahr Knoblauch gesteckt, der nicht richtig kam. Dafür stand er jetzt super. Also habe ich einen Teil bei der Beetvorbereitung ausgegraben und da einfach vereinzelt. Ist auch angewachsen. Knoblauch esse ich tatsächlich immer mal ganz gerne. Ich habe mal eine Studie gefunden, die besagt, dass Männer je schärfer essen, desto höher der Testosteronmlevel ist. Dazu hat man Männer untersucht, dann ein Essen serviert und dazu irgendwelche scharfen Soßen serviert. Und je höher der Testolevel war, desto mehr scharfen Kram haben die sich aufs Essen gemacht.

Und ich esse wirklich sehr gerne mal scharfe Sachen wie Knoblauch und Zwiebel. Früher auch gerne richtig sauscharfen Chilli. Aber das ging nur im Salat. Oder mit einer Avocado zusammen. Mono so kaum essbar. Aber Knoblauch und Zwiebel sind schon gut!

Das ist eine richtige Herausforderung! :-D

Der Nachwuchs!

Wurden in der Schule ausgebrütet. Mal sehen, was das für Viecher sind und ob sie zu den Etablierten passen. Sieht eher aus wie ein Spielzeughuhn. Aber ich brüte eh gerade selber welche aus im Brüter. Eine Henne gluckt zwar gerade, aber ich muss mal schauen, wie ich die separiere, sonst wird die im Stall zu sehr gestört. Richtige Züchter haben ja eigene Gluckenställe... Na schauen wir mal.

So, dass wars. Im April und Mai hatte ich richtig viel zu tun und das war schon auch sehr herausfordernd. Auf der anderen Seite: Was macht man sonst? Heute ist Sonntag und eher graues Wetter, da langweile ich mich schon halb zu Tode und überlege, noch zum Stadtfest zu fahren.

Der rastlose Tiger...

Aber grundsätzlich gehts ab Juni eh in den Modus "Erhalt und Pflege". Gottseidank hat es zuletzt auch richtig viel geregnet. Wenn noch Hitze und Dürre im Mai dazukommen... or nee. Regen entspannt einfach. Zuviel ist auch blöd, wie in Bayern gerade, aber ohne ausreichend Regen machts keinen Spaß.

Deswegen an dieser Stelle: Danke für den Regen!!!

Werdet ihr nun meine Gebote hören, die ich euch gebiete, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebet und ihm dienet von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so will ich eurem Land Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, daß du einsammelst dein Getreide, deinen Most und dein Öl, und will deinem Vieh Gras geben auf deinem Felde, daß ihr esset und satt werdet. Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht überreden lasse, daß ihr abweichet und dienet andern Göttern und betet sie an, und daß dann der Zorn des HERRN ergrimme über euch und schließe den Himmel zu, daß kein Regen komme und die Erde ihr Gewächs nicht gebe und ihr bald umkommt von dem guten Lande, das euch der HERR gegeben hat.

www.bibel-online.net/buch/luther_1912/5_mose/11/#1

DANKE für den Regen! 

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30.05.2024 20:07

Regen.

Es hat geregnet, bzw. es regnet immernoch. Bis jetzt 45mm innerhalb weniger Stunden. Dabei standen wir im Zentrum des Wirbels. wie genial ist das denn?

Wenn ich nach süden schaute, standen die Windräder Richtung Westen. Da kam der Wind her. Blickrichtung Norden: Windrichtung Ost.

Es hat sich dann genau hier in Dornbock eine echte Regenzelle gebildet.

Für eine kurze Zeit hat sich die ganze Welt um meinen Garten hier gedreht! Ist das nicht genial? lol

Also das wir mal direkt im Zentrum eines Tiefdruckwirbels liegen würden, hätte ich nicht gedacht. Klar, so besonders ist es vielleicht auch nicht, aber zumindest habe ich es noch nie bewusst wahrgenommen.

Ansonsten habe ich mittlerweile akzeptiert, dass wir in einer Kinderwelt leben. Das erstreckt sich über soviele Themen, Verhaltensweisen, über soviele Bereiche, dass man eigentlich nur aufgeben kann, da was ändern zu wollen.

Das ist eine Kinderwelt: Man schreit nach Aufmerksamkeit, ist narzisstisch (Ich, ich, ich), hinterfragt nichts, frisst, was einem vorgesetzt wird, lebt ein vorgegebenes Leben. Und da das bequem ist, bleiben viele auch dabei.

Heute habe ich eine kleine Familie gesehen, als ich mit meinen Oldies bei Kaufland einkaufen war. Sie kannte ich sogar, aber sie hat mich nicht gesehen. Er mit Jogginghose und Baseballkappe, die Kleine vielleicht 3-4 Jahre alt. Der Typ Kippe in der hand. Die Kippe war genau auf Gesichtshöhe seiner Tochter.

Da müssteste eigentlich hingehen und ihm ungefragt einen Schlag auf den Hinterkopf verpassen. Nicht dolle, aber so, dass er mal aufmerkt. Und dann: "Merkst du nichts?"

Die kriegen es nicht mal mit, oder schlimmer, kriegen es mit, sind aber viel zu schwach, etwas zu ändern und hassen sich dann dafür selber, was einen Teufelskreis startet.

Das die früher geraucht haben, wenn Kinder dabei waren, geschenkt. Rauchen galt ja sogar mal als Medizin und der Wagandt ist ja auch ein "Gesundheitsraucher". Aber heute weiß man, dass das keine gesundheitlichen Vorteile hat. Es gilbt genug Studien, die das besagen.

Und wer es nicht glaubt, der kann ja den Eigenversuch starten.

Das Problem ist noch tiefgehender: Durch unsere Lebensweise, die sehr auf Denaturiertes basiert, werden die Instinkte so verwirrt, dass man am Ende nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist.

Der ursprüngliche Nestbauinstinkt sagt, die Jungen beschützen und in der Entwicklung fördern.

Heute stehen sie mit der Kippe direkt vor der Nase der Kinder... da funktioniert nichts mehr. Oder nicht mehr viel...

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27.05.2024 19:27

Reif für die Insel.

Ich bin reif für die Insel. Oder anders: Mir hängt die Gesellschaft zum Hals raus.

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Dr. Hans Joachim Maaz hat es die Krise der narzisstischen Gesellschaft genannt. Und wenn man sich umschaut, dann haben wir eigentlich die Krise der Kinderwelt. Wo man geht und steht wird man mit infantilem Verhalten konfrontiert. Oder mit Verhalten, wie man es tagtäglich in der Schule erlebt, wo es aber so sein muss, eben weil es ja Kinder sind, die ihre Grenzen erfahren wollen. Aber irgendetwas ist da schief gelaufen, denn auch die Erwachsenen werden nicht erwachsen. Und wenn man mit einer ganzen Gesellschaft konfrontiert wird, die sich so aufführt wie ihre eigenen Kinder, wird man vollkommen entnervt.

Kleine Beispiele: Heute erster Tag Unterricht. Unser Klassenraum ist ganz oben. Warm. Fenster auf! Wer fängt direkt in der zweiten Stunde an, mit dem Propangasbrenner vor der Schule laut rumzukokeln? Der Hausmeister. Wir hatten eine Woche Ferien, da konnte man das nicht machen? Die Kinder: Es ist so laut, wir können uns nicht konzentrieren. Ok, machen wir das Fenster zu! Es ist sooo warm.

Freischneider, Rasenmäher, Holzhäcksler, Kettensägen, Laubbläser, Kantentrimmer, Propangasbrenner. Alles direkt vor der Schule während der wichtigen ersten vier Stunden.

Das ist die reinste Form der Sabotage.

Gestern gehe ich früh raus, meine Pflanzen gießen. Brr... Brr ... brr ... Rasenmäher. Ich geschaut, wer das ist. Eine weiter weg wohnende Nachbarin. Ehepaar, beide Rentern, das zu mähende Stück 10m² groß. Und die muss das Sonntags machen? Die haben nicht von Monatg bis Sonnabend Zeit? Und die habe ich schon zweimal angemotzt. Reicht anscheinend nicht, die betteln schon wieder um Nachschlag. So wie meine Zwillinge in der 4b. Die sind 9, die Nachbarn aber ü70. Der Entwicklungsstand ist aber derselbe.

Später Nachmittag, der andere Nachbar: Kompressor an.. BRRRRRRRRRRR... Ich gleich rübergegröhlt.

HABEN DIE ALLE EINEN DACHSCHADEN?????

Was ist da in der Birne los? Regt sich da noch irgendetwas? Muss sich alles um die drehen? Kann man nicht mal denken: §1 StVO: Gegenseite Rücksichtnahme? Sonntag morgens fängt der Freund meiner Mutter an, mit den Müllbehältern zu klappern. Die anderen Nachbar wollen vielleicht auch mal ihre Ruhe? Ich den angemotzt, er soll das mal lassen! Er beleidigt abgezogen.

Das ist der reinste Kindergarten!

Die merken NICHTS mehr. Sondern man ist im Kindchenverhalten steckengeblieben... Ich, ich, ich.. ich bin auch hier!!!

Und es wird solange getrieben, bis irgendwer rummotzt und schimpft, dann sind die zufrieden.

Kindergarten.

Und wenn man im Grunde gesamtgesellschaftlich damit konfrontiert wird, dann nervt das.

Es gibt einen Grund, wieso Menschen in Einsiedeleien gezogen sind, wieso man Klöster weit weg errichtet hat, wieso sich die Milliardäre eigene Inseln leisten. Den geht es ja genauso. Die haben auch keine Lust auf diesen Kindergarten.

Gestern habe ich gelesen, das der Sänger Sting ein 65ha großes Anwesen besitzt. Der weiß, wieso der soviel Land umsich haben möchte. Der will auch seine Ruhe haben!

Wie gesagt, meine Lieblinbgsfantasie ist die leere Welt.

Weil in dieser Welt kannste eigentlich nur dauerhaft rummotzen: Lauf gerade! Kauf nicht diesen Schrott! Friß nicht soviel Süßes!Sonntags ist Ruhe! Leg dein Smartphone weg und kümmere dich mal um dein Kind! Pack die Kippe weg!

Wer heute einigermaßen normal ist, kann eigentlich JEDEN MENSCHEN zum richtigen Verhalten ermahnen. Unabhängig vom Alter. Wollkommen wurscht. Da reicht einkaufen gehen. Da kannste im Grunde JEDEN ansprechen, und fragen, was zum Teufel er da triebt.

Das ist eine Kinderwelt.

Von der Wiege bis zum Greis kannste eigentlich jeden zum richtigen Verhalten ermahnen.

Mach den Rasenmäher aus! Diskutiere nicht! Ausmachen! Dann grollen sie, aber sind zufrieden. Wie die 3. Klässler. Grenzen aufgezeigt - zufrieden.

In dieser Welt wird man dauerhaft in den Konflikt getrieben.

Wie gesagt, wenn das Kinder machen.. da muss es so sein. Als Teenager auch... sollen sie Party machen und die Musik aufdrehen. Das gehört dazu. Aber ab 25 sollte man eigentlich so vernünftig sein, auch mal an andere zu denken. Wie gesagt, fast alle haben den Führerschein und §1StVO besagt:

1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

2. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/BJNR036710013.html

Ersetze Straßenverkehr mit LEBEN und man hat alles, was es braucht.

Ganz einfache Grundsätze des Lebens.

Funktioniert nicht.

Heute erzählt mir meine Kollegin, dass ihre Nachbarin, die wohnen anscheinend sehr dicht beieinander, immer im Homeoffice arbeitet und das zumeist bei offenem Fenster. Da telefoniert sie laut, klappert auf den Tasten rum usw usw... Auch da: Die bettelt um ein Donnerwetter! Bis mal einer rübergröhlt! Fenster zu! Keine Lust mehr auf dein Gelaber!

Ich habe ihr geraten, mal zwei, drei CDs von Bolt Thrower einzulegen. Dann ist schnell Ruhe.

Das ist eine Kinderwelt.

Und das wirklich Erschreckende: Es funktioniert nicht, ruhig und freundlich zu sein. Du musst den Hirsch raushängen lassen, dann funktionierts. Exakt wie in der Grundschule.

Also ich finde das wirklich erschreckend, auf welchem Entwicklungsstand wir uns befinden.

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25.05.2024 21:56

Barfuß laufen.

Auf Youtube habe ich vor einiger Zeit mal ein Video gesehen, wo eine Therapeutin meinte, dass gerade im Alter die Menschen barfuß laufen sollten, weil sie eh schon wackliger und unsicherer werden und in Schuhen sich dieses Unsicherheit noch verstärke.

Ich sehe das hier bei uns. Der Freund meiner Mutter hat arge Probleme mit der Wirbelsäule. Er sagt, er läuft manchmal wie auf Eiern. Zu allem Überfluß benutzt der dann auch noch diese Gummidinger, Glogs oder so genannt, weil sie bequem an- und wieder auszuziehen sind.

Er klammert sich aber mit Krallen und Zähnen an diese Gummidinger, obwohl die seiner Gangsicherheit nicht wirklich gut tun, und würde vermutlich lieber sterben, also barfuß zu gehen, was ja für den ganzen Bewegungsapparat vorteilhaft ist. Die ganze Fußmuskulatur wird gestärkt, der Fuß fühlt, worauf er geht, die Zehnen sorgen für Stabilität. Aber er eiert unsicher in Glogs und Tennissocken durch den Garten.

Ich bin schon als Kind ausgesprochen gerne barfuß gelaufen. Mein Bruder aber nie. Turnschuhe, Socken selbst im heißesten Sommer. Später ist er auch drauf gekommen, nachdem er mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte und sich entsprechend informierte.

Wieso sträuben sich manche Menschen so heftig gegen das Barfußlaufen? Macht man ja als Kind von ganz alleine. Wieso klammern die sich so an diese Schuhe im Sommer? Barfußlaufen ist doch die Verbindung zu Erde schlechthin. Man verwurzelt sich doch energetisch mit der Erde und als Gärtner spürt man sofort, ob die Erde warm, kalt, nass, feucht, trocken, heiß oder wie auch immer beschaffen ist.

Na ja, mehr als Angebote kann man nicht machen...

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25.05.2024 19:24

Erfolg.

Nach 10 Jahren rumgärtnern habe ich nebenbei eigentlich eine fundamentale Wahrheit entdeckt. Oder einen Zusammenhang, wie man will. Oder die Antwort auf eine Frage, die das Leben stellt: Wie hat man Erfolg?

Nein, lol, so war es nicht. Sondern ich habe diese Woche mal etwas ausgespannt und mich bei Youtube einlullen lassen. Ich habe mir unter anderen einige Interviews mit Musikern und Produzenten auf dem Kanal von Rick Beato angesehen und es ist schon erstaunlich, wie sich das Schicksal oft fügt, wie sich die Leute zusammenfinden, die dann fähig sind, zusammen wirklich gute Musik zu machen. War es Zufall, dass sich John Lennon und Paul McCartney getroffen haben? Lars Ulrich und James Hetfield?

Aber irgendetwas Magisches ist da im Spiel und dann passiert es eben.

Aber dennoch hat mich diese Frage heute beschäftigt: Wie hat man Erfolg?

Die Antwort ist gar nicht so kompliziert:

1. Such Dir ein Spielfeld, was Dir liegt. Bei mir war es das Gärtnern. Also irgendetwas, wozu man sich, wieso auch immer, berufen fühlt, wo man ein Talent zu hat, etwas, woran man Spaß hat und was einen erfüllt und zufrieden macht.

Wenn man das gefunden hat, dann ist schonmal die Hälfte der Ernte eingefahren. Hier muss man auch ehrlich zu sich sein. Es bringt nichts, ein großer Gitarrist sein zu wollen, oder ein Maler, KfZ-Mechaniker, Auto-Tuner, was auch immer, wenn man einfach das Talent dazu nicht hat. Würde ich singen können wie mein Vater, ich wäre schon lange berühmt und hätte ziemlichen Erfolg gehabt. Aber kann ich nicht. Also wäre jeder Versuch, da irgendetwas zu reißen, von vornhinein zum Scheitern verurteilt. Und für eine Karriere als Sologitarrist fehlte mir die väterliche Förderung im Kindesalter... War einfach so. Mein Vater war weg, als ich acht war. Damals konnte ich schon ziemlich gut Schlagzeug spielen. Danach ist das natürlich sofort eingeschlafen.

Am besten verbringt man also seine Jugend und seine 20er damit, vieles auszuprobieren, um seine Berufung zu finden. Ich habs mit 27 gefunden. Oder es mich, wie mann es nimmt: Ökologie, Landschaftsbau, Naturschutz. Mein Talent und das, was ich gut kann.

2. Ohne Arbeit geht nichts.

Das Talent ist das Gottesgeschenk, der Rest muss erarbeitet werden. Egal was. Gitarre muss man üben, oft stundenlang, oder man muss studieren, lernen ... Ohne Arbeit bleibt das Talent ungenutzt. Beim Gärtnern muss man auch vieles erst lernen, dazu muss man bereit sein, körperlich zu arbeiten. Aber wenn man die erforderliche Arbeit investiert, dann fügen sich auch Dinge und man wird "getragen".

3. Rückschläge als Herausforderungen sehen. Blütenendfäule bei den Tomaten, Erdflöhe an den Kreuzblütern, die weiße Fliege, der Rapsrüsselkäfer, Mehltau an Gurken, Wühlmäuse, Raupen am Apfel, Blutmilben im Hühnerstall. Das alles waren und sind Probleme, die man lösen muss. Rückschläge, die man als Herausforderung sehen muss. Werfe ich die Flinte ins Korn oder löse ich diese Probleme? Aber wie? Ok, ich muss wieder Neues lernen. Und siehe da, wie von Zauberhand kommen dann die Problemlösungen angeflattert, wenn man loslässt und sich auf die Problemlösung konzentriert.

Bewässerung verbessern, Netz drüber, Kultur erst später pflanzen, Fallen stellen, Hühnerstall ausflammen usw usw... Und mit jedem Problem wird man stärker und erfahrener.

4. Eine gute Mannschaft. Das ist etwas, was bei mir nicht optimal ausgeprägt ist. Da muss man einfach auch ehrlich sein. Also wenn ich zwei, drei Menschen um mich hätte, die mit derselben Schaffenskraft und Umsicht gesegnet wären, tja... dann hätte ich schon meine Ranch. lol Bei mir ist es aber so, dass der Freund meiner Mutter zwar mithilft, nach besten Fähigkeiten, aber ihm fehlt das Gefühl für die Sache. Er hat bis heute nicht gelernt, wie man mulcht, dass man es flächig macht und keine Kartoffelhügel um die Pflanzen anhäufelt. Kommt nicht an. Warum auch immer. Ich habe ihm mal vor Jahren gesagt, nachdem er wieder Dinge gedreht hat, die mich vollkommen fassungslos zurückgelassen haben: Also wenn wir eine Firma wären, hätte ich dich schon entlassen, entlassen MÜSSEN. Denn kein Kunde würde akzeptieren, dass man die Tür auf dem Dach einbaut. Er ist auch ein typisches Kind der 90er. Lange arbeitslos gewesen, dann irgendwelche Maßnahmen, sich so durchgewurschtelt. Wie viele damals, deren Arbeitsplatz plötzlich weg war. Dafür konnte diese Generation ja nichts. Aber so ist eben auch die Rangehensweise. Und bei mir ist sie eher so:

Irgendwo habe ich mal gelesen, das Menschen, die ihm Jahr des Tigers geboren wurden, sehr gerne alleine arbeiten und sehr effizient und effektiv arbeiten.

Bei mir ist es zumindest der Fall und ich habe auch in der freien Wirtschaft gearbeitet. Also das komplette Programm mit Leistungsdruck, Terminen, effizienter Planung usw usw... Und da kollidieren regelmäßig die Mentalitäten hier bei uns. Kleines Beispiel: Die mähe ja nun auch Rasen, da es der Freund meiner Mutter nicht mehr schafft. Ist ja Ok. Irgendwann hat jeder das entsprechende Alter, wo "es" nicht mehr geht. So ist es eben. Aber bei mir geht das so: Heimkommen. Essen. Rasenmäher steht schon da. Anmachen, Arbeit durchziehen. Mäher wieder so hinstellen, dass ich den beim nächsten Mal sofort wieder greifen und loslegen kann. Effizienter Arbeitsablauf. Bei ihm: Rasenmäher wird in die letzte Ecke geräumt, man muss erst die Fahrräder wegräumen, den Griff anbauen... Also maximal uneffektiv und ineffizient. Und er hat es bisher wirklich nicht gelernt, da umzudenken. Es bleibt bei dieser DDR-Mentalität. Was regelmäßig zu Konflikten führt.

Mich wundert auch, wieso das nicht ankommt. Sowohl in dem Fall, als auch in der Schule: Man hat oft das Gefühl, man fängt wieder bei Null an. Meine Mutter sagt schon seit Jahren: Mensch, du bist doch nicht erst seit heute hier! Aber wieso auch immer, man hat wirklich oft den Eindruck, als ob er erst seit gestern mitmacht. Vielleicht liegt das auch an den immens vielen Tabletten, die ihn dutzende Ärzte aufschwatzen... Wer weiß...

Ich war mal beim Carsten unten in Spanien. Da haben wir Avocados für seine Kunden gepflückt. War mein erstes Mal. Meine Gepflückten waren etwas zu klein und Carsten hat rumgemotzt. Ok, es kam an, danach habe ich zweimal rückgefragt, ob die Größe passt, danach wusste ich, wie es läuft. Bis heute weiß ich, nachdem ich mal angemotzt wurde, wie es läuft mit den Avocados.

Aber da ... Also ich vermute wirklich, die vergiften den mit ihren ganzen Pillen, die er nehmen muss.

Fazit: Ein erfolgreiches Team ist also wichtig, wo alles einigermaßen ineinander spielt und man sich den Arbeitsaufwand nicht noch erschwert (ich habe JAHRE gebraucht, und wirklich mit grollender Durchsetzungskraft, um ihm beizubringen, dass er das Werkzeug nicht jeden Tag in den Keller, und dort in die hinterste Ecke, räumt, sondern so stehen lässt, dass ich am anderen Tag sofort loslegen kann, siehe Video.)

Auch wichtig: Die Prioritäten müssen sich decken.

Hier komme ich oft mit meiner Mutter aneinander. Ich bin fokusiert auf Ernte, Ertrag, Vielfalt, Nutzbarkeit, Essbarkeit, Bienenfreundlichkeit. Sie auf "Was die Leute sagen (könnten)". Welche Leute? DIE Leute eben. Also wird Zeit und Kraft für aus meiner Sicht vollkommen unnützes Getue verschwendet. Das Highlight ist jeden Oktober das Organisieren von Tannengrün, womit sie die Fensterkästen schmückt. Was da für Zeit und Energie drauf geht. Und nur für den schönen Schein.

Also wichtig: Alle sollten die gleichen Prioritäten / Ziele haben. Ansonsten wirds auch mühselig.

5. Spaß haben, Neues ausprobieren, Altes loslassen, Experimentieren. Das Ganze ist ein Spiel, eine Spielwiese, ein kreativer Prozess, das sollte man nicht vergessen. Im Flow bleiben, sich von den Instinkten und Intuitionen leiten lassen. Dann bleibt es frisch, spannend und macht immer wieder neu Spaß.

Aber wenn man diese 5 Punkte hinkriegt, hat man schon zwangsläufig Erfolg, egal, was man anpackt.

1. Das passende Spielfeld. 

2. Die notwendige Arbeit.

3. Dran bleiben.

4. Das Team.

5. Spaß haben.

Wenn diese Punkte stimmen, kann man ALLES erreichen. Hapert es irgendwo, bleibt der Erfolg aus.

Im Grunde also wieder ganz einfach.

:-D

Man kann also mit Fug und Recht sagen: Ich habe in den letzten 10 Jahren wirklich etwas Wichtiges und Nützliches gelernt! lol

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