Mittwoch.
13.04.2022 20:14Viel im Garten gearbeitet zuletzt. Richtig viel. Drei Tage Vollgas, erschöpft, aber glücklich. lol
Ansonsten weiß ich gar nicht, was ich derzeit schreiben soll.
Auf Twitter habe ich das gefunden:

Hm... kann man darüber diskutieren.
Ich für meinen Teil habe natürlich aufgrund schlechter Erfahrungen eine gewisse Reserviertheit der Gesellschaft gegenüber. Man hat mich als Kind einfach nicht gut behandelt. Wie gesagt, in der DDR gab es einige Praktiken, die nicht gut für die Kinder waren. Diese ganze Kitageschichte, dann wie man Kinder behandelte, wenn sie ins Krankenhaus mussten, bis hin zu Zwangsimpfungen usw usw..
Ich war froh, als die Wende kam, war ja damals auch auf der Straße und hatte sogar mit der Stasi zu tun, und trotz aller Probleme hier im Osten waren die 90er Jahre einfach nur genial. Zumindest für uns Jugendliche.
Gestern habe ich im Baumarkt einen alten Freund getroffen. Der ist zwei Jahre jünger als ich und ist seit den 90er Jahren in der Armee. Der hat auch gesagt: die wichtigsten drei Dinge im Leben sind Geld, Gesundheit und Freiheit. Und Freiheit ist das Wichtigste. Der ist auch noch ein Kind der 90er. Das merkt man sofort.
Freiheit - dafür sind wir damals auf die Straße gegangen und gehen heute wieder auf die Straße.
Denn das Land, die ganze westliche Gesellschaft hat sich verändert.
Heute fühle ich mich immer fremder in dieser Gesellschaft. Die Bereitwilligkeit der Masse, alles mitzumachen, was man ihnen vorgibt, fand ich erschreckend. Wie wenig Widerstand es gab, als man die Grundrechte eingeschränkt hat und wie bereitwillig man sich experimentelle Impfstoffe hat spritzen lassen, die ja anscheinend gegen neue Varianten überhaupt nicht helfen, war einfach nur schwer zu ertragen. Dass man weiterhin diesen Verrückten Lauterbach akzeptiert, auch.
Die Freiheit wurde immer mehr eingeschränkt und man hat auch noch die gewählt, die das forcieren. SPD und Grüne stehen ja nun nicht wirklich für Frieden und Freiheit.
Aber es ist nicht nur diese gesellschaftliche Ebene, die sich zum Negativen verändert hat.
Mein Kumpel ist ja auch Ausbilder beim Bund und was der da gestern erzählt hat, alter Schwede. Er nannte es "Menschenschrott". Also er wird zunehmend mit Rekruten konfrontiert, die, wie sagte er, zu nichts mehr taugen. Weich, keinen Muskeltonus, blass, frieren dauernd, immer am Handy. Auch an den Offizieren bis hoch in die Politik ließ er kein gutes Haar. Unfähig, aber extrem narzisstisch. Das gehe im Kleinen bei der Armee los und ziehe sich bis ganz nach oben.
Und ich konnte da nicht widersprechen.
Wir erleben so einen Abwärtstrend, der sich über viele Ebenen zieht.
Und gleichzeitig fühlt man sich überlegen, moralisch über jeden Zweifel erhaben, der Bessermensch. Und als Bessermensch darf man ja sowas sagen, oder?
"Wir dürfen nicht vergessen, dass RUSSEN (auch wenn sie europäisch aussehen) keine Europäer sind!"
Lief wohl bei Lanz. Zumindest hat das jemand auf Twitter geteilt.
Nur noch einen kleinen Schritt und wir sind wieder beim "russischen Untermenschen" angekommen.
Wie war das? Hochmut kommt vor dem Fall.
Was kann man tun? Na ja, sich einen Garten zulegen und schauen, dass man etwas unabhängiger wird.
Wildkräuter gibt es derzeit auch viele. Vor allem die Vogelmiere ist gerade erstklassig!
:-)
Man kann den Wahnsinn nur beobachten, Zeuge sein, mal kommentieren, aber man darf sich nicht zu sehr hineinziehen lassen.
Es gibt wichtigere Dinge. Vor allem: finde deine eigene Vision. Finde das, was du umsetzen, verwirklichen und realisieren willst.
Also das, was dich morgends aus dem Bett treibt, was dich LEBENDIG und vital macht.
Je stärker man dann von dieser Vision beseelt ist, desto lebendiger wird man.
Menschen ohne große Vision, was auch immer das sein mag, wirken oft wie Zombies. Während Menschen, die eine große Vision haben, lebendig sind und begeistern können.
Diese Vision ist nichts, was man heute hat und morgen schon vergessen ist. Es ist etwas, was man IMMER hat. Etwas, was einen beseelt, lebendig macht, antreibt, was Energie gibt.

Etwas paradisisches erschaffen...
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