Auszug aus Ägypten
29.12.2021 15:08So, gestern mal ganz entspannt das Fasten beendet. Acht volle Tage nur Wasser. Hat dann auch gereicht. Genug Visionen gehabt! lol
Das Fasten habe ich mit Bananen gebrochen. Wobei da zwei Mahlzeiten nicht ausreichten. Es gab zweimal Bananen, einmal Äpfel und abends noch Weidelamm. Und zwar eine recht große Menge. Verdauung und Wohlbefinden aber sehr gut. Auf der Toilette war ich auch schon einmal. Alles prima! :-D
Interessant ist noch, was der Hippokrates zum Fasten schreibt:
Alte vertragen das Fasten am besten; nach ihnen solche, die ein gesetztes Alter erreicht haben; sehr wenig junge Leute, und am wenigsten die Kinder, vorzüglich die lebhaftesten unter ihnen.
Es kann anscheinend nicht jeder Fasten. Ich habe damit nie große Probleme gehabt, selbst 14 Tage fast nur Wasser habe ich mal gemacht vor ein paar Jahren, aber andere würden daran zugrunde gehen. Deswegen ist es wie immer: Jeder muss da seinen Weg finden, seinem Körpertyp entsprechend seine Methose durch Probieren und Experimentieren herausfinden.
Mit Anfang 30 habe ich mal 10 Tage nur Wasser getrunken und war da sogar noch zum Sport. Habe Gewichtstraining gemacht. Ging zwar langsamer und natürlich schafft man da keine Rekorde, aber so alleine vom Kreislauf her war es kein Problem.
Die Menschen sind unterschiedlich und für mich ist es eben immer wieder eine sehr schöne Zeit, mal nichts zu essen, zu meditieren, Abstand zu gewinnen, mich zu reinigen.
Interessant ist, dass ich noch immer an die Supermarktprodukte denken muss, bzw. die noch in meinen Gedanken rumkreisen, aber ich keinerlei Lust mehr verspüre, mich da hochzuraffen, mir eine Maske aufs Maul zu kleben und in den Supermarkt zu fahren.
Da passieren also tatsächlich auch Entgiftungsprozesse, wenn also etwas, was im Körper eingelagert wurde, wieder in die Blutbahn gelangt und es eine Art mentale Rückkopplung gibt.
Schauen wir mal, wie sich das entwickelt.
Ansonsten ist bei mir gerade absoluter Erholungsmodus angesagt.
Kein Twitter, kein Polit-Youtube, keine Telegramgruppen - statt dessen Meditation, Schlafen, Gitarre spielen und auf der Couch dösen.
Aber mal zum eigentlichen Thema:
Gestern habe ich mal, wieder durch Zufall, in der Bibel über den Auszug der Israeliten aus Ägypten gelesen und da kam mir ein beunruhigender Gedanke.
Ich fragte mich, ob wir als Gesellschaft nicht gerade sowas ähnliches erleben.
Wie meine ich das?
Na ja, fangen wir mal so an: Die Bibel ist ja eine grandiose Symbolsprache, die anhand von Geschichten und vermeindlich historischen Ereignissen tiefenpsychologische Zusammenhänge aufzeigt und vor allem immer wieder darauf hinweist, wie stark der Glauben, das Fühlen, das Handeln und eben das Leben selber davon abhängt, wo mein Herz liegt. Ist das Herz erfüllt mit dem Glauben an Gott, dem himmlischen Vater, so wird es machtvoll und überkommt alle Hindernisse, fällt es davon ab und man glaubt im Herzen nicht mehr an Gott, sondern an andere, weltliche Dinge und an Fremdsuggestionen, dann drohen meist Elend, Not, Hunger, Eroberung usw usw... seelisch oder auch im realen Wortsinn.
Und das sieht man eben im Leben des Einzelnen bis hin zu ganzen Gesellschaften.
Wenn der rechte Glaube vorherrscht, dann halten sich die Menschen, an Recht und Gesetz, ehren ihre Traditionen, sind sich ihrer Kraft und ihres Selbst bewusst.
Verliert man diesen Glauben, zerbröselt alles. Recht und Gesetz weichen der Willkür, Traditionen werden nicht mehr gepflegt, man selbst, aber auch die Gemeinschaft verliert an Kraft und wird dann zumeist überrannt oder eben in die (geistige) Gefangenschaft geführt.
In der Bibel wird das anhand der Israeliten aufgezeigt.
Das gilt aber im Grunde für alle. Die haben es vielleicht nur als erste entdeckt und aufgeschrieben.
Und die Israeliten wurden ja in Ägypten gefangengehalten.
Ägypten ist hier ganz offensichtlich ein Symbol für Not, Elend, Hoffnungslosigkeit, Gefangenschaft, Leben in der Fremde. Moses ist hier derjenige, der von Gott den Befehl bekommt, sein Volk aus dieser Gefangenschaft ins gelobte Land zu führen.
Also etwas, was jeder Menschn selber schon erlebt hat: Lebenssituationen, die einfach nur Sch**** sind. Aber da ist immer die Hoffnung, dass es besser wird. Der Ausblick, wieder ins "gelobte Land" zu kommen. Aber wie?
Moses ist hier die Stimme im Inneren, die sagt, wir gehen los! Gott wird uns helfen!! Der Pharao ist der Zweifel, der Unglaube, die Bequemlichkeit, also alles, was dem entgegensteht. Das Festhalten am Status Quo. Und dann kommt eben Gott ins Spiel, der eben seine Wunder tut, wenn man an ihn glaubt und der dich wieder ins gelobte Land führt, egal wie unsäglich und unmöglich die Umstände erscheinen mögen.
Und wenn man selber nicht auf Moses hört, also auf diese Energie des Aufbruchs, weil das Herz eben noch verstockt ist, werden die Plagen immer gößer, bis man loslassen muss.
Das geliebte Volk, der geliebte Sohn, die Mutter Gottes, dass ist jeder Mensch! Jeder hat ja Zugang zu dieser Kraft. Und ein liebevoller Vater will IMMER, dass es seinem Kind gut geht, es im Land lebt, wo Milch und Honig fließt. Aber wenn man sich nicht aufmacht, nicht auf Moses hört, werden die Leiden immer größer.
Auf der Ebene einer Gemeinschaft, die energetisch miteinander verbunden ist, gilt das scheinbar ebenso.
Nehmen wir mal die Deutschen. Im Grunde haben wir uns ja auch von Gott, selbst die Kirche scheint mir maßgeblich dazu beigetragen zu haben, abgewandt. Gläubige Menschen wurden verlacht, die Kirche gilt wahrscheinlich zurecht als korruper Kinderschänderladen mit strengen Hierachien und abstrusen weltfremden Überzeugungen.
Wir haben uns neue Götter gemacht. Autos bauen, Wirtschaftswachstum, Gutmenschentum, Geld, Vergnügen ... wir beten nun zu neuen Göttern. Die KI soll und retten! Das ist kein Witz. Das glauben viele Eliten wirklich.
Dazu haben wir viele falsche Propheten. Rechts wie links. Trump war einer davon, dessen Jünger kamen aus der Qanon-Szene. Links hat man Marx und Engels und wen es da nicht alles gibt. In der Mitte vor allem Elon Musk. Alle haben sie versprochen und versprechen weiter. Aber nichts davon wurde Realität.
Das hat uns in seelische Not und Elend gestürzt. Man muss nur bei Kaufland an der Kasse stehen und mal ne halbe Stunde schauen, was da kreucht und fleucht und das Herz wird schwer aufgrund des Anblicks gebeugter, grauer, übergewichtiger, gehetzt aussehender Menschen.
Das gilt natürlich nicht nur für die Deutschen, woanders sieht es ähnlich düster aus.
Alkohol, Zigaretten, Supermarkschrott.
Materiell also recht gut ausgestattet, aber seelisch im Grunde gefangen, unglücklich und unbefriedigt.
Wir leben ein falsches Leben.
Dazu kommt, dass Traditionen immer mehr abgeschafft werden, die Migration, die ja unleugbar problematisch ist, weiter vorangetrieben wird und es immer mehr in Richtung Elend, digitale Versklavung (siehe das bei den Evangelikalen so genannte "satanische" China), Abschaffung der Freiheiten geht.
Ägypten kann als als Sinnbild der "dunklen" Energie gelten, des Energiefeldes, dass sich aus Angst, Hass, Wut, Zorn, Schuld nährt.
Im Grunde ist die ganze Gemeinschaft in diesem Feld gefangen.
Einige wollen aber da raus.
Sprechen die Probleme an, aber noch ist das Herz der Meisten verstockt.
Ich frage mich gerade, ob wir unterbewusst die Plagen, die Gott dem Pharao schickte, selber erzeugen, um endlich aus dieser Situation zu kommen. Und das gilt eben nicht nur für die Menschen hier, sondern woanders sieht es ähnlich aus, vor allem in der westlichen Welt.
Es gibt ja 10 Plagen.
de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Plagen#Liste_der_Zehn_Plagen
- Blut (דָּם dām), Wasser wird für sieben Tage ungenießbar: „Mose und Aaron taten, wie ihnen der Herr geboten hatte, und Mose hob den Stab und schlug ins Wasser, das im Nil war, vor dem Pharao und seinen Großen. Und alles Wasser im Strom wurde in Blut verwandelt.“ (2 Mos 7,20 LUT)
- Frösche (צְפַרְדֵּעִים ṣəfardəʕīm) wimmeln im Land: „Und der Herr sprach zu Mose: Sage Aaron: strecke deine Hand aus mit deinem Stabe über die Ströme, Kanäle und Sümpfe und lass Frösche über Ägyptenland kommen. Und Aaron streckte seine Hand aus über die Wasser in Ägypten, und es kamen Frösche herauf, so dass Ägyptenland bedeckt wurde.“ (2 Mos 8,1 LUT)
- Stechmücken (כִּנִּים kinnim „Mücken“) plagen Mensch und Vieh: „Sie taten so, und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es kamen Mücken und setzten sich an die Menschen und an das Vieh; aller Staub der Erde ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.“ (2 Mos 8,13 LUT)
- Stechfliegen (עָרֹב ʕārov „Geschmeiss“, „Ungeziefer“, wahrscheinlich Hundsfliege) füllen alle Häuser: „Und der Herr sprach zu Mose: Mach dich morgen früh auf und tritt vor den Pharao, wenn er hinaus ans Wasser geht, und sage zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene; wenn nicht, siehe, so will ich Stechfliegen kommen lassen über dich, deine Großen, dein Volk und dein Haus, dass die Häuser der Ägypter und das Land, auf dem sie wohnen, voller Stechfliegen werden sollen.“ (2 Mos 8,16 LUT)
- Viehpest (דֶּבֶר dever „Beulenpest“) tötet alle Pferde, Kamele, Rinder, Schafe: „Da sprach der Herr zu Mose: Geh hin zum Pharao und sage zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, dass sie mir dienen! Wenn du dich weigerst und sie weiter aufhältst, siehe, so wird die Hand des Herrn kommen über dein Vieh auf dem Felde, über die Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, mit sehr schwerer Pest.“ (2 Mos 9,1 LUT)
- Schwarze Blattern (שְׁחִין אֲבַעְבֻּעֹת פֹּרֵחַ šəḥīn ʔăvaʕəbuʕot porēaḥ „Geschwür, das Blasen schlägt“, Einheitsübersetzung: Geschwüre) befallen Mensch und Vieh: „Und sie nahmen Ruß aus dem Ofen und traten vor den Pharao, und Mose warf den Ruß in den Himmel. Da brachen auf böse Blattern an den Menschen und am Vieh, so dass die Zauberer nicht vor Mose treten konnten wegen der bösen Blattern; denn es waren an den Zauberern ebenso böse Blattern wie an allen Ägyptern.“ (2 Mos 9,10 LUT)
- Hagel (בָּרָד bārād) tötet Mensch und Vieh, zerstört Ernte und Bäume: „Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand aus gen Himmel, dass es hagelt über ganz Ägyptenland, über Menschen, über Vieh und über alles Gewächs auf dem Felde in Ägyptenland.“ (2 Mos 9,22 LUT)
- Heuschrecken (אַרְבֶּה ʔarbeh „Schwarm“, „Wanderheuschrecken“) bedecken das Land und fressen alles Grün: „Da sprach der Herr zu Mose: Strecke deine Hand über Ägyptenland, dass Heuschrecken auf Ägyptenland kommen und alles auffressen, was im Lande wächst, alles, was der Hagel übriggelassen hat.“ (2 Mos 10,12 LUT)
- Finsternis (חֹשֶׁךְ ḥošex) dauert drei Tage: „Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand gen Himmel, dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, dass man sie greifen kann.“ (2 Mos 10,21 LUT)
- Tod aller Erstgeborenen (מֵת כָל־בְּכוֹר mēt kōl-bəxōr) von Mensch und Vieh: „Und Mose sprach: So spricht der Herr: Um Mitternacht will ich durch Ägyptenland gehen, und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.“ (2 Mos 11,4 LUT)
Das sind natürlich die Plagen, die damals möglich waren in dieser bioklimatischen Region.
Heute haben wir andere Plagen:
Übergewicht, Krebs, Umweltverschmutzung, Diabetes, Mikroplastik, Atommüll, Klimaanomalien, Herzinfarkte, gierige Fonds und Aktienmärkte, absolut verrückte bis kranke Ideologien... und das eben in einem Ausmaß, der an biblische Plagen erinnern.
Wir leben nur damit. Haben uns daran gewöhnt. Unser Herz ist weiter verstockt. Noch wählt ein Großteil der Menschen "Weiter so!", noch ist der Pharao, der nicht will, dass sich etwas ändert, der nicht will, dass sich da wer entwickelt, sich aufmacht zu einem besseren, gesünderen und erfüllterem Leben, stark und unerschrocken bei den Meisten.
Was, das soll schon alles sein? Deswegen lasse ich euch aber nicht ziehen. Damit komme ich klar.
Jetzt sind wir bei Finsternis angekommen.
Das, was seit bald zwei Jahren hier passiert, kann man energetisch nur als eine dunkle, nachtschwarze Zeit Beschreiben. Eine Zeit, in der die Sonne (das Sinnbild für Leben, Lebensfreude, Lebensbejahung, Freiheit, menschliche Wärme, aber auch Wahrheit) verfinstert wird. In der das Licht von Recht und Gesetz sich verdunkelt, in der es selbst im Sommer nicht richtig hell wird.
Immer daran erinnern, die Bibel benutzt eine grandiose Symbolsprache.

Die Tarotkarte die Sonne stellt eine sehr beliebte Karte dar, steht sie doch für das Leben und positive Energie schlechthin. In der Tat sorgt sie im übertragenen Sinn nicht nur für Wachstum und Gedeihen, sondern auch für Wahrheit.
Wie gesagt, Symbolsprache: „Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand gen Himmel, dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, dass man sie greifen kann.“
Genau das erleben wir jetzt: es ist dunkel geworden. Und, ganz wichtig, es wurde verdunkelt!
Es kam nicht von selbst, sondern es wurde herbeigeführt!
Es scheint mir der vorletzte Schritt dieser Entwicklung zu sein. Einer Entwicklung, die schon sehr lange zu beobachten ist.
Das Anhäufen von immer mehr Plagen, immer mehr Problemen, einem immer verstockteren und halsstarrigerem Pharao, der nicht einsehen will, dass man eine Entwicklung nicht aufhalten kann, der das alte Leben nicht loslassen kann, der unbedingt am Status Quo festhalten möchte.
Aber die Plagen werden immer mehr.
Jetzt Finsternis.
Und dann?
„Und Mose sprach: So spricht der Herr: Um Mitternacht will ich durch Ägyptenland gehen, und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.“
Tod der Erstgeborenen.
Es musste eben erst soweit kommen, dass es selbst die Kinder betrifft. Es musste eben erst soweit ausufern, eskalieren, dass die Kinder in Mitleidenschaft gezogen wurden. So verstockt war das Herz des Pharao.
Und ich befürchte, dass das jetzt als letzer, finaler Schritt droht: Kinder, die am Wahnsinn dieser Zeit krank werden und sogar sterben.
Die ersten Fälle haben wir schon. Die ersten Anzeichen sind schon da. Das Ausmaß der psychologischen Schäden ist im Grunde nicht mehr zu fassen und selbst die WHO sagte neulich:
Vielleicht es ist es das, was dann am Ende das Fass zum Überlaufen bringt und ein Umdenken bewirken wird: So können wir nicht weitermachen! Die Typen wissen ja, was da droht.
Es wäre aber besser, man würde eher umdenken und nicht erst, wenn am Ende dann Kinder stehen, die an den "Gesundheitsmaßnahmen" psychisch und physisch krank werden oder gar versterben.
Macht man aber nicht. Sondern man geht unverdrossen einen Weg weiter, der nun mehr und mehr Menschen auf die Straßen treibt, der mehr und mehr Menschen wütend macht, der mehr und mehr Menschen krank macht. Man macht weiter und weiter. Man provoziert munter weiter, verhöhnt weiter, erpresst, nötigt, drangsaliert die Menschen weiter. Man ist ja erstaunt über diese absolute Hartleibigkeit, mit der das ganze durchgezogen wird.
Wozu?
Was ist mit denen los?
Muss es erst richtig überall eskalieren?
Oder ist das eben die "normale" Entwicklung, die solche Prozesse immer durchlaufen und die eben symbolisch in Werken wie der Bibel beschrieben wurden?
Das Jahr 2022 wird sicherlich bemerkenswert.
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