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23.06.2024 12:32

Sport.

Bin recht gut drin im Training.

Letztes Jahr habe ich ja mal, inspiriert durch David Goggins, sieben Monate durchtrainiert. Jetzt mache ich aber immer mal eine Woche Pause. Sechs, sieben Wochen Training, dann eine Woche mal nichts machen. Das ist besser.

Derzeit bin ich viel auf dem Laufband "unterwegs". Instinktiv.. macht Spaß und ich laufe immer so 90 Minuten. Ich laufe eh gerne. Liege aber auch gerne auf der Couch und lese.

Ansonsten Liegestütze, Beugestütze, Klimmziehen, Rückenheben und Beinheben für Brust, Rücken, Bauch und unterer Rücken (zum Teil mit Zusatzgewicht, jetzt im Sommer also vor allem Calisthenics), sowie vieles mit Kurzhanteln für die kleineren Muskeln. 

Zumeist im Split Brust, Arme, Bauch, nächster Tag Laufen, dann Rücken, Schultern, dann wieder Laufen, dann wieder von vorne. 

Diese Trainingseinheiten dauern zumeist zwischen 40 - 60 Minuten. Sowie man etwas zu lange macht, geht der Effekt flöhten. 45 Minuten intensiv ist wohl optimal. Dann schon aushängen an der Stange, damit wieder alles schön gedehnt wird, und gut essen.

Ich versuche kurz und knackig zu trainieren, die Zeit optimal zu nutzen. Den Tag habe ich auch ein Video gesehen, wo der Trainer genau das empfiehlt, auf das ich schon selber instinktiv gekommen bin.

Also zum Beispiel Seitheben 10 Wiederholungen, dann 10 Sekunden Pause, dann noch welche, 10 Sekunden Pause, dann noch welche ... bis man am Ende 20 oder 30 hat. Dann eine Minute Pause. Nächster Satz. So trainiert man, genau das sagt der auch, in kurzer Zeit recht intensiv.

Dazu Eier, Fleisch, Gurken, Gemüse, ab und an Nüsse oder Früchte. Viel Wasser, ausreichend Schlaf und zur Entspannung Musik machen und Meditation.

Ich finde es faszinierend, was selbst mit 50 Jahren noch möglich ist. Aber wie wir gelernt haben, verändert sich der Stoffwechsel ja von 20 bis 60 nicht wirklich, also von daher. Und das starke Reduzieren von Zucker (aus Früchten eben) hat eben auch viel gebracht.

Aber derzeit sind die Himbeeren reif und da sage ich auch nicht nein. Die verdauen sich erstaunlich gut und es ist eben eine europäische Frucht, an die wir genetisch wohl recht gut angepasst sind. Aber ich lasse auch mal ein, zwei oder gar drei Tage Platz zwischen den Mahlzeiten. Instinktiv halt. Der Körper sagt einem schon, was er haben möchte und wann.

Und jetzt nach dem Sport möchte ich lieber Eier als Früchte...

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22.06.2024 16:30

Hm...?

Es sind nun Ferien in Sachsen-Anhalt. Und ich hatte ja nun eine vierte Klasse, die nun auch die Grundschule abgeschlossen hat und nun in die nächst höhere Schulstufe aufsteigt. Manche gehen auf die Sekundarschule, andere aufs Gymnasium.

Gestern war Abschlussprogramm (Ich mit der Gitarre bei zwei Songs dabei und meine Kids haben echt gut gesungen), dann noch Abschlußparty am Abend.

Und das wars.

Jetzt weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll.

Man hat gesehen, wie sie eingeschult wurden und hatte sie dann vier Jahre vor sich. Zum Teil als Fachlehrer, oder auch als Klassenlehrer. Und dann gibts Zeugnisse, einen Handschlag, Alles Gute! Und das wars. Wahrscheinlich sieht man sich nicht wieder, und wenn, ist eh alles anders.

Irgendwie finde ich das komisch. Also ich bin da weder froh, dass sie weg sind, obwohl sie in dem Alter schon extrem nerven können, noch irgendwie traurig. Es ist eher.. Hm!?

Und das wars?

Zwei Kolleginnen, die als Integrationshelferinnen gearbeitet haben, sind auch weg...

Na klar, das Leben ist Veränderung.

Aber es erinnert mich schon etwas an die große Kritik von Hans Joachim Maaz, der ja sagt, es geht im Endeffekt um Beziehung, nicht Erziehung. Beziehung ist etwas zwischen Mensch und Mensch, wobei der Erwachsene aufgrund seines Erfahrungsvorsprunges natürlich eine andere Rolle hat, aber natürlich auch vom Kind lernt.

Während es bei der Er-Ziehung (er zieht vs. beide ziehen zusammen) um eine (patriachale?) Subjekt-Objekt Stellung geht. Und in der Schule wird das Kind ja zum Objekt gemacht. Das Objekt der Beschulung.

Und da passt dieses Abrupte ins Bild. Die Autos verlassen die Fertigungshalle. Die Produkte gehen in die nächste Produktionshalle. Die Teile haben den Grundschliff drin und werden jetzt in der nächsten Fertigungshalle weiter bearbeitet.

So, kurze Pause, da kommen schon die nächste Charge. Mit Zuckertüte.

Und wie soll man als Lehrer da überhaupt Interesse haben, in Beziehung zu kommen, also zu fragen: Wer bist Du? Was sind deine Stärken? Deine Schwächen? Wie kann ich deine Talente und Interessen fördern? Und was kann ich von DIR lernen?

Wieso überhaupt Emotionen zu investieren, Energie, wenn dann auf einmal Ende und Schluss ist? Wenn da etwas einfach, nach Zeitplan, abgebrochen wird?

In der Natur waren ja die Menschen zum Teil ihr Leben lang zusammen. Da hat man als 40 Jähriger Jäger noch Tricks und Kniffe von den ganz Alten gelernt. Elefanten bleiben in matriachalen Gruppen ihr Leben lang verbunden und bei aussergewöhnlichsten Dürren weiß die älteste Kuh immernoch, wo es noch Wasser gibt, weil sie es vor 40 Jahren schon erlebt hat. Bonobos dito. Und lernen ihr ganzes Leben von der Ältesten und Erfahrensten in der Gruppe.

Also ich bin mir da gerade wirklich nicht sicher, was ich davon halten soll.

Ehrlich gesagt komme ich mir wie ein Fabrikarbeiter, der da wirklich was empfangen, bearbeitet und dann weitergeschoben hat. Ohne je große Bindungen aufzubauen. Warum auch? Das ist ja ein Durchlauferhitzer.

Und nur mal angenommen, einigen fanden, ich bin ein guter Lehrer und wollen gerne weiter von mir unterrichtet werden. Oder überhaupt in Kontakt bleiben, weil es ja noch mehr gibt als nur Mathe, Deutsch und Kram.. sondern auch das, was S.T.S im Song Großvater besungen haben:

Du worst ka Übermensch, host a nie so tan
G'rod deswegn wor da irgendwie a Kroft
Und durch die Art, wie Du dei Lebn glebt host
Hob i a Ahnung kriagt, wia ma's vielleicht schofft

Dei Grundsatz wor: Zerst überlegn, a Meinung hob'n, dahinter stehn
Niemois Gewolt, olles beredn, ober a ka Angst vor irgendwem

So, alles Gute! Tschüß!!

Irgendwas stimmt da nicht.

Aber es ist ja nicht nur das. Einige gehen nun auf die Sekundarschule, andere aufs Gymnasium. Auch da werden ja nun Freundschaften auseinandergerissen.

Mir erscheint das fast etwas traumatisch zu sein.

Mir scheint das auch absolut unnatürlich zu sein. Eher so Fabrikdenken. Objektbearbeitung. Produktionsplan.

Ich kritisiere ja schon lange, dass man die Prinzipien der Industrialisierung auch auf Lebenwesen angewendet hat. Es macht einfach Sinn, auf Maschinen, Massenproduktion, Optimierung, Effizienz und Effektivität zu setzen, wenn es um Schrauben, Autos und generell unbelebte Teile geht. Da kann man mit wenig Einsatz billig in Masse produzieren.

Aber man behandelt alle Nutztiere nach den gleichen Prinzipien, deswegen ja die auf maximale Effizienz getrimmte Massentierhaltung (und Massenpflanzenanbau), die das Lebens wie Schrauben oder Autos betrachtet. Das Leben den gleichen Nutzungsparadigmen unterwirft. Eier maschinell ausbrüten, Hähne schreddern, Hühner auf Eierproduktion trimmen, mit genau ausgeforschten Futter nach Zeitplan füttern, dazu impfen, Antibiotika nach Zeitplan, dann nach genau festgelegter Zeit Kopf ab und endverwerten.

Extrem effizient und effektiv, um billig Nahrungsmittel zu produzieren, aber vollkommen krank.

Und schlussendlich werden auch die Menschen selber dem unterworfen. Große Klassen, Subjekt-Objekt-Beziehung, Lehrplan, jetzt noch die große Digitalisierung.

Irgendwie regen sich da bei mir Zweifel, dass das so OK ist. Sollte man nicht ein Leben lang verbunden bleiben, wenn man gut miteinander auskommt? Sollte das nicht eher so eine natürliche Art und Weise des Lernens sein?

Jetzt habe ich das mal erlebt, wie es ist, wenn man wen einschult, vier Jahre beschult und dann: Zeugnis in die Hand und Machts gut!

Das Zeugnis ist dann wie so eine Art Produktionsbericht für den Nächsten in Fertigungshalle 3. 

Aber eine Industriegesellschaft erfindet eben auch ein Industrieschulsystem. Und sowie man das aufweicht, menschlicher gestaltet, hat das Auswirkungen auf die Industriegesellschaft. Die funktioniert dann nämlich so nicht mehr, was auch erklärt, wieso eben viele alternativen Schulformen nie wirklich zum Durchbruch gelangten. Wahrscheinlich sind die Digitalisierung und die Robotertechnik sogar die einzigen Auswege, weil man dann die Menschen nicht mehr zu effizienten Humanrobotern machen muss, die 5 Tage die Woche 40 Stunden, egal wie es ihnen geht, welche Impulse sie haben, was sie an lebendiger Entfaltung dafür unterdrücken müssen, ihren Kram machen müssen, damit alles am Laufen gehalten wird.

Also wie ich schon schrieb, so richtig weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll.

Es scheint mir aber irgendwie ... unnatürlich zu sein.

Keine Ahnung, vielleicht irre ich mich auch.

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18.06.2024 17:40

Himbeeren.

Ich habe gestern gar nicht geschaut, was Lehrer für eine Selbstmordrate haben. :-D

Scheint nicht so hoch zu sein, habe gerade nichts gefunden. Na Gott sei dank!

Aber stressig ist es schon. Und heute waren wir wieder im Schwimmbad. Sommerliche 27 Grad, wundervoller Sonnenschein und die ganzen Schulen da und haben Beachparty gefeiert.

Und jedes Jahr wieder: Mensch, die jungen Leute werden immer größer und immer massiger. Wie immer kaum mal Jungs mit Muskeln, durchtrainiert, so ästhetisch. Und bei den Mädels gerade mal drei, die mir positiv aufgefallen sind. Zwei davon Zwillingsschwestern, wie es aussah. Du kommst einfach nicht raus aus dieser Ernährungsgeschichte und wenn man sich mit Chips, Takis und Zucker, Döner, Pizza und Kram mästet, wirkt sich das eben auch auf den Körper aus.

Dazu schwarze Klamotten zuhauf. Das war keine Beachparty, das war eine Trauerfeier!

Schwarze Klamotten, Kopf gesenkt... wahrscheinlich kommts daher, von dieser Trauerhaltung. 

Der trauert... könnte aber auch aufs Smartphone glotzen.

Und jedesmal, wenn ich so unter Menschen bin, denke ich dann, or nee... das geht so nicht. Und zuhause dann gleich nochmal 10km auf dem Laufband abgerissen. Und im Schwimmbad 100+ Klimmzüge gemacht. Manchmal machen da welche mit, das ist dann cool. Wenn Kids sich da animiert fühlen und auch mal was probieren. Da hat man sofort so eine kleine Interessengemeinschaft.

Aber die meisten sind da eher ... zu schwer.

Ich muss dann immer aufpassen, dass ich nicht zum Pendel werde, dass dann auf die andere Seite ausschlägt. Da muss ich mich echt etwas bremsen. Aber man merkt dann echt auch, wie diese Welt funktioniert. Man wird zum Ausgleich, zum Gegenpol, zum Pendel, dass wieder in die andere Richtung ausschlägt. Als ob das große Ganze versucht, da wieder etwas auszugleichen.

Man sieht es, und ... bekommt den Impuls irgendwoher, dass so nicht auch zu machen.

Bei mir gabs da vor Ort 12 Eier, Kopfsalat und Kohlrabies. Damit bin ich die Sensation. Für mich ist es einfach normal. Was soll ich denn sonst essen?

Zuhause dann Himbeeren... händeweise. Die sind gerade so gut. Ein echtes Highlight! Und kurioserweise bekomme ich da kein Völlegefühl und die anderen Fruchtzuckerprobleme.

Hier: www.fructosefrei.de/20-obstsorten-mit-wenig-fruchtzucker/ sind 20 fruktosearme Früchte aufgelistet, die auch (instinktiv?) zu meinen Lieblingen gehören (nicht alle, aber viele). Himbeeren sind an fünfter Stelle. Ich liebe auch Heidelbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Pfirsiche, Grapefruit.

Wenn auch sehr viel viel weniger als früher, aber instinktiv hat der Körper da schon gesagt: Schau mal bei den fruktosearmen Sachen.

Und nach den Himbeeren und der Sonne bin ich aufs Laufband, obwohl ich gestern schon 90 Minuten war und bin nochmal ne Stunde Vollgas gegangen.

Ich denke, die Sonne macht da auch einiges aus. Und wenn die Früchte direkt vom Strauch gegessen werden. Also voller Sonnenenergie sind. Pflücken, ab in die Kühlung und dann kaufen... da geht irgendetwas Westentliches verloren.

Ach... fast vergessen, aber heute habe ich ein paar Jungs getroffen, die jetzt schon ein Jahr raus sind aus der Grundschule. Da haben wir gleich mal Tauchwettbewerb gemacht. Und ich habe mal versucht, 25 Meter zu tauchen, also eine ganze Bahn. Und habs geschafft. Zweimal hintereinander. Ich konnte schon immer lange und weit tauchen (Tatsächlich fühle ich mich schon seit Kindesbeinen unter Wasser sehr viel wohler als über Wasser. Diese Ruhe, die Schwerelosigkeit, das Hingleiten.. fantastisch), aber 25 Meter habe ich zuletzt vor 100 Jahren mal versucht. Mit 10 Jahren zum Schwimmunterricht habe ich mal 25 Meter hin und 5 Meter zurück geschafft. Zwischenzeitlich habe ich das in einem Becken nie wieder versucht. Nur in Seen und im Meer, aber da hat man keine Ahnung, wie weit man nun wirklich getaucht ist.

Aber heute dachte ich: Man muss es immer wieder versuchen und in jedem Alter mal so Sachen machen. Dranbleiben. Was machen, was man sich vielleicht nicht mehr zutraut. Also Wette angenommen und das Ding zweimal hintereinander durchgezogen. Da haben die Lungen gebrannt. Aber ich habs geschafft.

Wären wir länger geblieben, hätte ich wahrscheinlich auch noch den Salto vom 1m Meter-Brett versucht und Kopfsprung vom 3er ist eh kein Problem. Man darf sich da einfach nicht vor seinen ganzen Gedanken ängstigen lassen. Je älter man wird, desto mehr denkt man ja, was passieren könnte.. das muss man regelmäßig durchbrechen.

Aber zurück zur Sonne.

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist Man of Steel.

Und der tankt seine Kraft, seine Energie auch direkt von der Sonne.

Gerade als Nordmensch merkt man das ja besonders, dass die Sonne Kraft und Energie gibt! Und wenn die Himbeeren direkt vom Strauch gegessen werden, oder eigentlich jede Frucht, dann stecken die ja voller Sonnenenergie und das ist dann nochmal was anderes als gekaufte Sachen, die vorher bei fast 0°C in der Kühlung lagen.

Deswegen habe ich Tomaten auch nicht im Gewächshaus, sondern das Tomatenzelt ist nach süden hin offen, so dass sie im sommer die Sonne tanken können und erst dann sind sie auch wirklich gut! Ein Tomate Ende September ist auch reif, aber es fehlt diese Juli / Augustsonne, die es besonders macht.

Sechs Pfirsiche habe ich heute noch entdeckt...lol

So, der Regen ist durch. Hat heute nochmal schön geregnet. Man hat ja wieder die ganzen Leute 24 Stunden vorher in angst und Panik versetzt. Starregen, Hagel, Tornados!!!

Südlich von uns Richtung Leipzig gab es wohl heftigere Gewitter, aber wohl nichts, was ungewöhnlich wäre.

Meine Mutter wurde aber wieder 24 Stunden in Angst und Schrecken versetzt. Die ist ja für sowas empfänglich.

Na ja... Jetzt habe ich Hunger.

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17.06.2024 19:13

Fruchtlawine

Die Himbeeren sind reif. Und was für schöne Früchte es in diesem Jahr sind. Riesengroß und ziemlich lecker. Das Jahr feiert sich damit selber. Pünktlich zur Sommersonnenwende in vier Tagen sind nun die Him (hmmmmmmmmm) Beeren reif. Dann ist ja in der Natur erstmal wieder Flaute, bis zur Herbsttag- und Nachtgleiche Mitte September, wo dann normalerweise Wein, Äpfel und Birnen reifen.

Im Juli ist in der Natur relativ wenig los. Ein paar saure Beeren, das wars. Tomaten noch, klar. Im August gibts, heuer nicht, aber ansonsten, die ersten Äpfel.

Felsenbirnen sind jetzt auch richtig reif.

Aber wie schon geschrieben, in diesem Jahr siehts früchtemäßig ziemlich mau aus.

Sechs Pfirsiche habe ich gezählt, die Feigen ... keine Ahnung, aber der Strauch hängt jedes Jahr voll, reift aber nie aus. Am anderen Strauch hängt eine. Aprikosen? Wenns hoch kommt, sinds 10 in diesem Jahr. Das meiste ist erfroren und runtergefallen. Bei den Pflaumen siehts auch trüb aus.

Äpfel habe ich einen gesehen, Birnen auch eine. Die eine Frostnacht war echt verheerend.

Maulbeeren null ... zehn Kirschen... na ja.

Dann eben nicht.

Ansonsten habe ich mal ein Video kommentiert, wo sich die Leute auch über die Bildung ausgelassen haben.

Ich habe mir erlaubt, das Thema Ernährung ins Spiel zu bringen und dass es schwierig ist, gute und konstante Leistungen auf einer Diät, bestehend aus Chips, Toastbrot, Nutella, Süßigkeiten, Takis, Zuckerwasser (Wasser, Zucker, Citronensäure), Billigwurst gepaart mit Smartphone, Fortnite und Kram, zu bringen.

Eine (von mehrere) hat erboost geantwortet, dass ihre Tochter Tierärztin geworden ist und sie zeitweise Hartz 4 bezogen hatte und nach meiner Definition sie ja eine sehr gute Ernährung gehabt hatte.

Ich habe mir erlaubt zu antworten, dass Tierarzt keine wirkliche Auszeichnung ´, geschweige denn schlaue Berufswahl ist, denn die haben das höchste Selbstmordrisiko überhaupt. Deren Alltag besteht aus Impfen, Sterilisieren, einschläfern oder halbtote Viecher am Leben erhalten, weil sie Besitzer zu schwach sind, loszulassen.

Henryk hatte mich das schonmal näher gebracht und ich habs auch nochmal online für alle Interessierten zum Nachlesen gefunden:

www.nzz.ch/gesellschaft/tieraerzte-hoechste-suizid-rate-in-diesem-berufsfeld-ld.1455507

Tierärzte nehmen sich von allen Berufsleuten am häufigsten das Leben. Ihre Ohnmacht hat mit dem Tier zu tun – und mit dem Menschen.

Ansonsten ist auch das bezeichnend:

Ein erhöhtes Suizidrisiko weisen Berufe wie Mediziner (besonders Zahnärzte), Manager, Metzger, Dachdecker, Maler und Land- und Forstwirte auf. Ein Grund für die erhöhte Suizidrate unter Medizinern könnte möglicherweise der leichte Zugang zu giftigen Substanzen sein. Auch Land- und Forstwirte haben in der Regel einen leichten Zugriff zu Giften.

www.daswissensblog.de/welche-berufsgruppe-hat-die-hoechste-selbstmordrate/


(...)

In der Regel geht dem Selbstmord ein langer Leidensweg voraus. Studien zufolge erkranken bereits 23 bis 31% der Assistenzärzte an Depressionen. Unter der gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung leiden nur 15% an depressiven Störungen. Ärzte sind einer großen körperlichen sowie seelischen Belastung ausgesetzt, bedingt durch die langen Arbeitszeiten. Zudem sei in den Kliniken die Ausbeutung sehr groß und Ärzte müssen heute etwa doppelt so viele Patienten behandeln wie noch vor 20 Jahren. Bei niedergelassenen Ärzten sind 55-Stunden-Wochen keine Seltenheit.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Mediziner eine hohe Verantwortung, lange Arbeitszeiten und wenig Freizeit haben. All diese Faktoren führen zu einer physischen und psychischen Beeinträchtigung der Gesundheit. Zudem sind sie sehr oft mit großem Leid konfrontiert. Die Folge können Depressionen sein, die mitunter zum Suizid führen können.

Nicht gerade vertrauenserweckend. Die, die helfen, heilen und gesund machen sollen, sind auch die, die das höchste Selbstmordrisiko haben, weil sie einen vollkommen ungesunden Lebensstil haben. 

Auf der anderen Seite auch verständlich, wenn man permanent mit dem Elend der Welt konfrontiert wird.

Also wirklich: Augen auf bei der Berufswahl!

Vorstellung und Realität sind da oft zwei paar Schuhe.

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15.06.2024 17:28

Mal wieder unangenehm überrascht...

Heute, eigentlich gerade eben, habe ich noch den Flammenbooster bestellt, der sich sehr bewert hat im Kampf gegen die rote Vogelmilbe, den mit Abstand größten Feind der Hühner. Das habe ich über Amazon gemacht, eine Plattform, die, das muss ich beschämt zugeben, ich öfters nutze. Gerade bei so kleinen Sachen.

Ich surfe also auf Amazon, gehe meine Bestellungen durch, finde den Artikel, den ich auf Anraten eines erfahrenen Hühnerzüchters schon einmal kaufte, und das wars. Zurück zur Startseite.

Was ist das denn???

Es wurden mir ein Haufen Sachbücher vorgeschlagen. Aber seht selbst:

Als erstes die Angstmache, was nun passiert, wenn die Rechten die Macht übernehmen. Dann wie gefährlich die AfD ist. Dann gehts um Fake News. Dann ...

... Klimawandel. Männer, die die Welt verbrennen. Als ob die Weiber nicht auch einen warmen Hintern haben wollen und die Männer überhaupt erst dazu antreiben, sich wirtschaftlich so zu verausgaben, um entsprechend einen Status aufzubauen. Aber gut.. die Männer sind schuld. lol

Der AfD-Komplex.-.. erinnert an den RAF-Komplex.

Aber es geht weiter...

Die Angst vor Populisten... und wie, die Guten natürlich, das wieder in den Griff bekommen. Der Deutsche und sein Rassismus...

Der Untergang der Demokratie, die USA und Donald Trump ...

Unter Nazis, die Afd...

Holy Shit! Die Welt geht unter, morgen marschieren wieder die braunen Horden durchs Land, alles ganz ganz schlimm!!! Untergang!!

Also für mich ist das fast schon penetrant, was da selbst auf einer Einkaufsplattform wie Amazon abgeht.

Dabei sollte man sich immer vor Augen halten, was Dr. Hans Joachim Maaz hier ganz klar herausgearbeitet hat (boah, jetzt habe ich lange gesucht):

youtu.be/_jF67V9ZH5E?t=4249

Aus diesem Video:

Er spricht hier als Gruppentherapeut. Und zeigt dann auch auf, wie es laufen müsste, damit wir diese unsäglichen Spaltungen und spannungsgeladenen Zustände in der Gesellschaft überwinden. Denn was passiert denn jetzt? Die AFD hat vor allem im Osten massiv dazugewonnen. Warum? Na weil die Ostdeutschen, warum auch immer, eine Fehlentwicklung sehen, die aber nicht behoben wird. Ob das Bildung ist, Migration, Wirtschaft, Energiepolitik... Auf vielen Ebenen gibt es Menschen, die es anders sehen, sich aber nirgends gehört fühlen.

Aber statt das nun wirklich mal aufzunehmen, so wie Hans Joachim Maaz das im Video skizziert, wird noch mehr draufgeschlagen.

Jetzt, sieht man ja auf Amazon, wird die Angstkeule ausgepackt.

Dabei geht es schlicht und ergreifend nur darum, dass Menschen zu relevanten Themen eine andere Meinung, eine andere Sichtweise haben, die aber nicht aufgenommen wird, sondern unterdrückt, als Quatsch, Schwurbelei, Verschwörungsttheorie, Rassismus .. was weiß ich noch alles... hingestellt wird.

Und jetzt haben wir die Situation, dass keiner mehr sein wahres Gesicht zeigt! Aus Angst, wie zu DDR-Zeiten, als genau das hingestellt zu werden. Schwurbler, Verschwörungstheoretiker, alter weißer Mann, Nazi, Rassist, Dummkopf. Jetzt haben wir die Situation, dass die Menschen nicht mehr zugeben, wen sie gewählt haben, aus Angst vor Repressalien, aber dann in der Wahlkabine zuhauf ihr Kreuz bei der Partei machen, auf die am meisten eingeprügelt wird.

Und daran wird dieses Land, diese Demokratie zerbrechen.

Wenn Meinungen immer mehr unterdrückt werden und es keine Diskussion mehr gibt, dann ist die Demokratie im Grunde am Ende.

Im Westen hat man nun flächendeckend die CDU gewählt. So tickt der Westen. Sie wechseln sich ab zwischen SPD und CDU plus Koalitionspartner. Der Ostdeutsche hat aber nicht vergessen, dass viele der derzeitigen Probleme, sichtbar wurde es zuletzt in Mannheim, eben durch die Politik der CDU hervorgerufen wurde und das weiland Angela Merkel ob ihres Migrationsstunts minutenlang beklatscht wurde damals auf dem Parteitag. Länger als Honnecker, wohlgemerkt. Irgendwer hatte das damals ausgekramt und recherchiert.

Also fallen die als gestaltende Kraft auch weg. Was bleibt? Sahra Wagenknecht hat viele Stimmen bekommen, und die Linken im Grunde beerdigt, und dann eben die AfD.

Davon kann man halten, was man will, aber wenn die Minderheiten, oder vielleicht sogar die Mehrheit, was weiß ich, nicht mehr gehört werden und in ihren Bedürfnissen nicht mehr ernst genommen wird, dann gehts den Bach runter.

Dann geht nur noch eines: Parteien verbieten, sie vom Wahlzettel verschwinden lassen, noch mehr mit Jauche und Gülle überkippen, und damit einen Großteil der Menschen schlicht verlieren, aber nur so kann man die Illusion der "funktionierenden und wehrhaften Demokratie" noch etwas länger aufrecht erhalten.

Und genau daran wird ja gearbeitet.

Aber dann dauert es auch nicht mehr lange, bis der Laden zusammenbricht.

Hier nochmal Hans Joachim Maaz zum Thema Rechtsradikale, Nazis und ob die wirklich die Gefahr darstellen:

youtu.be/CF32CpEqwkE?t=3530

Was soll man noch sagen? Das Land ist in einer großen Krise.

Es gibt so viele Probleme, die entweder nicht gelöst, oder sogar noch verschlimmert werden.

Das Thema, was mich am direktesten betrifft, ist eben die Bildung (die jetzt digitalisiert werden soll, was der absoluteste Schwachsinn ist, das sind Kinder, was sollen die am Laptop in WLAN verstrahlten Räumen hocken? Wie wäre es denn damit:

?)

Und eben die Ernährung der Kinder, die wertloser fast nicht mehr sein kann.

Ich meine, ich überlege auch schon 10 mal, ob ich solche Beiträge überhaupt noch schreibe oder lieber das Maul halte. Frei nach Uwe Steimle: 

Wir haben ja jetzt Demokratie! Da halte ich mal lieber meinen Mund!

Dabei wird spätestens in 10 Jahren die KI im Grunde alles übernehmen. Gestern habe ich dieses Video gesehen:

Die KI schreibt bessere Songs als die Menschen, schreibt bessere Texte, generiert bessere Ergebnisse in allen Mathetests... usw usw...

Das wird die Gesellschaft vollkommen umkrempeln und wenn ich hier stundenlang hocke, um auf der Gitarre besser zu werden, über Jahre, dann macht die KI das:

Die Zukunft wurde ja gerade in solchen Serien schon lange vorweggenommen.

Oder hier:

The role of Diva Plavalaguna was played by the French actress Maiwenn, who at the time of the production of the film was in a civil marriage with Luc Besson .The aria "Il dolce suono" from the opera "Lucia di Lammermoor" by composer Gaetano Donizetti in Italian was performed behind the scenes by the opera singer Inva Mula. Part of the aria of Lucia de Lamermoor Plavalaguna is performed with synthetic vocals (that is, voice, but without the use of words and together with music), sung not with a human voice, but created on a computer, since the human voice is not able to master such a range, characteristic of the legend of the film for Voices of Plavalaguna (at the time of filming, no person was found with the ability to perform in such a voice, but later this was refuted when the part was performed by Kazakh singer Dimash Kudaibergen). Luc Besson wanted to shoot the stage on which Diva performed the aria in France, but could not find a suitable scene, and the shooting had to be moved to London in Royal Covent Garden, as well as to 007 Stage studio. For some time in various publications it was believed that the voice of the opera diva was the voice of the singer of Inca origin Ima Sumak.

Man wird das überall einsetzen. Wahrscheinlich zuerst in den Callcentern. Dann spricht man mit Computern, KIs, und die sind sachkundiger, relaxter, geduldiger und freunlicher als Menschen...

Anwälte, Ärzte, Architekten, Planer... alles kann die KI besser. Hat Zugriff auf riesige Datenbanken, auf ALLE Gesetze, Gesetzestexte, Interpretationen, Kommentare, Präzedenzfälle, auf alle medizinischen Akten, Forschungsergebnisse und pharmazeutischen Forschungen.

Da kann kein Arzt mithalten.

Das Zeitalter der KIs kündigt sich gerade an, so, wie die ersten Sonnenstrahlen am Morgen, die hinter dem Horizont hervorscheinen, kaum erahnen lassen, was für ein gewaltiges Licht da aufgehen wird.

Ein Buch geht zumindest mal in diese Richtung:

Drei technologische und mediale Megatrends bestimmten die frühen 2010er-Jahre: Smartphones, Social-Media-Plattformen und die Selfie-Kultur. Das Ergebnis: Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen verwendete mehrere Stunden am Tag darauf, durch die Beiträge von Influencer:innen und mehr oder weniger fremden Nutzer:innen zu scrollen, statt sich mit Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld auseinanderzusetzen, mit ihnen zu spielen, zu sprechen oder auch nur Blickkontakt aufzunehmen. Die Mitglieder der Generation Z, die als Erste ihre Pubertät mit den neuen Medien in der Tasche durchlebten, wurden so zu Testpersonen für das Aufwachsen in einer radikal umgestalteten, zunehmend digitalen Umgebung.

Die Folgen dieses Experiments waren, wie Jonathan Haidt auf Grundlage umfangreichen Datenmaterials zeigt, katastrophal – und sie betreffen auch die heute Heranwachsenden. Die schnellste und allumfassendste Neuverdrahtung menschlicher Beziehungen führte dazu, dass sich die mentale Gesundheit der Kinder und Jugendlichen rapide und dauerhaft verschlechtert hat. Dieser Entwicklung müssen wir jetzt entgegentreten: Haidt erklärt, was Regierungen, Schulen und Eltern tun können, um Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

Schmeisst das Ding weg und geht zusammen raus spielen!

Geht aber nicht, weil es süchtig macht und es nun alle haben. Dann wird man Aussenseiter.

Wenn wir es nicht schaffen, diese ganzen Probleme offen und frei zu diskutieren, wenn wir es nicht schaffen, die zu ehren, die eine Meinung haben, die ich nicht hören möchte (Danisch zum Beispiel.. oh, an dem habe ich mich wirklich gerieben!!), gehts den Bach runter.

Theodor Kaczynski, der Unabomber, hat in seiner Analyse der Zukunft der industriellen Gesellschaft das geschrieben:

Wenn Maschinen ihre eigenen Entscheidungen treffen können, dann ist das Ergebnis nicht voraussehbar, weil es unvorstellbar ist , wie Maschinen sich verhalten werden. Wir können lediglich feststellen, daß das Schicksal der Menschheit dann von den Maschinen abhängen würde. Man könnte entgegnen, daß die Menschheit niemals so wahnsinnig wäre, ihre Macht an Maschinen abzugeben. Wir behaupten weder , daß die Menschheit das freiwillig tun würde, noch daß die Maschinen sich willentlich die Macht aneignen würden. Was wir behaupten ist, daß die Menschheit einfach in die Situation solcher Abhängigkeit von Maschinen geraten kann, so daß sie keine andere Wahl hat, als alle Entscheidungen der Maschinen zu akzeptieren. Da die Gesellschaft und ihre Probleme immer komplexer und Maschinen immer intelligenter werden, werden die Menschen den Maschinen immer mehr Entscheidungen überlassen, einfach deshalb, weil sie zu besseren Ergebnissen führen als menschliche Entscheidungen. Möglicherweise wird man eine Stufe erreichen, auf der System-erhaltende notwendige Entscheidungen so komplex werden, daß Menschen dann wegen ihrer begrenzten Intelligenz gar nicht mehr in der Lage sein würden, diese Entscheidungen zu treffen. Wenn diese Stufe erreicht ist, werden die Maschinen die Kontrolle erlangt haben. Der Mensch wird dann nicht fähig sein, die Maschinen einfach abzuschalten, weil er so abhängig geworden ist, daß ein Abschalten kollektiver Selbstmord bedeuten würde. 

174.

Es ist aber auch möglich, daß der Mensch die Kontrolle über die Maschinen behält. In diesem Fall wird der Durchschnittsbürger Kontrolle über bestimmte Maschinen in seinem Privatbesitz haben, wie über sein Auto oder seinen Computer, aber die Kontrolle über große Maschinensysteme wird in der Hand einer kleinen Elite sein, wie heute auch, jedoch mit zwei Unterschieden: wegen der fortgeschrittenen Technik wird die Elite eine umfassendere Kontrolle über die Massen ausüben, und da keine menschliche Arbeit mehr notwendig ist, sind die Massen überflüssig, eine unnütze Bürde für das System. Wenn die Elite unbarmherzig ist, wird sie einfach die Entscheidung zur Ausrottung der Menschenmasse treffen. Ist sie human, dann wird sie mit Hilfe von Propaganda und anderen psychologischen oder biologischen Techniken die Geburtenrate soweit senken, bis die Menschheit ausstirbt und die Welt der Elite überlassen bleibt. Sollte die Elite aus weichherzigen Liberalen bestehen, dann könnte sie sich für die Rolle des guten Hirten entscheiden, der über die Menschheit wacht. Dann wird sie versuchen, die natürlichen Bedürfnisse aller zu befriedigen und die Aufzucht der Kinder unter psychologisch hygienischen Bedingungen überwachen. Jeder wird irgendein Hobby haben, das ihn beschäftigt und wer unzufrieden ist, muß sich einer "Behandlung" unterziehen, um sein "Problem" zu lösen. Natürlich wird das Leben so sinnlos sein, daß die Menschen biologisch oder psychologisch manipuliert werden müssen, um das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung zu ersetzen und durch ein harmloses Hobby zu sublimieren. Diese manipulierten Menschen mögen sich vielleicht in einer solchen Gesellschaft glücklich fühlen, ihre Freiheit haben sie aber gänzlich verloren. Ihr Zustand hat sich auf die Ebene von Haustieren reduziert.

www.psychiatrie-erfahrene-schweiz.org/wp-content/uploads/2017/07/Das%20UNA-Bomber%20Manifest%20deutsch.pdf

Die technische Entwicklung geht zumeist exponentiell, also beschleunigt, vor sich. Der erste Computer war noch eine riesige Maschine ohne große Leistung und es dauerte, bis die nächste Stufe erreicht wurde. Aber es ging schon schneller und dann gings rasant vorwärts.

Heute hat man den halben Mediamarkt in seiner Hosentasche.

Und die KI beginnt gerade, das Licht der Welt zu erblicken...

Wie geht man damit um?

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13.06.2024 21:28

Das hätte ich nie und nimmer erwartet!

Ich bin echt überrascht!!

Das bedeutet, dass der Planet grüner wird und sogar die Wüstenbildung verringert wird, einfach weil die Pflanzen bei höheren CO2-Werten ihre Blattöffnungen (Stoma) weniger öffnen müssen, was die Gefahr der Austrocknung verringert.

Wenn das stimmt, wäre es der Hammer und wir hätten mit unseren CO2-Emissionen den Planeten grüner gemacht und die Wüsten zusätzlich gegrünt.

Ok, ich habe die Daten nicht, auf die er sich bezieht, aber da steht ja auch eine Reputation dahinter, also wieso sollte Jordan Peterson lügen?

Wenn das stimmt, dann bricht das ganze Klimawandelgebäude in sich zusammen. Zumindest vorerst. Denn man weiß nicht, was passiert, wenn der CO2 Gehalt noch höher wird. Vielleicht gibt es dann auch gegenteilige Effekte. Derzeit aber wird das Pflanzenwachstum wohl angeregt, die Pflanzen werden trockenresistenter, weil sie ihre Spaltöffnung nicht mehr so weit aufmachen müssen, was der Wüstenbildung entgegenwirkt.

Schauen wir mal, wie sich das noch entwickelt, aber ehrlich, dass es sogar Pflanzen dürreresistenter machen würde, damit habe ich nicht gerechnet! Grüner ja, aber dass es noch weitere Effekte gibt... Schauen wir mal, was daraus wird.

Aber das sind wirklich spannende Neuigkeiten!

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12.06.2024 22:05

Das Jahr der / des ...

Egal, wie der Sommer wird, man wird wohl wieder melden: Der heißeste xxx seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Aber es ist eben wieder ein Schaltjahr. Und vor vier Jahren war es schon einmal so kalt im Juni und unser Hausmeister sagte damals: Schaltjahr ist Kaltjahr. Zumindest scheint es in diesem Sommer wieder zu stimmen. Im Juni Nachttemperaturen von knapp über Null Grad, was jede Tomate und vor allem Gurke übel bekommt.

Und so sehen die Freiland Einlegegurken auch aus: Kleine und mickrige Pflanzen, für die es einfach zu kalt ist.

Nun haben wir seit 2020 eben wieder eine ausgeprägte Schafskälte, die einen ziemlich zittern lässt selbst am Tage bei windig-kühlen 18°C.

Sei es drum.

Wenn die alten Bauernregeln noch greifen, kann es mit dem Klimawandel noch nicht so schlimm sein.

Anscheinend sind die ganzen Zyklen noch relativ intakt.

Apropos Zyklen. Der Peter Denk hat auf Youtube mal ein Video veröffentlicht, indem er mal schaute, was alles in den jeweiligen Jahren des chinesischen Horoskopes passierte und er wollte da bestimmte Muster erkannt haben.

Derzeit ist ja das Jahr des Drachen, was zumeist eher ruhig ist.

Dem folgt 2025 das Jahr der Schlange, was oft einhergeht mit bestimmten Großereigenissen, die für ausgeprägten Wandel steht.

Kann sein. Es trifft bei mir aber auch persönlicher Ebene duchaus zu.

1989 - Zusammenbruch der DDR, dramatische Veränderungen für alle DDR- Bürger.

2001 - Da gings mit der Rohkost so richtig los. Wieder eine fundamentale Veränderung.

2013 - Auf nach Costa Rica. Job gekündigt, ganz neues Abenteuer angepackt.

Also zumindest bei mir stimmt es, dass sich immer wieder im Jahr der Schlange etwas deutlich ändert.

Vielleicht ist es ja bei anderen auch so. Ich weiß zumindest von vielen, die so 2000, 2001 mit der Rohkost loslegten und sich eben auf diesen Wandel einließen.

Was ich auch bemerkt habe: Das Jahr des Tigers ist immer recht anstrengend für mich.

1998 - Zivildienst mit unbarmherzigen Schichtdiensten. Jedes Wochenende 12Stunden Dienste. Frühschichten - Nachtschichten im Wechsel. Die Hölle. Dazu eine Freundin, die ziemlich stressig war, viel Training und alles musste zeitlich unter einen Hut gebracht werden. Sehr anstrengend und stressig.

2010 - Neuer Job, viele Projekte, das erste Mal das Treffen zusammen mit Tanja organisiert, Beziehungschaos oben drauf... Ich war 2010 echt platt. Sehr sehr stressiges Jahr.

2022 - neuer Job, auch da Vollgas, dazu Garten usw usw...

Jahr des Hasen ist dann zumeist wieder entspannter.

1999 Job in Hamburg, der war recht entspannt und wenig stressig.

2011 - neue Kollegen, das Arbeitspensum nahm stark ab, Entspannung, viel weniger Überstunden, dafür viel Sport.

2023 - Job auch relativ entspannt, wieder alles eher ruhig, viel Sport.

Was in den 80ern los war... Ja gut, daran kann ich mich nicht so gut erinnern.

Fällt mir noch etwas auf?

Jahr des Schweins waren recht coole Jahre.

1995 - Total cooler Sommer mit vielen Partys, Feiern, Feten, Baden, war sehr entspannt. Die Lehre abgeschlossen. 21 Jahre alt... Urlaub auf Gran Canaria... Das war recht cool alles. Das Dynamo Open Air. Insgesamt viele Konzerte und viel Spaß.

2007 - dito. Studium war vorbei, Diplomarbeit in Arbeit, viiieeel Freizeit, und im Sommer jeden Tag im Freibad gewesen mit meinem Kumpel. Das war auch recht relaxed und harmonisch.

2019 - dito. Das geniale Sommertreffen in Treffort, "freiberuflich" den Garten bewirtschaftet, mehr war nicht los, also auch da wars recht ... urlaubsmäßig alles.

Jahr der Ratte? Hm...

1996 - da habe ich keine speziellen Erinnerungen, wie es energetisch war, aber es war nicht mehr so cool wie 1995.

2008 - Ab nach Österreich zum Arbeiten. Ein großer Schritt, eine große Veränderung, recht stressig.

2020 - Corona. Auch hier: ziemlich stressig alles.

Also es zeichnen sich da schon energetische Muster ab.

Aber wie gesagt, man müsste da noch mehr ins Detail gehen und mal analysieren, aber so anhand der ersten Betrachtung sieht man schon gewissen energetische Muster, die da wirken.

Der Wagandt hat ja auch gerade das Thema Zyklen und wirkende Energien.

Vielleicht ist da was dran. Im Job habe ich es gerade mit vielen Menschen zu tun, die im Jahr des Pferdes geboren wurden und das passt super zum Tiger und so fühlt es sich auch an. Einfach entspannter und harmonischer als sonst. Weniger Konflikte (eigentlich gar keine, fällt mir gerade auf!!!), mehr Respekt voreinander, man kommt einfach miteinander gut aus.

Da wirken, obwohl alles unterschiedliche Menschen sind, anscheinend doch dieselben Energien im Hintergrund.

Ja spannend...

So, ich muss nach die Milben im Hühnerstall bekämpfen. Da muss man einfach dranbleiben.

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07.06.2024 20:24

Tool.

Ich muss zugeben, ich halte diese Art von Musik (Pommes Burger) nicht aus. Da kriege ich einen zuviel..

Sofort muss ich da was hören, was mich irgendwie wieder ... ich weiß nicht ... zeigt, dass es noch etwas anderes gibt. Sowas zum Beispiel:

Die Band Tool gibts schon seit 1993, aber die habe ich erst bewusst vor ein paar Jahren wahrgenommen. Aber die Truppe ist wirklich gut.

Wenn man normalerweise Musik hört, ist ja fast alles im 4-viertel-Takt. Und die haben alle möglichen Rhythmen, was wirklich bemerkenswert und interessant ist.

Ich bin ja eh schon seit ewig ein großer Fan von so schweren, tiefergestimmten Gitarren. Und die machen das richtig gut.

Keine Ahnung, welche Botschaften man da wieder untergeschoben bekommt, aber musikalisch wirklich gut...

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07.06.2024 18:44

Das Lebensgefühl der Jungen.

Bald sind ja Ferien und für die vierten Klassen bedeutet dies das Ende der Grundschule. Da gibt es auch ein kleines Programm und neulich haben wir da etwas geprobt und ich wollte noch ein drittes Lied einüben.

"BURGER POMMES!!!", scholl es mir entgegen. Also mal geschaut, was das ist und angespielt. Die ganze Klasse ausgeflippt. Mitgesungen, mitgerappt, mitgetanzt.

Und da wurde mir bewusst: Kein Lied fängt das Lebensgefühl der ganz Jungen so ein, wie dieses Lied. Pommes, Burger, Takis, Süßkram und Smartphonezocken. Kein Wunder, dass der 12 Millionen Aufrufe hat.

Dieser Song bringt es auf den Punkt.

Wer wissen will, was diese Generation bewegt, was ihnen wichtig ist, wie sie sich ernähren: BurgerPommes-Song, dann weißt du alles.

Ansonsten ist jetzt Kirsche- und Felsenbirnensaison. Und nachdem alles schon nach höchstens drei oder vier Früchten sperrte die letzten Tage, oder ich überhaupt keine Lust drauf hatte, ging heute echt viel bei den Felsenbirnen. Die Kirschen hatte ich schon komplett aufgefressen, was aber keine Kunst war, es hingen höchstens 12 reife Früchte an fünf Bäumen und die Hälfte war schon weggefuttert. Die sind ja noch jung und viel angesetz haben sie heuer nicht. Mittlerweile frage ich mich aber, wieso ich eigentlich nicht eine Maulbeere gepflanzt habe. Na ja, egal...

Heute gab es also einiges an Felsenbirnen. War auch gut, sehr marzipanig. Aber es ist schon mühsam, da auf relevante Mengen zu kommen, da die Früchte sehr unterschiedlich reif sind und auch nur vereinzelt hängen.

Erdbeeren gingen auch gut. Mehr Früchte wirds in diesem Jahr fast nicht geben, da nicht viel angesetzt hat. Mal schauen, was es am Ende wird.

Kopfsalate sind derzeit auch absolut genial.

Burger-Pommes... Und wenn sie es aufgefressen haben, fliegt es in den Straßengraben. Erst heute wieder gesehen. Aber die Kids können ja nichts dafür, wir Erwachsene füttern ihnen diesen Schrott... Und besingen es und geben dem noch Kultstatus.

Mahlzeit.

Na ich mach noch ne Runde Sport.

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02.06.2024 15:19

Gartenimpressionen Anfang Juni 2024.

Danke an Henryk, der mir eine Digitalkamera geschenkt hat, mit der ich nun endlich auch wieder mal ein paar Fotos machen kann. So Angeberfotos! lol

Im Ernst: Das Problem ist derzeit, dass der Markt für Digitalkameras ziemlich zusammengebrochen ist, seitdem man mit dem Smartphone Fotos in ähnlicher Qualität machen kann.

Ich hatte eine Sony DSC-HX60 (oder so), deren Nachfolgemodelle allerdings ziemlich teuer geworden sind. Die DSC-HX60 ist auch eine Fehlkonstruktion, da die Linse beim Zugehen sehr leicht verschrammt. Deswegen haben viele Fotos hier im Blog so einen ganz leichten milchigen Fleck in der Mitte. Und das ist mir mit dem Originalmodell und der Ersatzlinse passiert.

Die gibt es auch nur noch gebraucht, aber auch zu teuer. Dennoch überlege ich, mir noch einmal so ein Ding zu kaufen, einfach weil ich mich damit gut auskenne.

Mal sehen, wie ich es mache. Bisher habe ich noch immer keinen Impuls, oder nur ab und an mal ein paar kleine, Videos aufzunehmen. Wobei das Thema Low-Carb-Rohkost eigentlich recht interessant ist.

Aber mich da hinzusetzen und in eine Kamera zu labern ist irgendwie öde. Oder man kauft sich wirklich mal ein Smartphone mit Stange und dann geht man mal spazieren und bespricht das, was einem gerade wichtig erscheint. Ich habe nämlich auch keinen geeigneten Platz, wo ich da mal loslegen könnte. Schauen wir mal...

Man muss ja dem Umstand Rechnung tragen, dass die Fähigkeit, zu lesen, relativ rasch degeneriert.

Na, einfach mal instinktiv an die Sache rangehen...

So, also gestern bin ich mal durch den Garten gegangen und habe Fotos gemacht.

Blick vom Haus in den Garten.

Die Säulenkirsche. Ist eine frühe Sorte, die jetzt reift. Das Problem: Ich kann nur noch Minimengen an Früchten essen. Beim ersten Mal gingen 4 oder 5, beim zweiten Mal gestern 3 oder so. Sperre. Aber dann verdaut es sich auch gut. Heute habe ich hingegen überhaupt keine Lust drauf. Walderdbeeren haben wir auch. Da gabs gestern so einen Fingerhut voll und eine normale Erdbeere, die ich aber wieder ausgespuckt habe. War nichts. Und eine Felsenbirne!

Henryk hat mir genau das vorausgesagt: Wenn die Candidas erstmal weg sind und der Körper aus der Zuckersucht raus ist, geht nicht mehr viel. Und genau so sieht es auch aus. Früher habe ich Kiloweise Kirschen gefressen. Jetzt gehen eben mal ein paar zum Naschen.

Es ist eben keine Ernährung, sondern mal ein Leckerlie. Auch das hat Henryk so gesagt und Recht behalten.

Selbst jetzt nach dem Sport, ich habe das Laufband wieder repariert und heute die ersten 70 Minuten absolviert, liegt der Bedarf nach saftigen Sachen wie Kirschen oder Erdbeeren bei Null. Gurken gingen, und acht Eier.

Schauen wir mal, was passiert, wenn die anderen Sachen reif geworden sind. Himbeeren, Brombeeren, Melonen, Tomaten etc...

Apropos: Wir haben wieder ein paar Wildtomaten welche am Haus.

Der Rest ist im Tomatenmzelt und im Gewächshaus. Aber erstmal meine zwei Kübelfeigen. Die haben sich gut entwickelt. Eine trägt immens viele Früchte. Na schauen wir mal, ob sie ausreifen und wann... Bisher hat die immer erst im Sommer angesetzt und die Früchte sind im Herbst nie reif geworden. Jetzt hängt die schon ab März voller Früchte. Schauen wir mal, wann die nun reif werden. Und wie sie schmecken. An der vorne ist genau eine Feige! :-)

Vor dem Gewächshaus wieder Süßkartoffeln in Kübeln und Freilandgurken.

Bei den Tomaten in Kübeln habe ich mich sehr zurückgehalten. Dort standen alleine immer zehn Eimer. Jetzt vier.

Im Gewächshaus gibt es viele Melonen, Gurken, Paprika, ein paar Tomaten. Tomaten und Gurken vertragen sich, aber die Gurke will es eher tropisch warm-feucht, die Tomate heiß-trocken. Solche Details kann man mit der geschickten Wahl des Pflanzplatzes umsetzen. Deswegen stehen die Tomaten vorne luftig-offen und die Gurken eher im Inneren.

Schauen wir mal, was man am Ende ernten kann. Aber im Grunde gar nicht so wichtig. Alleine das Pflanzen, alles vorbereiten, das Umsetzen ist erfüllend und eine befriedigende Beschäftigung. Jetzt gieße ich die auch komplett selber, weil meine Mutter und ihr Partner damit immer irgendwie überfordert waren. Sie wollten es aber jahrelang machen. Aber sie haben nicht so ein Gefühl für Pflanzen und da gabs dann manchmal Ärger, weil nicht richtig gegossen wurde. Jetzt stehe ich etwas eher auf und mache das früh und weiß somit auch, was gemacht wurde.

Das ist weniger Stress für alle. Aber sie waren da auch immer sehr drängend: Wir machen das! Du musst nicht früher aufstehen, aber das Wasserschleppen war dann doch irgendwann zuviel, während es für mich einfach sportliche Bewegungen sind. Und wenn jetzt was eingeht oder die Tomaten Blütenendfäule bekommen, war ichs eben selber... lol.

Ich habe noch viele Gurkenpflanzen. Mal sehen, was ich damit mache...

So ein Garten ist für mich auch eine Art Kunstwerk. Eine Möglichkeit, kreativ und gestalterisch tätig zu werden. Etwas zu tun, zu arbeiten, zu erstellen, was man anfassen und nutzen kann und dem eine eigene Schönheit innewohnt.

Und so hatte ich im März die Idee, alles noch einmal umzugestalten und habe die Beete nun quer, nicht mehr verlängs. Auch sind sie nun alle 1,20m breit, was eine ideale Breite zum Bearbeiten ist. Es hat 9 Jahre gebraucht, das jetzt anzugehen und es umzusetzen, was schon länger immer mal so als Idee rumgeisterte. Also Grabegabel gegriffen und alles neu gemacht.

Es war zwar viel Arbeit, aber so ist es einfach besser... übersichtlicher, geordneter, perfekter.

Bei den Tomaten habe ich mich auch sehr zurückgehalten. Statt 99 wie im letzten Jahr nun 60 Pflanzen insgesamt. Dafür mehr Melonen und Gurken. Da habe ich ALLE Sorten gekauft, die es bei Dreschflegel und Jeebel gab. Jetzt schauen wir mal, was schmeckt und die kann man dann weiter anbauen. Bei den Tomaten habe ich es auch so gemacht und nur noch die 30 von uns bevorzugten Sorten genommen. Weniger ist mehr.

Nochmal ein Blick über das Ganze...

Himbeeren und die verschwundenen Erdbeeren...lol

Als ich 2015 angefange habe, waren die Hochbeete das Erste, was ich gebaut hatte. Mittlerweile überlege ich, die wieder wegzunehmen. Man muss jedes Jahr viel Material nachschütten. Und sie verroten eben auch so langsam.

Im Beete: Kürbisse... Die Hühner fressen die immer mal ganz gerne, wenn sie gerieben werden.

Salate für den Sommer. Die habe ich pikiert. Hat gut geklappt, aber bei einigen Sachen habe ich wohl das Unkraut erwischt! lol Wie Salat sieht das nämlich nicht aus, was da wächst.

Den anderen Garten habe ich noch in Bearbeitung. Mal sehen, was ich da anbaue. Süßkartoffeln sollen noch kommen. Ansonsten wirds wohl eine Bienenweide mit Phacelia. Jetzt sind die Hühner ganz begeistert und scharren da gerne rum.

Vorne der Kräutergarten.

Die Aprikosen am Haus kühlen die Zimmer auf der Südseite mittlerweile wunderbar runter.

Eine nachgepflanzte Kirsche... Sieht irgendwie komisch aus. Zusammen mit Erdbeeren. Und Tobinambur, der mit dem Kompost da hingekommen ist. Der schmeckt mir fast nie, deswegen haben wir ihn wieder stark reduziert.

Ein Blumenbeet gehört auch in jeden Garten! :-)

Und die Feige treibt wieder aus, nachdem sie die Frostnacht im April nicht unbeschadet überstanden hatte.

Der Hühnerauslauf. Zum Teil gemäht, sodass immer mal frisches Gras nachwachsen kann.

Wie gesagt, die Hühner fühlen sich wohl. Derzeit wichtig: Milben bekämpfen! Gestern bin ich nach der Familienfeier noch raus und habe den Stall ausgeflammt. Das geht recht gut. Sehr effektiv. Hühner kurz raussetzen, mal mit der Flamme die Milben abkokeln , warten, bis noch welche aus den Ritzen gekrochen kommen, nochmal drüber, Hühner wieder rein.

Jetzt vermehren die sich ja exponential. Da muss man echt dranbleiben.

Nochmal ein Blick in den hinteren Garten. Man sieht Rote Rüben, Mais und Yacon (nur noch ein Beet). Das meiste kriegen eh die Hühner. Und ich bekomme dafür gute Eier. Vorne Möhren, die gerade aufgehen.

Ich lasse immer mal Stellen stehen, wo das Gras wachsen darf. Nur die Bäume schneide ich großzügig frei, der Rest kommt dann irgendwann im Juni mal. Wäre noch ein Platz für Geflügel...

Hier bin ich schon einmal mit dem Freischneider drüber gegangen. Das ist ein Eldorado für Eidechsen. Da habe ich schon einige gesehen.

Die Hecke hinten wird nun auch langsam dichter. Das hat aufgrund der trockenen Jahre und der Wühlmausschäden doch etwas gedauert... Da bin ich auch schonmal mit dem Rausenmäher durch. Aber ohne Fangkorb. Das kann gleich als Mulch liegenbleiben.

Hinterm Gartenhäuschen noch Gurken... Keine Ahnung, wieso ich so viele angesetzt habe... Na schauen wir mal, was wird.

So Wildkräuter wie den Beifuß lasse ich stehen.

Die Felsenbirnen. Nicht so üppig in diesem Jahr. Aber bisher haben sie mich auch noch nicht wirklich angesprochen. Mal sehen, eine habe ich schon probiert, ob sich der Bedarf noch meldet. Sind ja auch noch nicht ganz reif.

Voriges Jahr hatte ich an dieser Stelle (links) noch einige Wildtomaten, die kein Mensch gegessen hat. War eh alles zuviel. Dann hat sich da die Taybeery ausgebreitet und nun darf die da weiterwachsen. Passt eh besser. Diese Früchte finde ich wirklich super. Und jetzt habe ich zwei Pflanzen. Cool. Vielleicht breitet sie sich noch weiter aus...Darf sie gerne. Noch ist Platz.

Knoblauch und Dill. Sperre beim Dill: Zu süß! Krass, oder?

Ich hatte letztes Jahr Knoblauch gesteckt, der nicht richtig kam. Dafür stand er jetzt super. Also habe ich einen Teil bei der Beetvorbereitung ausgegraben und da einfach vereinzelt. Ist auch angewachsen. Knoblauch esse ich tatsächlich immer mal ganz gerne. Ich habe mal eine Studie gefunden, die besagt, dass Männer je schärfer essen, desto höher der Testosteronmlevel ist. Dazu hat man Männer untersucht, dann ein Essen serviert und dazu irgendwelche scharfen Soßen serviert. Und je höher der Testolevel war, desto mehr scharfen Kram haben die sich aufs Essen gemacht.

Und ich esse wirklich sehr gerne mal scharfe Sachen wie Knoblauch und Zwiebel. Früher auch gerne richtig sauscharfen Chilli. Aber das ging nur im Salat. Oder mit einer Avocado zusammen. Mono so kaum essbar. Aber Knoblauch und Zwiebel sind schon gut!

Das ist eine richtige Herausforderung! :-D

Der Nachwuchs!

Wurden in der Schule ausgebrütet. Mal sehen, was das für Viecher sind und ob sie zu den Etablierten passen. Sieht eher aus wie ein Spielzeughuhn. Aber ich brüte eh gerade selber welche aus im Brüter. Eine Henne gluckt zwar gerade, aber ich muss mal schauen, wie ich die separiere, sonst wird die im Stall zu sehr gestört. Richtige Züchter haben ja eigene Gluckenställe... Na schauen wir mal.

So, dass wars. Im April und Mai hatte ich richtig viel zu tun und das war schon auch sehr herausfordernd. Auf der anderen Seite: Was macht man sonst? Heute ist Sonntag und eher graues Wetter, da langweile ich mich schon halb zu Tode und überlege, noch zum Stadtfest zu fahren.

Der rastlose Tiger...

Aber grundsätzlich gehts ab Juni eh in den Modus "Erhalt und Pflege". Gottseidank hat es zuletzt auch richtig viel geregnet. Wenn noch Hitze und Dürre im Mai dazukommen... or nee. Regen entspannt einfach. Zuviel ist auch blöd, wie in Bayern gerade, aber ohne ausreichend Regen machts keinen Spaß.

Deswegen an dieser Stelle: Danke für den Regen!!!

Werdet ihr nun meine Gebote hören, die ich euch gebiete, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebet und ihm dienet von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so will ich eurem Land Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, daß du einsammelst dein Getreide, deinen Most und dein Öl, und will deinem Vieh Gras geben auf deinem Felde, daß ihr esset und satt werdet. Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht überreden lasse, daß ihr abweichet und dienet andern Göttern und betet sie an, und daß dann der Zorn des HERRN ergrimme über euch und schließe den Himmel zu, daß kein Regen komme und die Erde ihr Gewächs nicht gebe und ihr bald umkommt von dem guten Lande, das euch der HERR gegeben hat.

www.bibel-online.net/buch/luther_1912/5_mose/11/#1

DANKE für den Regen! 

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