Body Positivity
06.02.2023 15:55Vorhin habe ich bei meinen Oldies drüben zufällig die Grammyverleihung gesehen, bzw. einen Bericht darüber. Da hat auch eine Frau gewonnen, die recht füllig war, was ja an sich erstmal kein Problem ist. Die wurde dann aber als Aktivistin der Body Positivity Bewegung vorgestellt. Da habe ich jetzt erstmal gegoogelt.
Aha.
Die Bewegung hat sich aus dem Fat Acceptance Movement in den USA entwickelt, ist aber unter anderem durch die Sozialen Medien (insbesondere Instagram) zu einem internationalen Phänomen geworden. In ihrem Ursprung gehen ihre Forderungen weit über die Themen Selbstakzeptanz und das eigene Körperbild hinaus, stattdessen spielen soziale Gerechtigkeit, Diversität und intersektionale Anti-Diskriminierung eine große Rolle.
Die Bewegung setzt sich dafür ein, jeden Körper zu akzeptieren, unabhängig von seinem Aussehen. Dadurch sollen sich die Ansichten zu Produkten und Dienstleistungen wie etwa von Fitnessstudios und „Health Clubs“ ändern, wie eine Studie analysierte.[1]
Ziele der Bewegung sind das Bekämpfen unrealistischer Schönheitsideale, die Stärkung des Selbstwertgefühls des Einzelnen und des Vertrauens in andere Menschen.[2][3] Die Bewegung postuliert ebenfalls, dass Schönheitsideale Konstrukte der Gesellschaft sind und dass diese Ideale das eigene Selbstwertgefühl nicht beeinflussen sollten.[4] Die Grundidee der Bewegung ist, dass sich Personen in ihrem Körper wohlfühlen und ihre körperlichen Eigenheiten akzeptieren sollten.[3]
Böse ausgedrückt: man will sich weiter ungehindert mästen und schreit gleichzeitig, dass man das als Mann auch schön finden soll.
Ich habe da auch mal die Bildersuche bemüht und nee, also es gibt füllige Frauen, die sind schön! Das sind Menschen, die sind von Natur aus so. Es gibt ja unzählige Körpertypen und manche sind eben runder, fülliger, haben höhere Fettanteile.
Wo ist das Problem?
Es gibt keines.
Wer sich gut artgerecht ernährt, bekommt seinen genetisch determinierten Körper. Und manche sind eben schlank, manche haben mehr Muskeln, manche sind sportlich, manche athletisch, manche auch stämmig.
Aber ausgewogen ernährt ist jeder Körper eben so, wie er ist und von der Natur vorgesehen ist.
Was ich da aber an Bildern gesehen habe, ist eher, dass man sich ungehindert fett frisst, und dann motzt, dass andere das hässlich finden.
Aber es ist eben auch wieder so eine Krankheit des Kochtopfes. Ich kann mich heute schon in jungen Jahren fett fressen. Gut zu beobachten bei Kindern mit Migrationshintergrund. Wenn die hier ankommen, sind die oft rank und schlank. Nach ein, zwei Jahren auf Toastbrot und Kartoffelchips, Softdrinks und Junkfood, also dem deutschen Supermarktfood, kriegen die fette Bäuche und fette Ärsche und ähneln jetzt zunehmend ihren deutschen Kollegen (und ich frage mich bis heute, wieso man als Staat den Kindern keine drei Mahlzeiten aus besten biologischen Sachen bereiten kann und wieso man dieses Junkzeugx in den Schulen erlaubt, was die Lehrer gleich mit krank macht, weil die Kids daran durchdrehen).
In der Sekundarschule, die ich letzten Jahr im Freibad bewundern durfte, hat man dann viele unförmige Riesentoffel, wo man nicht mehr weiß, ist der normal intelligent oder schon Dummschule?
Klar, dass die sich nicht wohl fühlen, und auch kein Rezept haben, aus dieser Spirale zu entkommen.
Und dann macht man, wieder aus den USA kommend, woher sonst, einen auf Opfer und spaltet und verlangt sowas wie soziale Entschädigung für die eigene Fresssucht.
Versuch dich mal mit Ananas fett zu fressen, oder mit anderen Sachen, die man mono und ungemischt isst. Geht nicht.
Jedenfalls nicht so.
Aber mit der Mischerei geht das schon los. Selber erlebt. Dann kann man einfach anders essen und man setzt an, weil man immer etwas zuviel von bestimmten Sachen konsumiert.
Und wenn ich mir ansehe, wie sich viele Kids heute ernähren, na ja, also da ist das Übergewicht und auch das Unwohlsein vorprogrammiert.
Eh, es macht einfach Spaß, zu trainieren, Bauchmuskeln zu haben, zu sehen, dass das Frauen auch gut finden. Das ist doch eine coole Motivation!
Aber sich vollfressen, sich am Denaturierten laben und dann maulen, also bitte.
Aber gut, das sind alles Auswüchse dessen:

Die Leute müssen raus aus dieser Struktur, ansonsten geht das spätestens nach der dritten Generation wieder los. Der Genussverlust durch Denaturierung ist die Erklärung, wieso es kein Zurück ohne Intellekt gibt, der das begreift.
Kleines Beispiel: ich habe eine Schülerin, die ernährt sich fast nur von so abgepackten Sachen. Einmal war die Mutti nicht da, und die Oma hat der Bemmen geschmiert. Oh, das hat die nicht gewollt. Schmecke nicht! Also die Spirale nach unten geht von ganz alleine, aber zurück. Das schmeckt dann alles erstmal nicht mehr. Nicht mal Omalevel war noch möglich!
Und genau deswegen kommen da die meisten nicht raus, ausser man ist wirklich motiviert.
Wer schwach ist, wer mental leicht aufgibt, hat eigentlich keine Chance mehr. Der wird jetzt gnadenlos aussortiert. Weil mit dem Übergewicht kommen ja viele neue Probleme. Man hat ja im Grunde in den Fettmassen die ganzen Gifte gespeichert und wenn man dann schwanger wird... und dann wundert man sich, dass die Kids immer mehr Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
Für mich ist es aber ehrlich gesagt, bis heute unfassbar, was abgeht. Unfassbar.
Nochmal zur Erinnerung (von 25 Jahre alter Artikel):
Artikel aus der Frankischen Landeszeitung vom 15.07.99 von Claus M. Schmidt:
Paviane auf einer Müllkippe in Kenia sind interssante Forschungsobjekte
Zuviel Essen bekommt Affen schlecht
Die Tiere entwickeln dieselben Leiden wie Übergewichtige Menschen - Fett und TrägeFür den 80köpfigen Trupp von Anubis-Pavianen am Rande des Masai Mara Nationalparks in Kenia brach vor 20 Jahren, zugleich mit dem Touristenboom, das Goldene Zeitalter an. Mitten im Streifgebiet der Affen wurde eine Müllkippe angelegt, weil in den teuren Safari-Hotels so viele Nahrungsmittel übrigblieben. Deshalb bekommen die Tiere dort seitdem Tag für Tag frisches Futter satt und a´lacarte.
Pommes frites, Ketchup und Pudding, Käsebrote, Hühnerbeine, Schinken und Joghurt - die ganze Speisekarte verwöhnter Gäste aus Europa. Aus Sicht der Affen ist so ein "Tisch-lein-deck-dich" der ultimative "Afrika-Jackpot". Kein Wunder, daß sich die örtliche Gruppe am Rande der Kippe niedergelassen hat. Fett und träge sind die Luxusaffen geworden, nur wenn die dürren Habenichts-Paviane aus der Nachbarschaft sich in die Nähe wagen, verteidigen sie erbittert ihr Eingemachtes.
Modell für den Wandel
Als "Garabage-Troop", auf deutsch Mülltruppe, haben die haarigen Fettsäcke das Interesse der internationalen Wissenschaft geweckt: Sie sind wohl die einzigen Affen außerhalb zoologischer Gärten, die sich um ihren Lebensunterhalt nicht zu kümmern brauchen. Und schließlich sind sie auch lebende Modelle für den Wandel, der sich im Organismus einer uns nahe verwandten Tierart vollzieht, wenn ausschließlich mit dem ernährt wird, was unsere moderne westliche Küche zu bieten hat, und wenn er dies in allem Überfluß, allein gesteuert durchs Lustprinzip tut.
Gut vergleichbar
Der amerikanische Forscher Robert Sapolsky begleitet die "Garbage Troop" seit 1978 und kann sie mit den natürlich ernährten Pavianen aus der Nachbarschaft gut vergleichen. Denn da der Trupp pro Kopf rund 50 Prozent mehr "Kampfgewicht" auf die Waage bringt als seine weniger begüterten Nachbarn, schlagen die Stammkunden vom Müllrestaurant jeden Vorstoß der armen Nachbarschaft auf reiche Tafelfreuden ab. So werden die "Reichen" immer dicker, und die "Armen" bleiben, was sie sind.
Das Bild der opulenten Völler die wie die Maden im Speck leben, vergleicht Sapolsky mit dem berühmten "Schlaraffenland" von Hieronimus Bosch. (Die mittelalterliche Wortschöpfung bezieht sich auf schlemmende Affen, Schlar-Affen, die als Sinnbild ungezügleter Maßlosigkeit und Sinnenfreude galten.)
Bewegungsmangel in Verbindung mit einer ballaststoffarmen, aber kalorienreichen Nahrung aus viel Fett, Eiweiß und Zucker führt bei den Jungtieren zu verstärktem Wachstum. Die Pubertät setzt im dritten und vierten Lebensjahr ein - ein Jahr früher als bei natürlicher Ernährung - eine verblüffende Parallele zur Entwicklung in westlichen Industrienationen. Hier verschob sich das Alter der ersten Menstruation mit der Verbesserung des Nahrungsangebots im lauf des letzten Jahrhunderts von 15 auf 12,5 Jahre.
So bekommen die Pavian-Weibchen ihr erstes Kind im Durchschnitt 1,5 Jahre früher als ihre Nachbarn, die Säuglinge werden schneller entwöhnt, das zweite Baby ist schon auf der Welt, wenn die weniger begüterte Altersgenossin gerade ihr erstes Kind empfängt. Weil die Nahrungsquelle unabhängig ist von Dürren, kennt die "Garbage Troop" keinen Hunger der Babyboom führt zur Bevölkerungsexplosion.
Auch bei den Jungs setzt die Pubertät bis zu zwei Jahre vor der üblichen Zeit ein. DIe Kippe nährt ihren Mann - ausgewachsene "Müllmänner" bringen stattliche 45 Kilogramm auf die Waage und manchen sich neben den Naturkost-Heinis mit ihren 30 Kilo wie die Wildecker Herzbuben neben den Backstreet Boys aus.
Die Kehrseite der Medaille: Die Paviane ohne Müllanschluß waren kerngesund, hatten traumhafte Cholesterienwerte von 66 mg pro 100 ccm Blut. Die im Schlaraffenland allerdings wiesen einen stark erhöhten Cholesterinspiegel mit einem Anteil der gefährlichen HD-Lipoproteine auf, der von Human-Ärzten als behandlungsbedürftig eingestuft würde. Erwachsene Tiere wiesen zudem hohen Blutdruck und Blutzucker auf, einige waren offensichtlich schwerhörig, viele litten an Diabeties und unter Karies, was unter natürlichen Lebensbedingungen nie vorkommt. In Sektionen an verstorbenen Tieren entdeckte der Pathologe Glen Mott von der University of Texas außerdem bedekliche Herzverfettung und Arterienverkalkung, die Vorboten der häufigsten Todesursachen der westlichen Zivilisation: Herzinfarkt und Schlaganfall.
Mir tun die Menschen nur noch leid. Das ist echt gefangen im Kochtopf.
Wie gesagt, der Ausweg ist ja da... man muss es aber dann auch angehen.

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