Butter und Viren.
11.10.2023 16:37Jetzt ist es doch etwas länger geworden, bis ich mal wieder einen Blogbeitrag zusammengebracht habe. Das war aber nicht Faulheit oder Unlust, sondern Unsicherheit. Ich hatte nämlich ein paar Gedanken zum Konflikt in Israel "zu Papier" gebracht, aber es dann doch nicht veröffentlicht.
Die Beiträge liegen noch abgespeichert auf dem Server.
Warum habe ich sie nicht veröffentlicht?
Weil mir das ganze Theater auf den Keks geht.
Und ich mal wieder nicht weiß, was ich glauben soll.
Deswegen habe ich es dann gelassen.
Meine Erkenntnis: Frieden, Glück und Zufriedenheit kann man nur in sich finden. Es im Außen zu suchen ist sinnlos. Man sieht es ja gerade wieder. Im Außen tobt eben irgendwo immer ein Krieg.
Frieden, Zufriedenheit und Glück kann man nur in sich finden.
Nirgendwo sonst braucht man suchen. Mit dieser Erkenntnis einher geht auch eine schlichte Akzeptanz der Ereignisse. Was will man denn machen?
Ansonsten gehts im Garten voran. Die Tomaten werden geerntet, die Birnen verteile ich auch in der Schule, die Weintrauben dito.
Dann wird bald alles für den Winter vorbereitet. Ab kommender Woche soll es schon mal Frost geben. Also heißt es, die ganzen Sachen ernten, die über dem Boden wachsen. Aber ich werde wohl alles rausmachen. Schauen wir mal.
Die letzten drei Tage habe ich auch wieder Low-Carb / Carnivor gelebt. Mir ist aufgefallen, dass ich mich von den Macadamias langsam entferne. Ich bekomme davon Symptome der Neurodermitis. Dafür hatte ich urplötzlich, aus dem Nichts, mal wieder Gedanken an Rohmilchbutter. Das hatte ich über mehrere Tage und so habe ich mir welche bei "Schätze aus Österreich" bestellt.
Die schreiben:
Wie wird Rohmilchbutter hergestellt?
Zu Beginn steht die Rohmilch direkt von der Kuh, diese wird gekühlt und während der gesamten Produktionsschritte nicht mehr erhitzt.
Prima.
Als nächster Schritt erfolgt die Trennung von Rahm und Milch. Der getrennte Rahm wird jetzt leicht angesäuert und reift in 24 Stunden zum typischen Geschmack einer Sauerrahmbutter. Danach kommt der Rahm ins Butterfass und jetzt beginnt die handwerkliche Produktion der Rohmilchbutter.
Butterkorn
Durch die Trennung der Buttermilch entsteht das so genannte Butterkorn. Und wieder wird gerührt und gerührt damit sich auch das restliche Eiweis von der Rohmilchbutter trennt. Am Ende des Rührvorganges erfolgt das "Waschen der Rohmilchbutter" . Die Rohmilchbutter wird dabei mit reinem glasklaren kaltem Quellwasser in mehreren Arbeitsgängen sauber gewaschen. Erst wenn das Quellwasser vollkommen rein aus dem Butterfass kommt ist die Rohmilchbutter für den nächsten Arbeitsgang bereit. Dieser Schritt ist für die Haltbarkeit der Rohmilchbutter sehr wichtig. Durch diese saubere Waschung ist unsere Rohmilchbutter 3 Wochen bei gekühlter Lagerung haltbar.
Rohmilchbutter kneten
Nach dem Rühren kommt das Kneten. Das gewaschene Butterkorn wird jetzt geknetet wodurch sich die Buttermasse schön homogenisiert, geschmeidig wird und den Rest an überflüssigem Wasser verliert. Auch das Kneten wird wieder in mehreren Arbeitsgängen durchgeführt es ist entscheidend für die Streichfähigkeit der Rohmilchbutter.
Die Rohmilchbutter ist jetzt fertig und schmeckt ausgezeichnet.Veredelung zur fertigen Bio Rohmilchbutter
Zum Schluss kommt die Rohmilchbutter aus dem Butterfass raus und wird für den Versand vorbereitet. Dabei sind die nächsten Schritte das Formpressen, die Rohmilchbutter wird dabei sanft durch eine Matritze gepresst und nimmt die gewünschte Form an, abschneiden in Portionsgrößen und dann ab in die Verpackung.
Wahrscheinlich fehlen mir gute Fette. Ich hatte sogar schon überlegt, mir mal wieder Bio-Lachs zu kaufen. Jetzt der Gedanke an Butter. Das Problem: Fast alles, was man bekommt, ist eher mager. Am Lamm ist oft etwas Fett dran, aber es könnte eben mehr sein und oft ist Schaffett eben etwas talgig.
Wildschweinfett und fettes Pferd ist super, aber da habe ich endweder keine Quelle, oder man verkauft eben zumeist die mageren Stücke.
Deswegen gibt es ja oft die Macadamias später nach Fleisch. Aber wie gesagt, die hängen mir langsam zum Hals raus und der Körper will es nicht mehr.
Aber ohne Fett machts auch keinen richtigen Spaß.
Jetzt habe ich da mal bestellt. Schauen wir mal. Die Beschreibung scheint ja erstmal zu passen. Der Rest wird dann einfach mal ausprobiert.
Mir fällt gerade auf, dass auch mein Konsum an Eiern drastisch eingebrochen ist, seit die Hühner in der Mauser sind.
Vielleicht kommt der Fettbedarf daher. Vorher habe ich ja gerne mal ein paar Eier gefuttert und meine Haut war samtweich. Na ja, nicht umsonst gibt man ja auch Hunden und Katzen mal ein Eigelb! :-D
Ansonsten ist mir den Tag noch ein interessanter Gedanke zum Thema Krankheiten und Viren gekommen.
Wir sind ja nun eine Ackerbau- und Viehzuchtgesellschaft, die sich zwar technologisch weit entwickelt hat, aber deren Basis seit mind. 7.000 Jahren bis heute die Kultur von Getreide, später Mais und Kartoffeln ist und die ihren Proteinbedarf vornehmlich aus Milch- und Fleischprodukten deckt.
Der Verzehr einer kohlenhydratlastigen Ernährung scheint aber bei vielen gesundheitliche Probleme zu machen.
Ich bin jetzt wieder drei Tage extrem Low Carb, nachdem ich mal einiges an Birnen und Äpfeln gegessen hatte (und Feigen) und jedesmal, also wirklich jedesmal muss ich dann am zweiten Tag der Kohlenhydratabstinenz richtig nießen.
Der Schnupfen ist also immer wieder eine Reaktion des Körpers, um etwas rauszublasen.
Mir ist der Gedanke gekommen, aber man die Viren, deren Existenz von mindestens zwei Rohkostfreunden bezweifelt wird, als Schuldigen präsentiert, weil man einfach bemerkte, dass eine flächendeckende LowCarb / Carnivorernährung überhaupt nicht möglich ist!
Wie will man in Deutschland 83 Millionen mit Weidefleisch versorgen?
Oder anders: War der Preis des Bevölkerungswachstums schlicht die Einbuße bei der Gesundheit?
Was hätte denn ein Arzt im vorigen Jahrhundert, als alles noch bäuerlich strukturiert war und man schon damals, man schaue sich nur alte Landschaftsbilder an, da gab es extrem weniger Wald als heute, alles an Fläche nutzte, zum Kranken sagen sollen?
"Na ja, am besten sie gehen auf eine LowCarb / Carnivorediät, dann ist es weg! Weil was sie gerade erleben ist schlicht eine Kohlenhydratentgiftung!"
"Aber Herr Doktor! Woher soll ich die Nahrungsmittel dazu nehmen?"
Tatsächlich ist in dieser Struktur eine Heilung so fast nicht möglich, oder zumindest mit erheblichem Aufwand behaftet.
Sobald man aber Viren als Schuldige ausgemacht hat, brauchte man nichts mehr zu ändern und ich frage mich, ob das System die Viren als "systemische Lüge" braucht, weil wir schlicht nicht alle auf eine kohlenhydratarme Diät gehen können, die noch Standard bei den Jäger und Sammlern Europas waren.
Das ging dann schlicht nicht mehr.
Dafür hat man sich eben in der Population verzehnfacht.
Also hat man irgendwann Viren eingeführt und die periodisch auftretenden Entgiftungswellen eben als "Grippewellen" fehlgedeutet, oder erfunden, oder einfach so interpretiert.
Nun ist das Leben sehr anpassungsfähig und ich kann mir vorstellen, dass es eben Individuen gibt, die auch mit höheren Kohlenhydratmengen klar kommen. Nennt sich Diversität. Oder Mannigfaltigkeit.
Aber viele eben auch nicht, aber die essen es ja weiterhin, oder müssen es sogar essen, weil wir eben nun so viele geworden sind und immer wieder kommt es mal zur Entgiftung des ganzen Zeugx. Man bekommt Schnupfen (Nase geht zu, man riecht nichts mehr - also Nahrungszufuhr einstellen), man bekommt Halsweh (Es tut weh beim Schlucken - also mal nix essen! Bessere Hinweise / Regelmechanismen gibt es ja nicht), man bekommt Fieber (die Leukozyten fahren richtig hoch), dann fängt man an zu Husten und es kommen Rotz und Schleim raus. Oft geht auch "Magen-Darm" rum.
Interessant ist eben, dass man bei einer Low-Carb-Ernährung diese Symptome in ganz leichter Form entwickelt, wenn man wieder Kohlenhydrate isst. Niesen, mal Husten, Blähungen.
Was passiert, wenn man sich ständig damit überlastet? Na ja, dann muss es periodisch mal ausgeschieden werden.
Im Grunde braucht es das Virus in dieser Überlastung - Entgiftungs - Zyklik als Erklärung nicht, aber dann müsste man eben feststellen, dass man mehr Fette und Proteine essen sollte und dafür weniger Kohlenhydrate. Und das Fleisch muss eben von Weidetieren stammen.
Die sind aber nicht da.
Also schiebt man alles auf Viren.
"Ich habe mir einen Virus eingefangen!"
"Du hast mich angesteckt!"
"Es geht gerade wieder etwas rum!"
Hinsichtlich der Viren gibt es verschiedene Betrachtungsweisen. Einmal eben die Aussage, dass es überhaupt keine Viren gibt.
Kann sein. Vielleicht hat man sie erfunden... nicht mal in böser Absicht, sondern aus einem unterbewussten Ansatz heraus, weil man eben spürte, ahnte und wusste, dass man einfach nichts ändern kann!
Man konnte damals nicht einfach auf LowCarb und RawCarnivore gehen. Das Schwein, was man geschlachtet hatte, musste ein Jahr lang reichen! Bei Low Card ist das in einer Woche aufgefressen.
Oder die Viren sind Teil des Entgiftungsgeschehens. Eine Info für den Körper, dass jetzt mal Zeit fürs Saubermachen ist.
Ich weiß es nicht.
Aber der / das Virus spielt in unserem System eben eine relevante Rolle.
Die Frage ist eben, ob man es brauchte, um die nicht zu ändernden Lebensumstände erträglich zu machen. Es gibt ja bis heute keinen wirklichen Ausweg!
Heute bekommt man zwar zum Teil auch als Normalsterblicher Wild zu essen, aber noch vor 150 Jahren war das nur dem Adel vorbehalten oder den Gutsherren.
Das es sich beim Virus um eine eher unterbewusst erzeugte Struktur handelt, um nicht veränderbare Phänomene des Lebens zu erklären und zu ertragen, sagt mir der Umstand, dass eben auch die Gutsherren selber an Kohlenhydraten überlastet waren und immer wieder damit Probleme bekamen.
Der deutsche Kanzler Bismarck war ja am Ende ein einziges Wrack.
Die Grundlage der Ernährung ist bis heute die kohlenhydratreiche Kost.
Das geht beim Bier los und endet bei Reis, Nudeln, Teigwaren, Zuchtfrüchten und Süßigkeiten.
Dazu dann Proteine und Fette aus Milch und von Zuchttieren.
Es ist da natürlich auch nicht verwunderlich, dass staatliche Stellen entsprechende Ernährungsempfehlungen machen oder dass sich in der Bevölkerung bestimmte Überzeugungen halten.
Einfach, weil man aus der Sackgasse so leicht nicht mehr rauskommt.
Wie solls denn gehen?
Und auf diesem Weg gibt es eben immer wieder periodisch Entgiftungsgeschehen.
Und bevor jemand auf die Idee kommt, die Ernährung kritisch zu hinterfragen, hat man ihm das Virus vor die Nase, oder in die Nase, gesetzt.
Wie gesagt, ich will hier keine Verschwörungstheorie aufmachen, sondern es scheint mehr eine unterbewusst erzeugte Notwendigkeit zu sein, die systemerhaltend wirkt. Wirken muss.
Man stelle sich nur vor, 83 Millionen haben "die Nase voll" und sagen: OK, Kohlenhydrate sind doch nicht so toll. Ab jetzt Low Carb.
Das muss man verhindern. Also sagt man: Das hat nix mit dem Essen zu tun. Das sind Viren. Und das sagt man auch zu sich selber, weil man wohl ahnt, dass wir in der Sackgasse sitzen.
Der Analitik hat solche "Systemlügen" für die Jäger und Sammler wie folgt beschrieben:
Es war einmal, da sind die Menschen als Wildbeuter (Jäger und Sammler) durch die Lande gezogen. Und dann, so erzählen es uns die Soziologen, haben die Menschen die Landwirtschaft entdeckt und sie sich sofort angeeignet, weil das Leben mit Landwirtschaft viel leichter und sicherer wurde als der knallharte Überlebenskampf der Wildbeuter.
Das ist nachweislich falsch. Die Nachweise gibt es aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Medizinische Knochenanalysen jahrtausendealter Knochen zeigen etwa, dass Wildbeuter einen mindestens gleichwertigen Gesundheitszustand hatten im Vergleich zu Bauernkulturen, tendentiell sogar einen besseren.
...
Ein großer Zweck des Wirtschaftens, der uns nicht bewusst werden muss, liegt darin, die Bevölkerungskapazität des Lebensraumes zu erweitern, indem der Lebensraum aktiv und unter Einsatz von Energie und Arbeitskraft gestaltet wird. Wir reden uns gern ein, dass es um Wohlstand geht. Und wir reden uns ein, dass Wohlstand zu Glück führt. Es ist durchaus funktional, dass wir uns das einreden, denn wir müssen weitermachen. Wenn wir aufhören mit harter Arbeit, wenn wir aufhören mit der intensiven Bewirtschaftung unseres Planeten, müssen die meisten von uns sterben. Weder gibt es so viele Freiwillige, noch kann man so etwas mit Gewalt durchsetzen, also müssen wir weitermachen. Die harte Arbeit wird erträglicher, wenn wir uns einreden, dass es uns glücklicher macht und dass es die “Wilden” früher viel schlimmer hatten als wir heute. Deswegen gedeihen falsche Theorien über die Entwicklung des Menschen so prächtig. Sie sind funktional in ihrer Falschheit.
analitik.de/2016/01/27/ueber-verschiedene-arten-des-wirtschaftens/
(Hervorhebung von mir)
Die periodisch vorkommenden Entgiftungen, an denen wir im Alter oft sogar versterben, als Folge einer kohlenhydratreichen Agrarkost, werden erträglicher, wenn wir einen Virus die Schuld geben, gegen den wir nichts machen können.
Wieso hat man noch nie ein Mittel gegen Schnupfen gefunden?
Ah, weil der Virus immer so fix mutiert!
Was ist, wenn wir ein Mittel finden und die Leute werden dennoch krank?
Würde das nicht die Lüge auffliegen lassen, die wir uns im Grunde selber erzählen, um es das hier auszuhalten?
Wieviele Systemlügen gibt es überhaupt?
Wir haben: Früher bei den Wilden war es schlimm! Wir haben: Viren erzeugen die Krankheiten! (Wirklich?)
Was erzählen wir uns selber noch alles, um klarzukommen auf diesem Weg des immer weiteren Fortschritts (vom Ursprung)?
Derek Nance, roh und carnivor, hat pro Monat ein Schaf gegessen. Zumindest war das in dem Beitrag zu sehen, den ich mal auf Youtube gesehen hatte. Das sind 12 Schafe im Jahr. Machen wir 15. Das wären für Deutschland 83 Millionen mal 15 Schafe pro Jahr. Kinder und Alte einfach mitgerechnet.
Das wären 1,245 MILLIARDEN Schafe nur für Deutschland.
Pro Jahr. Wenn man jedes Jahr 10% einer Herde wegfuttert, müsste man in Deutschland ~13 Milliarden Schafe halten. Auf Weideflächen.
Dazu das:
Die Zahl der Schafe in Deutschland lag zum 3. November 2022 gemäß der endgültigen Ergebnisse bei rund 1,5 Millionen.
Kein Wunder, dass man da auf Viren blickt oder vegan puscht.
Schweine: 20,9 Millionen, Rinder 10,9 Millionen, Eier 13,2 Milliarden. Und 90% davon ungenießbar aufgrund der Fütterung.
Ob es Viren nun gibt oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle mehr. Man braucht irgendetwas, um davon abzulenken, dass wir einfach nicht alle auf eine Kost gehen können, die wahrscheinlich besser für uns geeigent wäre. Und solange die Menschen großflächig an dieses Etwas als externe Krankheitsursache glauben, hinterfragen sie das aktuelle Geschehen nicht und stabilisieren so das System.
Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass die meisten vegetarischen Ernährungsempfehlungen aus Ländern mit extrem hoher Bevölkerungsdichte kommen. Genau dort hat man als erstes Philosophien erfunden, die auch eine vegetarische Lebensweise vorschreiben. Indien, China, Südostasien, auch Deutschland.
Mir scheint das auch so eine Art Notprogramm zu sein, um irgendwie mit der Bevölkerungswachstum klar zu kommen, dass ja auf die natürlichen Ressourcen zurückgreifen muss. Und vegetarisch geht das natürlich länger als wenn man als Jäger und Sammler leben würde.
—————
