Die Würde des Menschen

24.12.2020 21:10

Allen meinen Lesern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest!

Hoffentlich sind in diesem Jahr alle schön zu Hause und bringen sich und andere nicht in Gefahr!

Klar, den ein oder anderen wird nun die Einsamkeit martern, aber das sind eben die Opfer, die nun jeder bringen muss. Zum Glück gibts Pornhub und allerlei andere Ablenkungen von der nun tristen Weihnachtsatmosphäre.

Aber vielleicht ist es ja auch schön, wenn die bucklige Verwandtschaft nicht aufschlägt und man selber nicht irgendwo hin muss, wo man sich zu Tode langweilt. 

Dann hat so ein tristes, einsames und gesingeltes Weihnachtsfest ja auch mal was.

Und viele nehmen sich ja für das neue Jahr was vor. Vielleicht ziehen das ja einige schon vor!

Der eine fängt vielleicht jetzt an zu saufen, der nächste hängt sich auf, der übernächste denkt, statt der Weihnachtsgans steckt er mal lieber den Kopf in den Gasherd.

Für die Frustrierten läuft in der Kiste Rambo 1 bis 3. Da kann man sich dann abreagieren.

Wenns in der Nachbarwohnung dann scheppert und knallt, keine Panik, da läuft Rambo auf voller Lautstärke. Vielleicht wird aber auch die Alte verwamst oder der Alte kriegt von seiner Madame aufs Maul. Weihnachten ist ja heuer umso mehr das Fest der Liebe.

Nächstenliebe ohne Nächsten.

So.. irgendwie ist gerade der Sarakasmus mit mir durchgegangen.

Na ja, was will man machen? Man muss es durchlaufen lassen und den Wahnsinn der heutigen Zeit einfach nur als Zeitzeuge beobachten. Mehr kann man nicht machen.

Aber Weihnachten, das ist ja die Geburt des Heilands. Und gerade im Christentum redet man immer von der Würde des Menschen.

Und im Grundgesetz ist es eben auch die oberste Leitlinie und ist ja angeblich unantastbar.

Aber ich habe den Eindruck, dass wir gerade, gerade durch den Lockdown, die Durchsetzung inklusive Polizei, dann die Medienberichterstattung, die Kommentare... im Grunde das ganze Bild betrachend, eine gigantische Entwürdigung der Menschen sehen.

ALLE entwürdigen sich hier gerade selber oder werden entwürdigt.

Die Menschen, denen man den Lockdown aufzwingt, werden entwürdigt und zu Kindern degradiert, denen man autoritär befiehlt, was sie zu tun haben. Die man in Mafiamanier erpresst (Gehorsam, oder weiterer Lockdown. Impfung gegen Freiheit).

Die Politiker entwürdigen sich, indem sie ein Narrativ pushen und sich als kleine Diktatoren aufspielen und gehässig gegen Kritiker hetzen (Merkel).

Die Polizei entwürdigt sich, wenn sie wieder mal gefilmt wird, wie sie es nicht schafft, den Drogensumpf im Görlitzer Park trocken zu legen, aber dann die Menschen drangsaliert, die eine andere Meinung haben und dies sogar mit Abstand und Maske kundtun.

Die Medien entwürdigen sich, indem sie eben das machen, was sie machen. Ich meine, selbst im Kleinen sieht man diese Selbstentwürdigung: ich lese ja immer auf Telepolis die Kommentare und da werden irgendwelche Kommentare angepinnt, also als besonders lesenswert markiert, wo man sich fragt, was die nun besonders macht, außer, dass sie gegen den Beitrag hetzen.

Die Wissenschaft entwürdigt sich, wenn sie halbgare Impfstoffe zusammenbraut und immer wieder nur Angst und Panik verbreitet, statt nüchtern und sachlich zu agieren.

Corona ist eine gigantische Entwürdigung... oder wie soll man es bewerten, wenn man Menschen im Fernsehen zeigt, denen die Schläuche aus dem Körper ragen, und die dazu benutzt werden, um Angst und Schrecken zu verbreiten?

Uns das Schlimmste: wir haben als Volk / Bevölkerung unser Grundgesetz entwürdigt.

Das war die Säule unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Das Rückgrat.

Aber man hat aus niederen Motiven wie Machtstreben, geopolitische Spielereien, autoritärer Fanatsien und ausgeprägtem Gutmenschentum dieses Grundgesetz erledigt und die MEHRHEIT inklusive Politik, Polizei, Medien, Wissenschaft trägt das mit.

Diese Beschädigung wird nicht so leicht zu heilen sein.

ALLE der Genannten inklusive der ganzen angepassten Mitläufer haben hier immense Schuld auf sich geladen.

So wie viele Generationen vor ihnen, die aus den damaligen Gründen immer dachten, sie sind auf der Seite des Guten und Richtigen und sie müssen ja gegen irgendeine Bedrohung nun rigoros vorgehen.

Die Nazis konnten die Menschen mit Bedrohungsszenarien ködern. Die Kommunisten und Sozialisten dito. Die Kapitalisten inszenierten den Terror als Bedrohung...

Und jetzt wird Corona inszeniert.

Und wieder wird zur Abwehr alles über den Haufen geschmissen, was man vorher schwor zu verteidigen. Wehret den Anfängen, hieß es... nur, wann fängt es denn an?

Wieso merken es die Mitläufer nicht, dass jede Zeit ihre Bedrohung hatte und die Herrschaft es immer verstand, diese Bedrohung für ihre Machtpolitischen Zwecke zu instrumentalisieren?

Corona ist nichts anderes als der Russe früher, oder die Imperialisten, oder die Terroristen oder die .... egal... und immer rechtfertigte die Bedrohung entsprechende Maßnahmen und immer waren die Mitläufer dabei, das mit zu tragen, nur um später zu sagen: ich war nicht dabei! Doch, waren sie und sie haben damals Schuld auf sich geladen und sie tun es heute.

Wer wissen will, wie es damals alles passieren konnte, muss nur auf sein eigenes Mitläuferverhalten schauen. Die haben damals nichts anderes getan.

Wehret den Anfängen... wie schnell davon gerade von denen keiner mehr was hören will, die gestern noch lautstark jede noch so kleine rechte Demo als Vorboten des neuen Faschismus anprangerten, heute aber die massive Entwürdigung des Grundgesetzes als gut und richtig loben.

2020 war das Jahr der Offenbarung.

Wo wir wirklich stehen.

Wie weit wir wirklich sind.

Und es ist auch ein Höhe oder Tiefpunkt einer längeren Entwicklung.

Wenn man sich mal anschaut, was in den letzten 10 - 12 Jahren für große Themen relevant waren, sieht man, dass es da immer um Rettung ging.

Immer.

Eurorettung. Griechenlandrettung. Krimrettung (vor den Russen). Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Bankenrettung. Klimarettung. Rettung der Syrer vor Assad. Rettung der Lybier vor Gaddhafi. Jetzt Rettung der Ältesten vor Corona.

Jedes dieser Themen hat nie eine andere Sichtweise erlaubt. Wer sich da anders positionierte, wurde sofort zum übelsten Unmensch. Denn wer sich gegen eine Rettung stellt, oder auch nur gegen die Bedingungen der Rettung und die Begleitumstände, der muss per se schlecht sein. Diese ganzen bedingungs- und selbstlosen Rettungen konnten nur Anklang finden, weil die Menschen an sich ein Schulkomplex haben und als Ausgleich gut sein wollen. Und sich deswegen von einem, man muss es so sagen, notorisch verlogenen Politisch-Medialen-Komplex haben einspannen, benutzen und aufhetzen lassen. Deswegen haben sie überall mitgemacht beim Retten.

Erstaunlicherweise sind in der ganzen Zeit die Bankkonten der Milliardäre noch praller geworden.

Und so trug es sich zu, dass nach 12 Jahren Dauerrettungen die Gesellschaft, die so tief gespalten ist wie nie zuvor, selber gerettet werden muss. Vor sich selber. Das Retten hat uns kaputt, müde und krank gemacht. Jetzt sind wir selber zum Pflegefall geworden.

Mal sehen, wer uns jetzt rettet...

... und hier schließt sich der Kreis zu Weihnachten.

Weihnachten ist eben das Fest der Geburt des Erlösers. Des Lichts. Des Heilsbringers.

Und Weihnachten ist eben auch die Zeit, sich zu besinnen.

Und zwar auch auf seine eigenen Schöpferkräfte.

Als sie später wieder unter sich waren, fragten die Jünger Jesus: "Warum haben wir den Dämon nicht austreiben können?", "Wegen eures Kleinglaubens", antwortete er. "Ich versichere euch: Wenn euer Vertrauen nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: 'Rück weg von hier nach dort!' Und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein."

www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/matthaeus/17/#20

Ich hoffe, alle Leser haben trotz allem ein einigermaßen schönes Weihnachtsfest.

Und weil mal wieder nichts entsprechendes im TV läuft, hier einer meiner Lieblingsfilme:

König der Könige von 1961.

gloria.tv/post/qKpWQYQUGn8H266Q3s4SQh1nb

Frohe Weihnachten an alle!

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