Dr. Shawn Baker
28.05.2025 16:08Baker, ein Arzt aus den USA, hat mich damals auf die Richtung Karnivore gebracht, als er bei Joe Rogan im Podcast saß. Fand ich interessant. Fleisch hatte ich ja schon immer gerne gegessen. Es hat mich damals bestärkt, mehr in diese Richtung zu gehen. Mittlerweile gibt es ja mehr Erfahrungen, aber der Typ ist eben auch jemand, der immer mal wissenschaftliche Sachen postet.
(carnivore-coach.de/wissen/expertenwissen/dr-shawn-baker/)
Jetzt hat er mal ein Foto veröffentlicht:

So kann man aussehen, wenn man sich nur von Fleisch ernährt. Oder fast nur von Fleisch, denn er issst wohl auch Butter und Eier.
Und dann erinnere ich mich noch an die Rohkostttreffen mit abgemagerten "Instinctos", die sich vornehmlich von Früchten ernährt haben. Aber schon damals fiel auf, dass die am besten aussahen, die auch bei den tierischen Proteinen ordntlich zugefasst haben.
Wer ohne Steroide mit 58 noch so aussieht, macht definitiv etwas richtig.
Es geht ja nicht nur ums Aussehen, es geht darum, ob man sich in seinem eigenen Körper wohl fühlt. Und je mehr man an ein Optimum kommt, desto besser fühlt man sich. Alles macht einfach mehr Spaß!
Wenn es ums Aussehen gehen würde, könnte man sich Steroide reinziehen, aber wenn man gesund so aussehen kann, na dann mal los!
Die Sache ist eben auch die: wenn man sich gut ernährt, macht das Training auch Spaß! Wenn man sich in den Mangel fährt, wirds Quälerei. Ist man aber ausgeschlafen und gut versorgt, kann man immer wieder loslegen und es macht dann einfach auch Spaß!
Mit der eher fruchtlastigen Rohkost habe ich es nie durchgehalten, wirklich konstant zu trainieren. Da brauchte ich dann mehr Pausen. Jetzt geht das einfacher, sprich mit eher Karnivore light hat man auch die Energie, um überhaupt erstmal diszipliniert zu werden.
Oder anders ausgedrückt: Disziplin ist die Folge einer guten Versorgung.
Ich habe jetzt wohl so wenig Körperfett wie noch nie, aber auch gute Muskeln. Ich sehe Adern an den Hüften, meiner Problemzone, wo ich nicht mal wusste, dass es da welche gibt.
Und ich trainiere nie wirklich hart im Sinne von grenzüberschreitend.
Ich trainiere, aber immer so, wie mein innerer Trainer es möchte. Ich folge dem nur. Und das hat sich bisher wirklich bewährt. Sprich ich weiß oft vorher ganz genau, was ich esse. Spüre in mich hinein und weiß, was ich zu trainieren habe. Oft funkt der Verstand dazwischen, aber darunter weiß ich, was anliegt.
Ganz ohne Kohlenhydrate will ich nicht leben und auch Grünzeug mag ich ausserordentlich. Aber es geht eben alles Richtung karnivore light / low carb.
Ja, eine spannende Reise.
Jetzt hängen die Bäume voll und man wird sehen, wie ich damit umgehe. Vielleicht wie die Hazda in Tansania, die zweimal im Jahr ihre Ernährungsweise vollkommen ändern, sodass sich sogar die Darmflora zu 100% umstellt.
Schauen wir mal...
Es ist schon genial, dass diese Welt solche Möglichkeiten bietet.
DANKE!!! :-)
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