Frauen in der Gesellschaft.
04.02.2023 14:03Liege auf der Couch, habe Lust auf Bananen, wer fährt mal einkaufen? Habe keine Lust, mich groß zu bewegen. Wie gesagt, habe die letzten sechs, sieben Wochen richtig viel gemacht in Sachen Sport. Jetzt ist Erholung angesagt. Und jetzt habe ich wirklich Lust auf Bananen. Na ja, ich werde mich gleich mal aufraffen. Bei Kaufland gibt es Demeterqualität. Die sind richtig gut. Aber man muss Glück haben, um reife zu ergattern. Schauen wir mal...
Ansonsten habe ich gestern noch die Antwort auf meine Frage erhalten, wie es sich mit der Furcht und der Liebe verhält:
Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe und wer sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollendet.
1.Johannes 4:18
Gott, die Liebe, straft uns also nicht.
Gestern abend lag ich im Bett und bin irgendwie auf Youtube-Shorts hängengeblieben. Zwei Stunden habe ich mir da so Kurzvideos angeschaut, am Ende war mir richtig schwindlig, aber es zieht einen da richtig rein.
Ein großes Problem in der Gesellschaft derzeit: die Jungs und Mädchen finden nicht mehr so richtig zueinander.
Die Frauen toben sich aus, bis sie 30 sind, dann wollen sie Kinder, aber es wird nix mehr. Welcher gute Mann will eine durchgenudelte Frau, um sie dann zu versorgen, mit der Aussicht, dass sie unzufrieden wegläuft, die Kinder mitnimmt...
Was aber selbst der Jordan Peterson, wahrscheinlich der Intellektuelle der Modernen, übersieht, ist dass die patriachale Struktur nicht mehr funktioniert! Na klar haben Frauen auch Lust, sich auszutoben, zu experimentieren, mit vielen Partnern ins Bett zu gehen.
Nach Jahrhunderten des sexuellen Elendes ist das doch kein Wunder! Der Mensch ist ein sexuelles Wesen, und es macht einfach auch Spaß, immer mal wieder den Partner zu wechseln. So machen sie es ja bei der "Wanderehe" bei den .. ach, jetzt habe ich den Namen des Stammes vergessen, auch.
Wir haben hier über viele Jahrhunderte eine reine Fortpflanzungsgemeinschaft präferiert. Heiraten, früh Kinder kriegen, Treue. Die Frau als Gebärmaschine vor allem nach der Ausrottung der alten weisen Frauen, die noch die Verhütungspraktiken kannten.
Und jetzt toben sich die Frauen mal aus. Das sind wahrscheinlich viele alte Seelen, die einfach keine Lust mehr auf diese traditionelle Struktur haben, die auch nie wirklich schön war.
Oder sie haben schon als Kinder die Sehnsüchte der Mütter gespürt... und leben das jetzt aus.
Aber dann wollen sie eben doch Kinder und nun bietet die Gesellschaft nur das alte Modell an: die Ehe. Und dann suchen die sich einen Versorger, lassen sich ein Kind machen, werden unzufrieden und lassen sich scheiden.
Das ganze Internet ist voll mit Podcast zu diesem Thema.
Was wir hier sehen ist schlicht das Wegbrechen des Alten und der Übergang in etwas Neues.
Ich hatte hier mal im Blog, lange her, eine Statistik, wann sich die meisten scheiden lassen. Und es ist nicht nach sieben Jahren, sondern nach 20. Nach zwanzig Jahren zusammen hängen die sich gegenseitig so zum Halse raus, dass die Scheidungsraten explodieren. Die Kinder sind aus dem Haus, man ist alt geworden, man will nicht mehr.
Aber die Menschen neigen dazu, sich wieder etwas vorzumachen, statt dass die Struktur mal hinterfragt wird.
Man muss ja wirklich froh sein, dass es sowas wie die Mosua, hießen die so (?), gibt, die eben alternative Strukturen aufzeigen.
Und noch etwas: Frauen können Matriachate nur bis zu einer bestimmten Wohlstandsstufe bilden, ab dann wird es immer patriachal.
Wenn man schaut, wie die Matriachate leben, dann sieht man, dass da die Mädels in Verwandtschaftsbeziehungen stehen, sich mit Sammeln, Fischen, und / oder primitivem Ackerbau selber versorgen. Männer kommen dann aus anderen Dörfern hinzu, jagen, machen die schwere Arbeit und wenn es nicht mehr passt, gehen sie wieder. Oft zur eigenen Familie. Oder zu einer anderen Frau. Die Kinder werden von den Frauen und den männlichen Angehörigen der Familie erzogen.
Ab einem gewissen Wohlstandsniveau, welches immer mit einer technischen Entwicklung einhergeht, übernehmen die Männer das Ruder. Einfach, weil sie sich mehr für Technik und Ingenieurskunst interessieren. Sie haben deswegen höhere Einkommen, bzw. erschaffen diese Einkommensmöglichkeiten überhaupt erst.
Und dann rutscht das Matriachat weg, die Strukturen verändern sich, die Frauen suchen sich einen Mann, bzw. umgekehrt, und dann kommt es zu der leidvollen Situation, dass die Männer eben schauen müssen, eine junge Hübsche, am besten Jungfrau, zu heiraten, während die älteren Frauen links liegen gelassen werden.
Das ist alles nur noch krank.
Kranke, Leid erschaffende und leidvolle Strukturen.
Und dann sind die Frauen 30, nachdem sie eine Karriere in diesen Strukturen hingelegt haben, und wollen Kinder und dann... zack.. zu spät!
Zuviel Kaffee, zuviel Schrottessen, zuviele Überstunden, zuviel Stress, zulange die Pille genommen... aus. Unfruchtbar.
Das betrifft ja relativ viele Frauen mittlerweile.
Die ganzen Feministen ahnen ja schon diese Zusammenhänge, deswegen versuchen die ja auch, soviele Mädchen wie möglich in diese MINT-Fächer zu drücken, um da eben das Einkommen zu generieren, aber das wird halt nix.
Ab einer technologischen Entwicklungsstufe wird das Matriachat einfach hinweggefegt und die Männer kommen in die Machtpositionen und dann entstehen all diese Strukturen.
Wenn man sich instinktiv ernährt, dann sieht man ja, wie abwechslungsreich der Speiseplan ist. Was heute gut riecht, kann morgen langweilig sein und was heute links liegen gelassen wurde, kann morgen passen.
Und genau so ist es auch in den Beziehungen.
Gerade auf den Treffen hat man es oft beobachten können, wie die Energie sich immer wieder neu gefunden hat. Da hat man gestern den ganzen Nachmittag lange mit jemanden geschnackt, aber heute kommt man nicht mehr zusammen, dafür ist jemand anderes da.
Die Liebe zu leben, dafür braucht es einen echten Rahmen. Die Versorgung muss stimmen, und es braucht eine große, heterogene Gruppe. Dann findet es sich oft auf magische Art und Weise.
Erich Fromm hat mal sinngemäß folgendes gesagt: Wenn die Liebe das Wichtigste ist, was Menschen benötigen, müssen und werden alle Strukturen, die der Liebe im Weg stehen, zugrunde gehen.
Es gibt einen Grund, wieso sich die Gesellschaft so rapide geändert hat. Weil die alten Strukturen auch nicht so rosig waren, wie man es uns heute weismachen will.
Gerade die Frauen sind in der Ehe und eheähnlichen Beziehungen ja immer auch etwas dazu gezwungen, den Mann als Ernährer bei Laune zu halten. Sprich, Sex auch dann, wenn sie vielleicht gerade gar nicht so richtig wollen.
Es braucht da einfach andere Strukturen.
Einfaches Beispiel: wenn ich mir in dieser aktuellen Struktur (Paarbeziehung) eine Frau suchen wollte, würde ich auf genau das achten: möglichst jung, möglichst wenige Partner, keine Kinder, treu, bodenständig. Die Struktur zwingt den Mann dazu, sich darauf zu fixieren.
In anderen Strukturen ist das nicht so! Wieso sollte ich nicht auch mit einer Frau mittleren Alters ins Bett gehen, die schon zwei oder drei Kinder hat, wenn ich nicht gezwungen bin, da den Versorger zu spielen, sondern einzig Liebe und Sympathie eine Rolle spielen? Wenn ich die Kinder nicht erziehen muss, eben weil sie von der Familie der Frau umsorgt werden, und ich mich um meine eigene Sippe kümmere tagsüber?
Die Strukturen zwingen die Männer, sich auf die jungen Frauen zu stürzen, und zwingt sie, immer mehr Natur zu zerstören, um Einkommen zu generieren.
Ich meine, wir haben Strukturen erschaffen, wo Anwälte, also absolute Schwätzer und Rechtsverdreher, 80 Stunden pro Woche arbeiten und wasserdichte Verträge ausarbeiten, wo früher ein Handschlag reichte, die dann Millionen verdienen und erst dadurch attraktiv werden... Das ist alles absolut hohl und ohne Substanz. Während der, der echte Werte erschafft, nur noch wenige Chancen hat.
Man kann ja mal zwei Profile bei Tinder generieren. Einmal ist man Anwalt mit einem Jahreseinkommen von 120.000€ und einmal ist man Dachdeckermeister oder Landschaftsarchitekt.
Die Psychopaten und Blender haben heute mehr Chancen als die gesunden und kräftigen Bauernjungs.
Und das wird eben auf Dauer nicht gut gehen.
Die Frage ist, wie lange es dauern wird, bis das Leben mit neuen Ideen ankommt.
Und wenn das Matriacht die ursprüngliche Form des Zusammenseins ist, dann wird es sich auch durchsetzen... weil alles andere schlicht an sich selbst scheitern wird.
Beziehungsweise, wir sehen das Scheitern ja schon lange...
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