
Gartenimpressionen August 2023
16.08.2023 13:06Es ist mal wieder Zeit, die Entwicklung des Gartens etwas zu dokumentieren. Das hilft mir immer mal, wenn ich mich frage, was ich wo wann angebaut habe. Eine Fruchtfolge einzuhalten ist ja sinnvoll.
1. Regen - das Wichtigste überhaupt und in diesem Jahr sind wir damit wirklich gesegnet! DANKE an den großen Geist!!!
2. Blick in den Garten
3. Tomaten an der Hauswand. Davor Physalis in Töpfen. Das mache ich nie wieder. Die kankern da sinnlos rum. Das ist nix für Töpfe. Da habe ich mich auch mit Henryk drüber unterhalten. Sein Tipp: Die muss man überwintern und im Frühjahr rauspflanzen. Ein sonniger, windgeschützer Platz, sehr gute Nährstoffversorgung. Dann hat man was davon, aber das in Töpfen ist sinnlos. Die haben zum Teil kein Blatt mehr. Dafür steht die Feige prachtvoll, obwohl die auch ziemlich kankrig aussah am Anfang.
4. Gewächshaus - Tomaten in Töpfen. Schafft niemand zu essen.
5. Süßkartoffeln in Töpfen und eine Feige, die ich hinten ausgebuddelt und in einen Topf gepflanzt habe, um die dann ins Gewächshaus zu stellen. Vielleicht reifen die Früchte dann mal aus. Sie steht jetzt schon tausendmal besser als in den zwei Jahren davor im Freiland.
6. Die Gurkensaison geht langsam zu Ende. Aber noch tragen einige Pflanzen.
7. Die Wassermelonen sind nun auch reif. Das Laub wird dann welk und am Ende fällt die reife Frucht in den Sack.
8. Wildtomaten.
9. Nachdem meine Felsenbirnen aufgrund der trockenen Jahre ewig nicht aus der Hefe kamen, fangen sie an an, kräftig zu wachsen.
10. Einer von sechs Weinstöcken. Sehr gute Sorte. Nicht zu süß. Aromatischer Geschmack. Reif Anfang September.
11. Die Äpfel haben heuer sehr gut angesetzt. Im Hintergrund ein Weinstock der Sorte Rote Aderstedter. Sehr gute, ursprüngliche Sorte mit großen Kernen und unüberwindlicher Sperre.
12. Meine Hecke fängt nun auch an, sich zu entwickeln, nachdem auch die aufgrund der trockenen Jahre ziemlich lange brauchte, um gut zu wachsen. In der Mitte eine Ölweide. Nordische Dattel im Volksmund. Mal sehen, ob die essbare Früchte ansetzt oder ob das in Richtung Mecklenburger Ananas geht.
Vorne noch eine Kirsche. Im Endeffekt soll es mal ein Greifvogelschutz für die die Hühner werden.
13. Heuer steht alles recht üppig. Und so viel Arbeit ist es ab Juli auch nicht mehr. Mal krauten, mal die Wege freischneiden, mal was Neues pflanzen, mal Netze drüberspannen. Es geht dann mehr um Erhalt und Pflege. Die wirklich arbeitsintensive Zeit ist April und Mai. Meine Oldies kochen noch ein, da haben sie zu tun, alles zu verwerten, aber ich mache nicht mehr so viel. Gießen, freischneiden, hochbinden... und mich erfreuen.
Vorne Mischkultur aus Grünkohl und Salaten.
14. Yacon, Pflücksalate, Salate, verschiedene Kohlarten. Die Netze sind notwendig, um den Erdfloh zu bändigen, aber in diesem Jahr ist es nicht so arg. Die Kohlweißlinge gehen da auch drunter. Da muss man aufpassen, sonst sind die Pflanzen plötzlich kahlgefressen.
Der Mangold ist Hühnerfutter. Der hat sich selber dort ausgesät.
15. Tomaten. Auch da: Zuviele. Die Hälte reicht. Ich esse eh nicht mehr so viele und brauche zwischen "fruchtigen" Mahlzeiten ein, zwei oder gar drei Tage Pause.
16. Die Honigmelonen reifen nun. Das Laub welkt und am Ende fällt die gelbe Frucht in den Sack.
17. Möhren. Wir haben zwei Hasen im Garten, da musste ich das Laub gegen Verbiss schützen. In den Fässern Wasser, Brennesseljauche und Pipi...lol. Es ist eben alles in Kreislauf.
18. Paprika.
19. Zuckermais und Kürbisse in Mischkultur. Alles was ich nicht esse, bekommen die Hühner. Die mögen das auch.
20. Noch ein Blick nach Südwesten.
21. Salate im Hochbeet.
22. Mit meine Lieblingsfrüchte: Brombeeren. Müssen aber voll ausgereift sein. Am Besten ist es, wenn sie abfallen. Dann sind sie perfekt.
23. Alles satt grün heuer.
24. Apfelbeeren. Auch eine nette Abwechslung. Aber das meiste wird wohl Marmelade.
25. Der "alte" Garten. Heuer mit Möhren, Rote Rüben, Zuccinies und Erbsen bepflanzt. Das habe ich alles erst Mitte Juni gemacht. Ging aber super und bis zum Herbst ist es ja noch etwas.
26. Aprikosen und Pfirsiche. Die haben sich recht gut erholt vom nasskalten Frühjahr.
27. ENDLICH habe ich eine schöne, blühende und insektenreiche Wiese!! Wirklich, mir ist es scheißegal, was da wer denkt, aber das ist einfach nur schön. Die haben wir im Juni mal gemäht und dann hat sie sich so gut entwickelt. Ich denke mal, Ende September werde ich die nochmal mähen. Bis dahin ist sie für die Insekten.
28. Die Hühner.
29. Eine fast reife Feige. Die sind gut!
30. Der Hühnerauslauf. Auch da habe ich es wachsen lassen. Da können die sich was suchen. Das Fallobst zieht tausende Insekten an und die haschen danach. Ein Stück habe ich umgegraben. Da können sie sich muscheln, wenn sie wollen.
31. Späte Erbsen.
32. Wächst recht üppig heuer.
So, dass war mal der Garten im August 2023.
Und wie gesagt, soviel Arbeit ist es dann auch wieder nicht. Wenn man jeden Tag etwas macht, kommt man gut zurecht. Und es ist auch mehr als genug, was man so erntet.
Und man darf auch nicht vergessen, dass es einfach auch Spaß macht!
Was macht man sonst?
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