
Immunsystem futsch?
23.03.2022 18:09Ist das nicht ein herrliches Wetter? Leider bin ich etwas verschnupft. Wie fast jeden März. Keine Ahnung, woran das liegt, aber irgendwie erwischt es mich im März immer. Also nichts schlimmes, aber eben die Nase voll.
Ich habe mich da schon öfters gefragt, ob es nicht genau das ist: Das man von etwas die Nase voll hat. Vom Stress, von bestimmten Lebensumständen, von der Gesellschaft.
Und ja, ich muss zugeben, ich hab sehr oft die Nase von der Gesellschaft gestrichen voll.
Gestern war ich mal wieder auf Twitter unterwegs und auch da: wenn der Russe an der Oder steht, was nicht kommen wird, aber so als Gedankenspiel, wieso sollte ich dann für ein Land kämpfen, oder exakter, für eine Gesellschaft, die mich seit Tag 1 drangsaliert hat und mich nun als "Ungeimpften" so ausgrenzt, dass ich mir nicht mal mehr Schuhe im Schuhgeschäft kaufen kann und wegen meiner vom Mainstream abweichenden Meinung als Rechter, Nazi, Verschwörungstheoretiker und, jetzt wieder, Russlandversteher diffamiert werde, nur weil ich die jeweiligen Mainstreamgeschichten gerne etwas differenzierter und ausgewogener betrachte und mich irgendwie nicht für die jeweilig vorgegebene Marschrichtung erwärmen kann.
Wahrscheinlich geht es nach zwei Jahren Corona vielen so: sie haben sich innerlich von dieser Gesellschaft abgewendet, die sich als das geoutet hat, was sie eben schon immer war: ängstlich, mitläuferisch, abergläubig, leicht beeinflussbar bis hin zum Denunziantentum, nach oben buckeln, nach unten treten.
Ein Freund von mir hat mir von einem Bekannten erzählt, der Jahre als ehrenamtlicher Handballtrainer im Jugendbereich tätig war. Den hat man, ungeimpft, weggeekelt. Der meinte: für diese Scheißgesellschaft mache er NICHTS mehr.
Soll das den Zusammenhalt fördern, von dem man immer wieder liest?
Aber genau das ist es: diese ekelhafte Heuchelei und dieser schlimme Selbstbetrug. Wir stehen zusammen! Ja, aber du nicht!
Nur wer diese eine, vorgegebene Meinung annimmt, wird auch anerkannt. Alle, die es sich erlauben, etwas anders zu sehen... tja.
Sowas zum Beispiel: meine Beobachtung im Bekanntenkreis ist, dass alle, die sich jetzt mit Omikron angesteckt haben, und das sind nun die Mehrzahl der Menschen, die ich hier vor Ort kenne, einen milden Verlauf hatten. Schlimmstenfalls zwei Tage mal Kopf - und Gliederschmerzen. Es sei denn, man ist geimpft und geboostert. Dann scheinen die Verläufer von mild zu mittelschwer zu wechseln.
Genau das hat mir, spontan, auch meine Nachbarin heute erzählt. Die hat den gleichen Eindruck. Und eine Bekannte, arbeitet in der Pflege, hat es auch bestätigt.
Jemand hat mir auf Twitter dazu folgenden Artikel verlinkt: www.sott.net/article/445095-How-COVID-19-vaccine-can-destroy-your-immune-system
Kann sein, dass das die Ursache ist, aber es fällt eben auf, wenn es solche Unterschiede in der Schwere gibt und das eben von anderen empirisch bestätigt wird.
Aber alleine das lässt aufhorchen und man wird immer skeptischer.
Haben die ihr Immunsystem irgendwie negativ beeinflusst? Ist das eine bisher nicht erkannte Langzeitfolge? Wie reagiert das Immunsystem dann, wenn wieder stärkere Coronaviren im Umlauf sind?
Das sind doch alles bisher ungeklärte Sachverhalte.
Im Endeffekt muss man leider festhalten: Egal, wie das in der Ukraine ausgeht. Der Westen als Zivilisationsprojekt ist schon gescheitert. Was sind wir noch ohne Meinungsfreiheit? Ohne Grundrechte? Ohne gute Medien? Ohne breite Diskussionskultur?
Wer sind wir da noch?
Ein Trupp heuchlerischer Arschlöcher, die auf einer kleinen eurasischen Halbinsel hocken.
Keiner nimmt uns mehr ernst. Die Russen haben nicht genau jetzt angegriffen. Weil sie merkten, dass wird mit denen im Westen nichts mehr. Zu unglaubwürdig. Alle belehren und was von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vorschwafeln, dazu Menschenrechte einfordern, auf der anderen Seite in ihren eigenen Ländern wegen eines Virus all das einschränken und abschaffen.
Dieses Video zeigt die ganze Situation, das ganze Verhältnis "in a nutshell":
Was soll man noch dazu sagen?
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