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06.11.2020 18:52

 Immer wieder lesenswert:

Empfehlung: Schaut euch mal selbst die hollaendischen Daten an

Weil man bei Themen wie Covid oder Klima ja die ganzen "wissenschaftlichen Studien" die von den Medien gepusht werden in der Pfeife rauchen kann (die werden ja schliesslich produziert um dann als "wissenschaftliche Erkenntnisse" fuers Politikmachen gepusht zu werden) hab ich mich ein bisschen umgeschaut ob ich von irgendeinem Land die Sterblichkeitsdaten weiter zurueck kriegen kann und ob die vernuenftig nach Altersgruppen aufgeschluesselt zu haben sind.

Die deutschen und schwedischen DAten die ich mir immer anschau taugen da nicht, weil die nicht weit genug zurueckgehen und ich hab nicht genug Zeit gehabt mich durch die Veroeffentlichungen der Statistikaemter zu arbeiten um das zu finden.

Aber die Hollaender haben das was ich brauchte leicht auffindbar zur Verfuegung gestellt. Da gibt es die Todesfallzahlen pro Tag oder Woche (ich hab mit Wochen gearbeitet) nach den Altersgruppen "unter 65", "65-79" und "ueber 80" bis zurueck nach 1995 auf dieser Seite des hollaendischen Aequivalents des Bundesamtes fuer Statistik

https://www.cbs.nl/en-gb/figures/detail/70895ENG

Klickt auf "edit table" und stellt euch die gewuenschte Periode ein.

Dazu hab ich mir dann die entsprechenden Bevoelkerungsstatistiken (also nach den gelcihen Altersgruppen aufgesplittet) geholt (jeweils Stand am Jahresanfang) und hab mir ausgerechnet welcher Anteil der jeweiligen Bevoelkerungsgruppe die zu der Zeit lebte in jeder Woche seit Anfang 1995 gestorben ist. Mit diesen Sterblichkeitswerten fuer die drei Altersgruppen bin ich dann hingegangen und hab mir ausgerechnet wieviele Tote wir in jeder Woche jedes Jahres gehabt haetten wenn wir in jedem Jahr eine so grosse und so alte Bevoelkerung gehabt haetten wie in 2020. Also als Beispiel:
Ich hab zuerst rausgefunden dass in der ersten Januarwoche 1995 1 von 100 der damals lebenden ueber 80jaehrigen gestorben ist (das sind nur Beispielszahlen und keine echten Werte); in 2020 haben wir 1000 ueber 80jaehrige; bei gleicher Sterblichkeit wie in 1995 hiesse das also dass man 10 tote ueber 80jaehrige haben wuerde mit einer Bevoelkerungsgroesse wie in 2020.

Man kann das auch so ausdruecken: Ich hab mir ausgerechnet wieviele Tote wir in 2020 gehabt haetten wenn wir die Sterblichkeitswerte der vergangenen 25 Jahre fuer die jeweiligen Altersgruppen zugrunde legen. Was da rauskommt ist echt krass.

In 2020 sind im Schnitt der 44 Wochen die wir bisher haben 3138 Menschen gestorben. Die Spitzenwerte die erreicht wurden waren die 4 Corona-Wochen 13-16 als man 4 mal die 4000er Grenze ueberschritt; das ist sonst nicht mehr passiert. Und in der 14ten Woche gab es den absoluten Spitzenwert mit 5084 erreicht. Im Schnitt ueber die vier schlimmsten Corona-Wochen im Fruehjahr gab es 4707 Tote pro Woche. Das ist also die schlimmste 4-Wochen-Phase im bisherigen Jahr 2020.

So und jetzt zum Vergleich wie 2020 ausgesehen haette wenn man Sterblichkeiten frueherer Jahre zugrunde legt; und wir reden hier nur ueber die letzten 25 Jahre und nicht ueber graue Vorzeiten.

1) Sterblichkeit von 1995:

Mit der Sterblichkeit von damals haetten im Schnitt der bisherigen 44 Wochen 3991 Menschen pro Woche sterben muessen; also 850 Menschen oder in etwa 22% mehr als tatsaechlich gestorben sind. Der 4000er Wert der in 2020 in 44 Wochen nur 4mal ueberschritten wurden, waere mit 95er Sterblichkeit also praktisch der Durchschnitt gewesen.

Der Spitzenwert mit der 95er Sterblichkeit liegt in der Grippezeit um den Jahreswechsel mit ueber 5438 Toten. Das sind 354 (fast 7%) ueber dem tatsaechlichen Spitzenwert von 2020.

Waehrend der schlimmsten 4 Wochen sind im Schnitt 4989 Menschen pro Woche gestorben und damit auch wieder ueber 6% ueber dem 2020er Wert.

2) Noch brutaler schaut's aus wenn man 2000 zugrunde legt:

Spitzenwert 5423 Tote; Mittelwert der ersten 44 Wochen 4021 Tote. Und vor allem: schlimmste 4-Wochen-Phase 5136 Tote/Woche; das sind ueber 9% ueber dem 2020er Wert.

3) Selbst mit der 2005er und der 2010er Sterblichkeit laegen die durchschnittlichen Todesfallzahlen in den ersten 44 Wochen deutlich ueber den tatsaechlichen Zahlen. Mit 2005 haetten wir in den ersten 44 Wochen 3583 Tote pro Woche (= 445 Tote und damit ueber 14%!!! ueber den tatsaechlichen 2020er Werten) und mit 2010 haetten wir 3227 Tote pro Woche (=89 mehr oder 2,8% mehr).

4) Mit der 2015er Sterblichkeit laegen wir mit 2020 exakt gleichauf mit den durchschnittlichen Todesfaellen pro Woche in den ersten 44 Wochen (3137 vs 3138).

Kurzum, die Sterblichkeit in 2020 war in Holland deutlich weniger schlimm als das was vor wenigen Jahren noch der Standard war. Jetzt verkauft man uns einen kleinen Ausschlag in der Sterblichkeit wegen einer Infektion als das Armageddon und verbietet den Menschen den Wohlstand zu erarbeiten auf dem unser Gesundheitswesen basiert. Durch Ressourcenzerstoerung sollen wir die Sterblichkeit senken. Was uns da verkauft wird ist der pure Wahnsinn.

www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Muenchner-Corona-Antikoerper-Studie-Infektionssterblichkeitsrate-ein-Vielfaches-ueber-der-fuer-saisonale-Grippeinfektionen/Empfehlung-Schaut-euch-mal-selbst-die-hollaendischen-Daten-an/posting-37742980/show/

Hätten wir einen funktionierenden Presse und gute Journalisten...

Für solche Infos muss man aber nun irgendwo in den Kommentaren irgendwelcher kleinen Plattformen rumsuchen.

Bitter.

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